Beiträge von PetterSmart

    Scheinbar plant Cupra ein recht umfangreiches Update ab Oktober. Service Campaign OUL9. Außerdem ein weiteres für Effizienzsteigerungen. Service Campaign OUM1.

    Ersteres hört sich schon gut an, auch wenn sie gerne erläutern könnten, welche Bug Fixes umgesetzt werden :rolleyes:

    Ich wundere mich über das BiDi-Laden. Eigentlich wurde das bei den 77er Borns doch schon lange aktiviert?


    Im Gegensatz zu den anderen Updates gibt es keine Angabe ob es nur bestimmte Produktionszeiträume betrifft.

    Ich bin ja mal gespannt, ob sich bei mir nach dem Update im Juli 23 mal endlich was tut. Oder ob dies schon Updates für MJ25 und aufwärts sind.

    Bin mir nicht sicher, dass die vorangegangenen Updates OUF3 und OUH4 überhaupt heruntergeladen und installiert wurden. Wie schön eine eindeutige und für den Fahrer sichtbare Versionierung wäre...

    Auf jeden Fall taucht für meinen Born in beiden VIN-Checkern noch nichts zu den neuen Updates auf.


    Quelle (bevor jemand fragt): https://www.cupraofficial.com/…updates-electric-vehicles

    Meine Wahl würde trotzdem auf den VZ fallen. Der realistische Neuwagenpreis liegt mit Vollausstattung des VZ immer noch 10.000€ unter dem Ioniq.

    Keine Frage der Ioniq 5 N ist schon cool, aber mich würde der irrsinnige Verbrauch und die dadurch niedrige Reichweite, die deutlich größeren Abmessungen und der hohe Preis stören.


    Der Born VZ und ID.3 GTX wären für mich perfekt. Dank APP550 deutlich mehr Leistung, gleichzeitig höhere Effizienz, somit in Kombination mit 215er Reifen eine enorm hohe Reichweite.

    Und den kleineren Wendekreis nicht zu vergessen. Für gelegentliche Besuche auf der Rennstrecke ist der Ioniq bestimmt deutlich besser geeignet. Da kaufe ich mir aber lieber nen leichten Verbrenner für.


    Allrad kann bestimmt nützlich sein, je nachdem wo man wohnt. Hier am Niederrhein braucht man den nicht.

    Bin grundsätzlichen von den Allrad-GTX Versionen im VW-Konzern enttäuscht. Die reinen Hecktriebler mit APP550 haben fast genau so viel Leistung wie die Allrad-Versionen.

    Benötigt man kein Allrad oder will unbedingt die GTX-Optik, würde ich auf Grund der Effizienz immer den Hecktriebler nehmen.

    Für mich hat VW es verpennt, den Allrad-GTX-Modellen deutlich mehr Leistung zu geben (z.B. über 400 PS).

    Heckmotor mit 240 kW, Frontmotor 80 kW also in Summe 320 kW/435 PS ist in den Fahrzeugen ja verbaut. Wohl auf Grund der Akkuleistung beschnitten?

    Ein Unterschied bei diesen Tests scheint die Grundlage der genutzten Energie des Fahrzeugs zu sein.

    In dem älteren Test wurde der angezeigte Verbrauch des Bordcomputers mit dem errechneten Verbrauch an der Wallbox verglichen.

    Der neuere Test ermittelt nur die Ladeverluste, da nicht der Bordcomputer herangezogen wurde sondern die nachgelandene Energie, die das BMS anzeigt.

    Aber ja, die Testbedingungen hätten sie besser erklären können.


    Wahrscheinlich verschweigt der Bordcomputer gewisse Verbräuche, wie es der Born auch tut. Standheizung und Klimatisierung vor der Fahrt werden nicht berücksichtigt.

    Mein Bordcomputer zeigt über die letzten 14.000 km 16,0 kWh/100km an. Über die Wallbox ermittelt, komme ich auf 18,2 kWh/100km. Etwa 12% Verluste.

    Über das BMS habe ich das noch nie ermittelt. Werde ich irgendwann mal machen. Im Endeffekt ist man auf die Genauigkeit des Bordcomputers oder BMS angewiesen.

    Bei der Zoe sind es z.b. 500. .1000W wenn der Lüfter voll läuft.

    1000W/2300W= 45% durch Verbrauch + Batterieverluste.

    Das passt doch ganz gut zum ADAC-Test. 500/2300 W sind 22%. Der ADAC kam auf 24%.

    Unter welchen Umständen dreht denn der Lüfter so voll auf, dass er so viel Strom benötigt?

    Der Born dürfte beim Laden ca. 300W Grundverbrauch haben,

    300W/2300W= 13% (Mindestverluste ohne Batterieverluste)

    Im Minimum scheinen es so 250 W zu sein. (Wie in Beitrag Nr. 3 verlinkt)

    Auch hier deckt sich der neue ADAC-Test recht gut mit den hier ermittelten Werten.

    Steckdose 1-phasig mit 10 A kommt er auf 14% Verluste. Beim ADAC sind es 13,6%.


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    Im Schnitt liegen die Verluste bei 15 bis 25% bei Nennleistung.

    Die Werte sind aber sehr pessimistisch. Oder gibt es da mittlerweile einen neuen Test zu, den du verlinken kannst?


    Denn hier liegt ein ID.3 an der Wallbox bei 9% Verlusten, was ja relativ gut dem Born entsprechen sollte.

    Ladeverluste beim Elektroauto | ADAC
    Wie hoch sind die Ladeverluste, wenn man ein Elektroauto lädt? Der ADAC hat es gemessen – und gibt Tipps zum effizienten Aufladen.
    www.adac.de


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    Mir sind auch nur ein paar Wege bekannt, wie man mit relativ einfachen Mitteln die Kapazität zwischen 0 und 100% bestimmen kann.

    Das ist auch ganz praktisch, um eine ungefähre Idee über den SoH des Akkus zu bekommen. Wahrscheinlich gibt es da aber noch deutlich bessere Methoden.


    Die erste Möglichkeit und im Prinzip einfachste ist, deinen Akku möglichst weit in einer Fahrt zu entladen. Hierzu benötigst du keine zusätzliche Ausrüstung.

    Am besten eignet sich dazu eine lange Autobahnfahrt, bei der du mit möglichst hohem SoC losfährst und erst bei 5-10% wieder lädst.

    Beispielsweise eine meiner letzten Autobahnfahrten war eine 343 km lange Tour, bei der ich den Akku von 95% auf 9% entladen habe. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 17,6 kWh/100km.

    Also wurden laut Bordcomputer 60,4 kWh genutzt, bei 86% des Akkus. Ergibt 70,2 kWh von 100 auf 0%.


    Eine andere Option wäre mit einem OBD-Adapter und z.B. der App Car Scanner die Daten des BMS auszulesen.

    Da gibt es dann den Wert "Maximum energy content of the traction battery" und "HV Battery energy content".

    Ersterer gibt die Nettokapazität deines Akkus an, welcher das BMS aktuell berechnet (inkl. unter 0%). Das hängt stark von diversen Faktoren ab und kann etwas schwanken.

    Dieser Wert kann dir auch einen guten Anhaltspunkt zum SoH deines Akkus geben. Bei mir sind es im Moment 73,8 kWh. Bei 77 kWh im Neuzustand wären es bei mir nach etwas über 2 Jahren und 30.000km nun 96% SoH.
    Der zweite Wert gibt die Energiemenge an, die das BMS noch bis 0% erwartet. Das sind bei mir mit 87% Ladezustand aktuell 59,6 kWh. Rechnerisch würde man hier bei 100% auf 68,5 kWh kommen.

    Somit müssten ca. 5 kWh unter 0% vorhanden sein (73,8-68,5 kWh). Das entspricht ziemlich genau dem Unterschied im Neuzustand (72 zu 77kWh).


    Manche berechnen auch die Kapazität, in dem sie während des Ladevorgangs über eine App wie Car Scanner die Werte der insgesamt geladenene Energie vor und nach dem Ladevorgang miteinander vergleichen.

    Dieser Wert soll ohne Ladeverluste sein. Auch hier gibt es Ungenauigkeiten, weil die Werte wohl auch teils berechnet sind.

    Such bei Google mal nach "Bestimmung der tatsächlichen Akku-Kapazität" und gehe auf das Ergebnis eines großen Nachbarforums (will ich hier nicht verlinken). Dort wird das beschrieben.


    Grundsätzlich finde ich die erste Methode am einfachsten. Notiere dir vor einer langen Fahrt mal den Ladezustand bei Abfahrt und Ankunft sowie den Durchschnittsverbrauch und zurückgelegte Strecke.

    Schon hast du über die Zeit hinweg eine gute Idee, wie sich die Kapazität und somit der SoH deines Akkus entwickelt.

    Wenn's schnell gehen soll, kannst du auch die zweite Methode per Car Scanner nutzen und dir die Werte auslesen.

    Das kann aber, wie schon erwähnt, gerade je nach Temperatur schwanken.


    Gute Nachbarthemen dazu sind z.B. diese hier:

    Das musst du über deutlich höhere Unterschiede im Ladezustand und am besten über mehrere Ladevorgänge ermitteln. 28% sind viel zu wenig, um das beurteilen zu können. Die Anzeige kann sehr ungenau sein.

    Ich konnte schon oft beobachten, dass der Ladezustand bei einer Fahrt unmittelbar nach dem Laden nochmal um 1-2% anstieg.


    mattberlin hat hier eine Übersicht der Ladeverluste bei unterschiedlichen Ladeleistungen zusammengestellt:


    Nach knapp 30.000km mit ca. 95% AC-Laden, liege ich aktuell bei 12% Ladeverlusten.
    Da sind aber auch jegliche Zusatzverbräuche wie für die Standheizung enthalten. Ohne diese wäre es vermutlich noch etwas weniger Verluste.


    Eigentlich wären deine Verluste nach der Rechnung noch höher. Denn dein Akku hat keine 60 kWh von 0 bis 100%.

    Wahrscheinlich so um die 56-58 kWh, der Rest ist dann der Puffer unter 0%. Aber von dem Akku habe ich noch keine Daten gesehen.
    Bei den alten Borns konnte man von 54-56 kWh beim 58er Born ausgehen und 72-75 kWh beim 77er Born.

    Soweit ich weiß, rechnet z.B. Aviloo mit 54 bzw. 72 kWh Akkukapazität im Neuzustand. Bjorn Nyland hat in seinen Tests aber auch schon fast 56 bzw. 75 kWh ermittelt.

    Geht man bei deinem Born von 56 kWh (0-100%) aus, wären es sogar 24,2% Ladeverluste.