Beiträge von Georgie

    Sehe gerade, dass der Konfigurator ein wenig verschönert wurde. Pakete, Preise etc. sind auf den ersten Blick gleich, aber die Abbildungen wurden detaillierter, die Außenfarben sind näher an der Realität gerendert, und es gibt endlich brauchbare brauchbare Darstellungen vom Innenraum, sogar mehr als nur ein Bild. Jetzt schauen sogar die blauen Standardsitze, bislang häufiger Stein des Anstoßes in der Diskussion, nach was aus.


    Kleine Veränderung: die Cockpitzierleisten schauen je nach gewählten Sitzen anders aus. Im Standard waren die bislang blau, jetzt so ein Grau mit lichtabhängigem Grünstich? Dabei sind die in der Preisliste immer noch als "Blue" geführt.

    Seit Samstag habe ich ein paar Angebote vorliegen. Alles 42 Monate Laufzeit, 15.000 km p.a., 5.000 Euro Anzahlung. Loyalitätsprämien etc. sind mit drin, ebenso wie Überführung/Zulassung, die bei allen angefragten Händlern bei knapp über 1500 Euro liegen.


    Option 1: Cupra Born, 58 kWh, 950-Euro-Farbe, GJR auf 19" Standardfelgen, Edge, Drive, Cargo, Below Zero. Angebote: 275 Euro, 276 Euro, 270 Euro.

    Option 2: Cupra Born Endurance, 79 kWh, 950-Euro-Farbe, GJR auf 19" Standardfelgen, Edge, Drive, Cargo, Below Zero. Angebote: 311 Euro, 329 Euro, 319 Euro.

    Option 3, wider besseres Wissen und nur aus reiner Neugier durchgerechnet: Cupra Born VZ, 950-Euro-Farbe, alternative Nichtsportschalensitze, Drive, Cargo. Angebote: 357 Euro, 351 Euro, 345 Euro.


    Alle drei Händler ziemlich auf einem Level. Schön zu sehen, wenn auch neidvoll, was für ein gutes Angebot der alex! da geschossen hat. :S


    Die finanziell verantwortungsvolle Wahl wäre natürlich einer der Endurance. Beim VZ kämen nochmal mindestens 1.500 Euro für Ganzjahresreifen plus Sommerreifen ab- und zum Leasingende wieder draufziehen dazu, was die monatlichen Kosten natürlich nochmal richtig nach oben jagt.

    Wie ist denn überhaupt eure priorisierte Vorgehensweise beim Einholen von Angeboten? Lohnt es sich, direkt aus dem Konfigurator heraus Angebote einzuholen, in der Hoffnung, die örtlichen Händler würden sich da schon bestmöglich strecken?


    Auf "support your local dealer" lege ich grundsätzlich schon Wert. Leider gibt's davon nicht mehr so viele. Meine beiden nächstgelegenen Häuser wurden in den letzten Jahren beide von Ketten mit 30+ Standorten geschluckt. "Lokal" zählt da nur noch geografisch. Die kleinen unabhängigen Händler, mit denen ich zuletzt in Kontakt stand, waren darüberhinaus preislich absolut inakzeptabel. Höhepunkt war der nette Mensch bei Peugeot, der mir einen e-308 Kombi für 700 Euro im Monat schmackhaft machen wollte. Die haben einfach null Spielraum, das Restwertrisiko abzufangen.


    Mir tut es irgendwann auch persönlich leid, mit denen nicht ins Geschäft zu kommen. Soziales Gewissen und so. Der Ford-Händler, bei dem ich vor zwei Wochen den Explorer probegefahren bin und mich in das Auto verliebt habe, ist extra für diese Probefahrt am Samstag zur Arbeit erschienen. Schwiegervater kauft seit 30 Jahren seine Autos bei dem. Aber wenn er mir trotzdem nur ein Angebot machen kann, das 100-150 Euro über meinem eingeplanten Budget liegt, kann ich mich auch nicht so weit strecken.

    Das kann man so pauschal doch gar nicht sagen. Der Endurance hätte in meiner Wunschkonfiguration nur 20-30€ weniger im Leasing gekostet. Hat aber dabei weniger Ausstattung, weniger Leistung und fährt maximal 160 km/h. Allein aus diesen Gründen würde ich immer zum VZ greifen.

    Aber ich sage das doch gar nicht pauschal, sondern komplett auf meine Bedürfnisse bezogen? Der VZ hat verglichen zum Endurance nur das Edge-Paket serienmäßig, was für mich relevant wäre. Beim Rest zahle ich entweder drauf für Sachen, die ich nicht brauche, die ich im Konfigurator abwählen muss (Bulimieschalensitze), aktiv nicht drin haben will (Matrix-Licht), oder im worst case enorme Folgeinvestitionen nach sich ziehen (GJR + vernünftige Radgröße + der ABE-Eintrag dafür liegen locker über 2000 Euro).


    Kann ja jeder handhaben, wie er will. Für meinen Bedarf ist der Endurance das bessere Auto, der VZ für mehr Geld damit automatisch das schlechtere Angebot. :*

    Ähm, was ich noch loswerden wollte : Ich bin kein Angestellter, Manager oder Vorstand von Cupra aber, wenn möglich, nehmt den Born VZ. Die Karre macht Spass ohne Ende, auch wenn er noch keinen rotzigen Innensound hat, das wird sicher irgendwann kommen. Ihr werdet es nicht bereuen 😉

    Och, wenns darum geht, holt man sich fürn schmalen Taler einen MX-5. Der hat dann auch einen Sound. :P


    Überhaupt ist der Sound so ein Thema, bei man Cupra seine glorreichen Herren und Meister in Wolfsburg anmerkt. Fake-Auspuffgeräusche sind wie Fake-Rolex. Merkt man sofort und beeindruckt niemanden. Stattdessen hätte es Cupra wie Hyundai in den N-Modellen machen und komplett eskalieren können. Raumschiffgeräusche, Düsenjetsounds, sowas in der Art. Warum kriege ich kein mit der Geschwindigkeit leiser werdendes Windrauschen wie im Segelflieger, wenn ich vom Gaspedal gehe und ausrolle? Da nimmt man sich einfach viel zu ernst als Konzern. Aber gut, wenn deine Marke im Meetingraum des Controlling gegründet wurde und ihre Zielgruppe aufm Parkplatz der Berufsschule zuhause und völlig frei von Selbstironie ist, muss man halt damit rollen.


    Hab den VZ übrigens von Anfang an aus meinen Überlegungen ausgeschlossen. 80-100 Euro im Monat mehr, zusätzlich mindestens 2000 Tacken allein für Doppelbereifung, ist mir die schlechtere Usability, Kompromisse ohne Ende und für mich persönlich unnötige Mehrausstattung echt nicht wert.

    Ich habe das Glasfach genommen, weil ich es optisch einfach mega finde. Habe ich aktuell beim meinem Cupra Tavascan auch und möchte es nicht missen. Aber ja einen richtigen Nutzen hat es natürlich nicht wirklich.

    Ganz weit hergeholt könnte man bessere Lichtverhältnisse und ein großzügigeres Raumgefühl heranführen, wenngleich natürlich hauptsächlich auf die Rücksitzbank beschränkt. Das Glasdach fängt ja schon ziemlich weit hinten an. Wer regelmäßig mit 3+ Personen unterwegs ist, kann darin durchaus einen Komfortvorteil finden.


    Apropos: gibt es mit dem 2026er eigentlich Änderungen im Fahrwerk und/oder der Schallisolierung des Innenraums? Oder wurde da schon bei den vorherigen Modellwechseln etwas getan? Ich hatte letzte Woche eine Probefahrt im Ford Explorer und war erschrocken, wie viel leiser der innendrin als mein 2023er war, bereits bei 90 km/h. Vielleicht kein ganz fairer Vergleich, da neue Vorfürwagen-Sommerreifen vs. GJR mit 45k runter, aber beides sind letztlich Fahrzeuge in der 50.000-Euro-Klasse.

    Witzig, das ist mit 474 Euro (Anzahlung eingerechnet) fast auf den Euro genau das, was ich vor acht Wochen für das vFL mit fast gleichem Listenpreis angeboten bekam, nur mit 36M/15000. War das bei Dir eine Erstanfrage, oder bist Du da bereits Bestandskunde? Das wirkt fast, als wären die Standardkonditionen überall und über längere Zeit ziemlich eng beieinander.

    Nimm das Matrix Licht. Besseres Licht wirst du nicht bekommen. Die Idee ist ja auch dass der Gegenverkehr NICHT geblendet wird!

    Matrix Licht ist das einzige was ich beim vFL Born im Vergleich zum ID3 vermissen werde.

    Auch da wieder: abhängig vom Fahrprofil, und wie sehr bt_Tama als Bedrohung der öffentlichen Sicherheit auftreten möchte. ;) Die Idee ist gut, die Umsetzung ein anderes Thema...


    Zur Wärmepumpe noch: die bringt es erst auf Langstrecken im Winter so richtig, da sind erfahrungsgemäß so 1-2 kWh auf 100 km Verbrauchsersparnis drin, also 20-30 Kilometer Autobahn. Muss man für sich selbst abschätzen, ob die irgendwann einmal relevant werden. Beim winterlichen Brötchenholen sonntagfrüh hilft die nicht, bzw. nur bei vorgewärmtem Kfz (Vorkonditionierung an der Steckdose oder beheizte Garage).

    Bei dem Fahrprofil liegt das dickste Einsparpotenzial bei der vereinbarten Laufleistung (knüppelt Du echt 20.000 Kilometer im Jahr ab?) sowie der Abwahl der Endurance-Variante. Den großen Akku kannst Du eigentlich nur legitimieren, wenn Du zuhause keine Lademöglichkeit hast und den Strom vom Arbeitsplatz mitschleppen musst. Aber klar, die tatsächlich gezahlten Leasingraten sind als Dienstfahrzeugnehmer nur ein höchst abstraktes Problem, nach dem Motto: was kostet die Welt.

    Ansonsten wurde schon alles gesagt. Bis auf die de facto notwendigen und skandalöserweise nicht serienmäßig verbauten Ausstattungen der Edge- und Drive-Pakete ists echt Geschmackssache, an zusätzlicher Funktionalität kommt nach den beiden nicht mehr viel. Bei mehr als einem Nutzer über die elektrisch verstellbaren Sitze nachdenken, die Wärmepumpe amortisiert sich irgendwo erst nach zehn Wintern, Matrix-Licht lohnt nur bei viel Betrieb im Dunkeln (duh) und einem militanten Hass auf andere Verkehrsteilnehmer. ;)


    Die Sprünge in den Konfigurationen sind ja jeweils etwa 100 Euro netto. Wie viel würde es Dich denn hinterher auf der Gehaltsabrechnung kosten? Bekommst Du die Leasingraten 1:1 vom Gehalt abgezogen? Dann machen die 100-200 Euro im Monat schon etwas aus, zumal da noch der geldwerte Vorteil in Form von 0,25%-Regelung und Pendlerpauschale abgezwackt wird. Bedenke auch, dass die Abrechnung übern Bruttolohn die Einzahlung in die Sozialkassen drückt, das macht nach einem Erwerbsleben voller Dienstwagen schon paar Rentenpunkte aus.


    Und was die Rädersituation angeht: pfeif doch auf den Fuhrpark. Den Hobel zum örtlichen Reifenfuzzi fahren, vernünftige GJR dranflanschen lassen, Serienbereifung einlagern lassen, und kurz vor der Leasingrückgabe wieder auf die mitgelieferten Sommerreifen umrüsten. Wüsste mal gerne die Begründung des Kollegen, dessen BG keine GJR erlaubt.

    Huh? Natürlich ist es ein persönlicher User Case. Warum soll ich ein Auto nach Kriterien aussuchen, die für mich nicht relevant sind? Wenn es nach generisch allgemeingültigen Pro-Contra-Listen ginge, ohne individuelle Bedürfnisse, würden wir alle Ford Transit fahren. Und die Welt wäre ein besserer Ort.


    Mit dem kleinen Akku kam ich bislang immer super aus. Für meine Standardlangstrecke von 370 Kilometern reicht er im Sommer maßgenau ohne Ladepause, und im Winter wäre selbst der große Akku dafür zu klein. Das ganze Auto ist erstaunlich exakt auf meine Bedürfnisse designed. So weit, so prima.


    Jetzt gibt mir der VW-Konzern aber nicht die Möglichkeit, zu analysieren, ob das Faceliftmodell mit der neuen technischen Basis ebenfalls so gut passt, weil außer imaginären Prüfstandszahlen ganz offensichtlich eine Informationssperre herrscht. Und das noch nicht einmal auf das spezifische Modell "Cupra Born" bezogen; als halbwegs sachkundiger Kunde und Nutzer wäre es ein Leichtes, die Leistungsdaten eines baugleichen Fahrzeugs zu nehmen, von denen es, Du sagst es korrekt, zahlreiche gibt, und diese als Anhaltspunkt und Kalkulationsgrundlage zu nehmen. Aber nichtmal die Möglichkeit besteht, sonst würde ich kurzerhand einen Ford Capri probefahren und wüsste, wie der Hase läuft. Der Anbieter eines hochpreisigen Konsumguts möchte nicht, dass ich mir einen transparenten, umfassendenÜberblick über sein Produkt mache. Für mich ist das nunmal ein erheblicher Makel, der eine Kaufentscheidung be- und verhindert.