Bei dem Fahrprofil liegt das dickste Einsparpotenzial bei der vereinbarten Laufleistung (knüppelt Du echt 20.000 Kilometer im Jahr ab?) sowie der Abwahl der Endurance-Variante. Den großen Akku kannst Du eigentlich nur legitimieren, wenn Du zuhause keine Lademöglichkeit hast und den Strom vom Arbeitsplatz mitschleppen musst. Aber klar, die tatsächlich gezahlten Leasingraten sind als Dienstfahrzeugnehmer nur ein höchst abstraktes Problem, nach dem Motto: was kostet die Welt.
Ansonsten wurde schon alles gesagt. Bis auf die de facto notwendigen und skandalöserweise nicht serienmäßig verbauten Ausstattungen der Edge- und Drive-Pakete ists echt Geschmackssache, an zusätzlicher Funktionalität kommt nach den beiden nicht mehr viel. Bei mehr als einem Nutzer über die elektrisch verstellbaren Sitze nachdenken, die Wärmepumpe amortisiert sich irgendwo erst nach zehn Wintern, Matrix-Licht lohnt nur bei viel Betrieb im Dunkeln (duh) und einem militanten Hass auf andere Verkehrsteilnehmer. ![]()
Die Sprünge in den Konfigurationen sind ja jeweils etwa 100 Euro netto. Wie viel würde es Dich denn hinterher auf der Gehaltsabrechnung kosten? Bekommst Du die Leasingraten 1:1 vom Gehalt abgezogen? Dann machen die 100-200 Euro im Monat schon etwas aus, zumal da noch der geldwerte Vorteil in Form von 0,25%-Regelung und Pendlerpauschale abgezwackt wird. Bedenke auch, dass die Abrechnung übern Bruttolohn die Einzahlung in die Sozialkassen drückt, das macht nach einem Erwerbsleben voller Dienstwagen schon paar Rentenpunkte aus.
Und was die Rädersituation angeht: pfeif doch auf den Fuhrpark. Den Hobel zum örtlichen Reifenfuzzi fahren, vernünftige GJR dranflanschen lassen, Serienbereifung einlagern lassen, und kurz vor der Leasingrückgabe wieder auf die mitgelieferten Sommerreifen umrüsten. Wüsste mal gerne die Begründung des Kollegen, dessen BG keine GJR erlaubt.