Beiträge von EschBorn

    Das Problem? Welchen Sinn sollte das machen, wenn auf dem so wieder aufgepeppten und somit eigentlich noch guten Gerät keine Apps mehr laufen, weil deren Entwicklern das Gerät bzw. Betriebssystem zu alt ist?


    Und nein, ich wechsele trotzdem nicht wieder zu Apple zurück 8)

    Tja…man muss Apple nicht mögen aber sie bieten sehr lange Support an. IOS27 wird noch für das iPhone 11 an welches 2019 rauskam. Das sind 7 Jahre + mindestens 1 Jahr bis iOS 28 rauskommt, also 8 Jahre. Wenn der Akku 6 Jahre hält, was bei guter Pflege kein Problem sein dürfte, lohnt sich ein Akku Wechsel. Zudem zerfällt das Handy ja nach 8 Jahren nicht zu Staub, denn Apple liefert weiter Sicherheitsupdates. Aber dann App Anbieter auch sukzessive den Support von älteren iOS Versionen einstellen. Apple hat das im Griff. Das Problem ist das Android ÖkoSystem mit ihren gefühlt 16.096 Herstellern und 83.654 Versionen und Derivaten. Das war ein Grund warum ich von Android zu iOS gewechselt bin. Eine Liebesheirat mit Apple war es nicht.

    Ich verstehe deinen Frust. Bei all dem ist aber zu bedenken dass es immer um wirtschaftliche Interessen sind. Weder Apple noch Google sind die Wohlfahrt. Sie sind ihren Eigentümern aka. Aktionären gegenüber verpflichtet ihre Gewinne zu maximieren. Und nichts anders tun sie. Das kann man kritisieren aber als Aktionär mag man das auch.

    Hallo zusammen, habe einen gebrauchten Born (EZ 2022) gekauft. Die Tage hat er ein OTA Update (OUM4, wahrscheinlich. Auf 1771) vorgeschlagen, welches leider fehlgeschlagen ist und gesagt ich solle dafür die Werkstatt aufsuchen.

    Wie ist jetzt vorzugehen? Wird es in Zukunft nochmal über OTA angeboten und ich kann es nochmal probieren? Oder bei Cupra vorbei fahren? Würden die das kostenfrei aufspielen (zur Not via Gebrauchtwagengarantie?)? Oder einfach ignorieren? Funktionieren tut eigentlich alles aktuell.

    Ist die Fehlermeldung dokumentiert, also immer noch sichtbar? Wenn ja probiere es in der Werkstatt im Rahmen der Garantie. Wenn allerdings alles funktioniert könnte es sein dass sie sich weigern das Update zu installieren, denn es gibt keinen Anspruch auf Updates. Ignorieren ist auch eine Option, denn das Update auf 1771 bietet ohnehin keine sichtbaren Änderungen für den Nutzer. Einschränkungen hast du also nicht.

    So ist es!

    Jenseits des ITler-Tellerrandes und der "Ich muss immer den neuesten Sch... haben um damit anzugeben was ich mir alles leisten kann"-Blase (oft mit Überschneidung beider Gruppen) gibt es eine ganz komische Welt:


    Dort kaufen sich tatsächlich Menschen das Smartphone, welches ihnen - und ihrem Geldbeutel ;) - gerade gefällt und das wird dann einfach benutzt.

    Und wenn es nicht ins Klo fällt, das Kopfsteinpflaster küsst oder der (fest verbaute) Akku die Grätsche macht, wird das Gerät erst entsorgt, wenn der Reiz einer besseren Kamera im neueren Gerät zu laut ruft.

    Bei allem Respekt, nicht alle die nicht deiner Meinung sind, weil sie vielleicht sehr viel fundiertes Wissen haben, haben einen eingeschränkten Tellerrand. Diese Bemerkung klingt abfällig und wenig differenziert. Wer sich wann welches Smartphone kauft und warum ist eine individuelle Entscheidung. Und wer sagt eigentlich das ersetzte Geräte entsorgt werden? Es gibt einen lukrativen Markt für junge und alte Gebrauchtgeräte. Und bei ganz alten Geräte werden wertvolle Rohstoffe wieder gewonnen. Das ist dasselbe Prinzip wie bei Autos. Oder werden Leasingrückläufer nach 3 Jahren entsorgt?


    Und einen festverbauten Akku kann man einfach tauschen, mit ein wenig Geschick selbst wenn er nach 6 oder mehr Jahren den Geist aufgibt. Wer das nicht will oder kann es auch bei jeder Handybude an der Ecke für ein paar Euro machen lassen. Wo ist also das Problem?


    Wer wie mit seinem App Support umgeht entscheidet jede Firma selbst. Es gibt zig Unternehmen, die Mindestvoraussetzungen an Betriebssytemversionen haben, weil es einfach viel zu teuer ist uralte Versionen weiter zu unterstützen. Neben der Programmierung muss der ganze Scheiß getestet und supported werden. Wer zahlt das? Android User haben generell ein Problem damit für Apps zu zahlen. Es soll alles verfügbar sein, sicher sein, uralte Versionen sollen unterstützt werden und es darf nichts kosten. Wenn man so unterwegs ist darf man sich nicht wundern dass die Hersteller es nicht so sehen, denn sie sind nicht die Wohlfahrt. Sie wollen Geld verdienen. Ich will nicht sagen das bei VW nicht auch dummen Entscheidungen getroffen wurden oder werden. Aber VW ist längst nicht das einzige Unternehmen welches Versonsvorgaben macht. Und meistens hat es gute Gründe.

    Da bin ich anderer Meinung. In der Zeit in der ich meinen Born Habe, hat mein Smartphone noch mehrere Sicherheitsupdates bekommen. Cupra dagegen hat regelmäßige Over the air Updates versprochen und in der ganzen Zeit nur ein oder 2 Updates geliefert. Deren Ökosystem ist vermutlich deutlich unsicherer als mein Smartphone, dessen Betriebssystem von Fachleuten entwickelt wurde, die etwas von IT verstehen und nicht von Cupra oder VW Mittarbeitern, die eine Weiterbildung zum "Softwareentwickler" gemacht haben.

    Aber das bringt hier eh nichts. Meinungen sind verschieden. Und ihr könnt mir dann später danken, dass ich nicht alle 2 bis 3 Jahre mein Smartphone wegwerfe und den Planeten damit zumülle.


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    Du hast Recht, es ist tatsächlich zwecklos, denn du scheinst den Unterschied zwischen OTA Updates der Fahrzeugsoftware und einem Smartphone Betriebssystem nicht zu kennen. Da machste nix. 🤷🏻‍♂️

    ich bin überzeugt, dass mein altes Smartphone mit android 12 genauso sicher ist wie dein neues mit Android 14, 15 oder 16

    Und ich bin überzeugt dass morgen am 10.6 der Weihnachtsmann kommt und mir Geschenke bringt. 🙈


    Sicherheitsupdates sind eine Reaktion auf Sicherheitslücken, die entdeckt werden. Idealerweise werden diese durch die Hersteller der Software selbst enddeckt. Oftmals sind es allerdings Vorfälle, durch die Sicherheitslücken aufgedeckt werden. Diese werden dann durch Updates geschlossen. Android 12 kann also nicht genauso sicher sein wie Android 14, 15 oder 16, weil in 14, 15 und 16 Lücken geschlossen wurden, die in 12 noch existieren, egal wovon du überzeugt bist. Fakten kann man nicht leugnen, die die es tun sind Schwurbler.


    Ich glaube du musst erstmal die Erfahrung einer Datenkompromitierung mit allen Folgen machen bis du es lernst, denn bei dir ist völlige Beratungsresistenz erkennbar. So nach dem Motto „er passiert nichts weil ich es nicht glaube“ machst du dir die Welt wie sie dir Gefällt.

    Da hat der selbe Konzern offenbar keine Sicherheitsbedenken wegen meines alten Smartphone. Cupra ist sich einfach zu faul oder zu ignorant da was zu machen.

    Nö, da spricht der Blinde nicht mit dem Einäugigen. Im VW Konzern geben sich die Marken in Bezug auf ihre Inkompetenz nichts und jeder kocht eine eigene schlechte Suppe. Entweder ignoriert Audi Sicherheitsbedenken oder sie sind einfach nur langsam. Das ist aber im Ergebnis egal wenn die Daten abgefischt werden. 😛

    Ich brauch kein Update vom Handyhersteller und auch keins vom Cupra.

    Meine Mutter pflegte zu sagen „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht…Spätestens wenn jemand aufgrund einer Sicherheitslücke deine Identität geklaut hat und du dadurch einen finanziellen Schaden oder einen Schaden deiner Reputation erleidest wirst du merken was du gebraucht hättest und das man Software pflegen muss.

    Sich Hardware zu kaufen und damit nix zu machen geht vielleicht mit einer Fernbedienung oder einem Toaster, mit einen Smartphone mit welchem man sich im Internet bewegt, jedoch nicht.

    Sich mit den Risiken von Hacking, Phishing und sonstigen miesen Machenschaften vertraut zu machen schützt vor Schaden, denn wenn man den Kopf in den Sand steckt, schaut der Hintern immer noch raus. Und in den wird man von Kriminellen ganz heftig getreten wenn man sich nicht schützt.

    Und geht als App-Entwickler bitte auch den schwierigeren Weg, nicht nur den Scheinsicherheits-Antworten der APIs von Google oder Apple zu vertrauen, sondern macht euch selber die Mühe, das Gerät zu prüfen.

    Es muss nur jemand bezahlen, denn App Entwickler arbeiten nicht ehrenamtlich und VW wird, wie man sieht, nicht dafür zahlen. Wer also übernimmt die Kosten? Der Nutzer? Im Android Umfeld wird schon bei einem App Preis von 99 Cent gleich Abzocke geschrien, man muss nur die Rezensionen lesen. Und hier im Forum wird sich beklagt wenn man für CUPRA Connect nach 3 Jahren zahlen muss. Die Erwartung das Apps, API- Verbindungen, Lizenzen, Datenvolumen und Softwareentwicklung nichts kosten dürfen ist leider sehr weit verbreitet. Wie soll es also bezahlt werden? Durch ein Abo-Modell? Den Aufschrei möchte ich nicht hören.

    Ja, für mein Smartphone gibt es tatsächlich schon lange kein Update mehr. Dennoch leuft es problemlos. Ich habe noch 2 bis 3 Tage Akkulaufzeit, alle Apps laufen problemlos, nur weil Cupra beschließt, ihe ****** App nicht mehr drauf laufen zu lassen soll ich mir ein neues Smartphone kaufen. Das ist nicht sehr nachhaltig. Und das nur um ab und an den Akkustand des Wagens in der App zu checken. Denn recht viel mehr kann man mit der App eh nicht machen, zumindest nicht bei den älteren Borns.

    Das wird dir mit anderen Apps früher oder später ganz genauso passieren, denn Nachhaltigkeit bedeutet nicht auf Sicherheit zu pfeifen. Jeder App Hersteller, der was auf sich hält wird irgendwann alte Versionen nicht mehr unterstützen.

    Was würdest du sagen wenn dein CUPRA-Account aufgrund einer Sicherheitslücke auf deinem alten Handy gehackt wird? Dann wäre natürlich CUPRA Schuld..

    Man kann übrigens sehr wohl viel mehr mit der App machen: vorklimatisieren und sich Ziele ins Auto schicken.