Owohl ich plane, ausschließlich daheim zu laden, will ich doch flexibel sein, möchte daher aber keine Karte mit mtl. Gebühren. Natürlich gibt es auch Säulen zur Bezahlung per Kreditkarte.
Vorab : Da ich selbst ausschließlich öffentlich lade und dabei keine "Stamm-Ladesäule" in der Nähe habe, spiele ich das dämliche Ladekarten-Klimbim mit, da bei >3.000 kWh/Jahr allzuviel Bequemlichkeit ein teurer Spaß werden kann. 
Aaaaber:
Für jemand mit heimischer Lademöglichkeit, der eigentlich vorhat, nahezu den gesamten Strombedarf zu Hause zu decken, würde ich mir das für ein paar externe Ladungen im Jahr gar nicht antun.
Mit der App+Ladekarte von EWEgo hat man (zumindest aktuell) einen fixen Preis von 62ct an allen "RoamingPartner"-Ladesäulen - und das sind seeehr viele in DACH, F, Benelux einschließlich IONITY! An den EWEgo-eigenen in D kostet es sogar nur 52ct.
Und wenn sich daran etwas ändert, wird man per Mail (oder App-Benachrichtigung?) informiert.
Dabei auch folgende Überlegungen:
- mit heimischem Strom kann ich ja bei Bedarf auch den Akku vor Abfahrt auf 100% vollladen und zur Not noch mit 1-5% SoC wieder zu Hause eintrudeln.
Damit sind selbst im Winter mit dem kleinen Akku alle Ziele bis 100/120 km einfache Entfernung ohne externes Nachladen erreichbar. Im Sommer sogar bis ca 150/170 km.
- Falls die Strecke etwas länger ist und extern nachgeladen werden muss, braucht man ja nur so viel Strom, um wieder nach Hause zu kommen. Je 10 kWh (reicht ca 50km) mit EWeGo also 6,20 € während man mit viel Ladekarten-Roulette (ohne Abo/Grundgebühr) oder an einer zufällig günstigen Ad-hoc-Säule vielleicht 4,70 bezahlt hätte. Böser Verlust von einmalig 1,50€!
- blödester Fall: Noch längere Strecke, Akku komplett leer(!) und bis nach Hause sind es noch 250-300 km, also eine komplette Voll-Ladung (60kWh) notwendig.
Macht 37,20€ bei EWEgo an irgendeiner Ladestation vs. 28,20 bei einem 47ct-Anbieter (den man auch erst mal finden muss!).
Also "stattliche" 9€ Differenz - einmal im Jahr!
Sollte man deshalb wirklich "Geschiss" machen?
Nur als Vergleich: Beim heimischen Ladestrom einen Anbieter um nur1(!)ct/kWh billiger zu finden, macht bei 2000 kWh jährlich 20 € aus 
Wohlgemerkt: Diese Delta-Betrachtung ist nur relevant für diejenigen, die auswärtiges Laden eigentlich nur als Notlösung sehen und das Bezwingen des Ladetarif-Dschungels nicht als neues Hobby aufnehmen möchten.
Für Nutzer ohne eigene Lademöglichkeit und/oder vielen weiten Fahrten gelten doch ganz andere Rahmenbedingungen und Berechnungen.