Beiträge von Blueskin

    Ich fasse das Sitze-Thema mal zusammen: Die in die Jahre gekommenen Boomer möchten soooo gerne ein nach Sportwagen aussehendes Auto mit vielen PS haben, um jedem zu beweisen, was für ein Kracher-Teil sie als (gemäß Selbsteinschätzung) "Junggebliebene" da noch fahren - aber die körperliche Verfassung reicht leider eigentlich nur noch für SUV-Modelle mit hohem Einstieg und Plüschsesseln 😜

    (Mit steinewerfenden Grüßen aus dem Glashaus 😇😎)

    Im Gegensatz zum Top View meines ehem. Formentor "passen" einige Cam-Übergänge nicht (s. jeweilige Bordsteinkanten). Leider wurde mir heute bei Fahrzeugabholung gesagt, dass man das nicht nachstellen konnte.

    Ich habe direkt auf DEREN Gelände an einem Bordstein neue Fotos gemacht und werde die senden - vom Service hatte niemand mehr Zeit, sich der Sache vor Ort anzunehmen. :rolleyes:


    Gibt es ähnliche Beobachtungen, wurde gar mal eine Kalibrierung durchgeführt?


    Abweichend vom Motto "Besser nie als spät" ;) habe ich eben mal dran gedacht, bei mir nachzuschauen.

    Ergebnis : nur minimale "Anschlussfehler" an den Ecken (vorne rechts)

    Allerdings hatte ich da gerade keinen Bordstein greifbar, nur einen normalen Parkplatz.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem Bordstein durch den "Absatz" (Bordstein näher an den Kameras als die Straße) zu einer Abweichung kommen kann.

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    Für mich selbst ist es unvorstellbar, ein Auto zu bestellen, das ich (auch bezüglich der Innenausstattung) noch nicht in der Realität gesehen habe. Von keiner ausgiebigen Probefahrt gar nicht erst zu reden!

    So waren bei mir für meinen aktuellen Born die Serien-Sitze nach 1 Stunde Fahrt durchgefallen und es führte kein Weg an den Dynamic-Edition-Sitzen mit Lordosenstütze vorbei.

    Heute hatte ich ein phänomen, dass ich kein Wischwasser hatte. Aber ich wurde nicht gewarnt.

    ....

    Kann ich es irgendwie testen?

    Ja: Nur etwas mehr als 500ml Wischwasser einfüllen und sehr oft (aber nicht dauerhaft am Stück ) die Scheibenwaschanlage betätigen bis sie leer ist.

    Sollte dann wieder keine Warnung kommen : Werkstatt, sofern Du noch Garantie hast.

    Falls keine Garantie mehr und Du auch kein Geld dafür ausgeben willst, gibt es auch die Notlösung, im Auto immer eine Flasche mit hochkonzentrierter Wischwasser-Frostschutz-Mischung mitzuführen.

    Leitungswasser zum Verdünnen bekommt man fast immer und überall, aber zur Not geht es auch ohne und ist kurzfristig immer noch besser als trocken zu laufen. (Erfahrungen aus gar nicht so "guten alten Zeiten")

    Ich vermute auch das es hauptsächlich die lfp Aus Salzgitter betrifft. Bestimmt sparen sie hier nochmals kräftig was wenn der selbst gebaut wird.

    Nur deshalb macht das der VW-Konzern.

    Die Großaktionäre machen ordentlich Druck, dass mehr Gewinn erwirtschaftet wird.

    Und Autos mit billigen LFP-Akkus zum nahezu gleichen Preis zu verkaufen wie bislang mit teurem NMC ist m.E. eine Maßnahme dazu.

    Wenn man für die zehn Meter eine halbe Stunde braucht, ja. Von Umgebungs- auf optimale Landetemperatur werden viele, viele Joule nützlicher Akkukapazität in Entropie umgewandelt. Gerade der LFP-Akku braucht noch mehr Zuneigung und Wärme im Winter; höhere aufzuheizende Masse, höher beginnenden Temperaturfenster.

    cprbrn hat von BMW gesprochen!

    Da muss man weder fahren zur Vorkonditionierung noch hat man diese LFP-Problematik.

    Ist natürlich beides nicht relevant für Nutzer, die fast ausschließlich an der heimischen Wallbox AC laden können. Und ich vermute mal, auf dieses Klientel zielt VW/Cupra hauptsächlich ab - insbesondere mit den LFP-Varianten der Facelifts von ID3, BORN und den neuen ID2, Epiq und Raval.

    .. Und mit 30% im Akku fährt man locker bis zum nächsten HPC und braucht dafür auch lange genug, dass die Akkuheizung den Akku warm bekommt...

    Auf Langstrecke: Ja, vielleicht, wenn der nächste vom Anbieter her passende HPC zufällig dort liegt wo der Akku seine 100% Ladefähigkeit erreicht hat.

    Im Kurzstrecken-Alltag: Eher selten, nach meiner Erfahrung.

    aber auch da hat eine flache Ladekurve keine Vorteile. Sie ist in manchen Situationen maximal gleichwertig - aber in Anderen eben schlechter - aber niemals besser. Das ist meine Meinung.

    Meine ebenfalls.

    auch mein nächstes eigenes Auto (Raval mit 52kwh-Akku) wird ja eine flachere Ladekurve haben und ich werde damit leben müssen und auch können.

    Da drücke ich Dir WIRKLICH die Daumen, dass das kein Reinfall wird. 🤞🏼

    ..

    dein Beispiel zeigt eine HPC-Ladestrategie ist für den Alltag nicht unbedingt ideal. Als Laternenparker ist der alte Spruch "steht er dann lädt er" immer noch die beste Methode bequem durch den Alltag zu kommen.

    Ich stimme Dir da prinzipiell zu. Aber diese Theorie nutzt ja in der Praxis nichts, wenn "er" keine Lademöglichkeit hat, dort wo "er" steht.

    In meinem Fall findet "er" nur dort Lademöglichkeiten wo "er" eigentlich nicht wegen etwas anderem stehen müsste und dort wo "er" sowieso steht gibt es entweder gar keine oder keine VERLÄSSLICH auch freien Möglichkeiten.

    Ich habe zudem sowohl hier im Umfeld als auch unterwegs die leidvolle Erfahrung gemacht, lieber nicht die AC-Säulen am Ziel einzukalkulieren. Da gab es mehr Frust als (Lade-)Lust.

    Insofern ist DC-Laden eher keine freiwillige Ladestrategie sondern schiere Notwendigkeit.

    Und ich gehe zeitlich eher von schneller ladenden Akkus (wenn auch nicht von VW) als von dichterer AC-Ladeinfrastruktur aus.


    Meine Praxis zeigt, wenn man eine HPC-Ladung braucht, dann fährt man häufig Strecken, da muss du gerade einmal laden, fährt also irgend ne Strecke von 100 bis 180% der Reichweite(*) - statistisch daher im Mittel 140%. Statistisch langt es daher in der Mehrzahl ein Ladehub von < 40% und liegt damit voll im Peak.

    Du bist ja in der erfreulichen Situation, in Deinem Umfeld eine recht gute AC-Ladeinfrastruktur zu haben, was die fehlende heimische Wallbox etwas kompensiert 👍 (wenn ich das richtig in Erinnerung habe :/)

    Bei mir z. B. sieht das leider sehr trübe aus und ich muss daher grundsätzlich für alle Fahrten überwiegend DC laden.

    Und da ist es schon ein Unterschied, ob ich schnell mal in 5-10 Minuten viele km laden könnte - vorzugsweise auch dann, wenn der Akku noch nicht ganz leer oder noch kalt ist. Oder ob ich dafür je nach Temperatur und SoC 30-45 Minuten vertrödeln muss. (An Einkaufs- Locations etc. sieht es hier auch nicht so gut aus mit Schnellladern :()


    Interessant wird es, wenn die ersten Tester (Youtube etc.) die neuen Akkus erstmals in der Realität - insbesondere im Winter - testen! Bis dahin ist vieles Spekulatius (Btw, ich habe Hunger 8o )