Ich muss mich leider wiederholen.
Wenns hinterher nicht passt, liegt es nicht am Auto, sondern an ungenügender Recherche vor dem Kauf.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie aufwändig es ist, sich als Neuling die notwendigen Infos hier im Forum zusammenzusuchen.Und Ihr wisst vielleicht noch, welch blöde Fragen ich gestellt habe.
ie ich lese gibt es viele Menschen die haben sich vor dem Autokauf nicht richtig informiert und sich keine Gedanken gemacht. Jetzt wird gemeckert, gebasht, gejammert und weiß Gott sich ausgekotzt. Sorry, kauft euch einen Verbrenner. Katastrophe 🙄
Mittlerweile weiß man es, ja. Es gab aber eine Zeit, da war das Auto neu. Da musste man sich auf die bestehenden Tests und Versprechungen des Herstellers (inkl. Aussagen zu regelmäßigen Updates) verlassen.
Auch heute sind noch viele Borns in "erster Hand" unterwegs. Bestellt von Menschen, die damals genau diesen Versprechungen vertraut haben.
Auch hier im Forum sind einige Menschen von dieser Sorte unterwegs. Genau diese Menschen haben überhaupt geholfen, diese Informationen aus der Praxis zu sammeln.
Eine "Schuldumkehr" finde ich hier weiterhin nicht angebracht. Weil wenn ein Hersteller ein fehlerbehaftetes Produkt liefert und seine eigenen Versprechungen (technisch und organisatorisch) nicht einhält, ist doch der Kunde nicht schuld.
Und warum eigentlich diese Extreme mit "kauft Euch einen Verbrenner"? Wäre ein "überlegt, ob ein anderes E-Fahrzeug besser den Bedarf erfüllt nicht konstruktiver?
Mh, ja, Recht hast Du. Das ist aber nun kein Cupra- oder gar Born-Problem. Das trifft aus meiner Sicht auf alle akkubetriebenen E-Fahrzeuge zu. In Teilen sogar für den Verbrenner, wenn Du auch dort auf die Sprit-Preise achten möchtest (Hui Premium-Sprit für 2,28€, nee, lass uns weiter), oder auf den Hauptverkehrs-Tankstellen der Autobahn in eine "Reiseblase" gerätst und dich an den Tanksäulen anstellen sollst (und die Blase drückt ;-)). Die Nummer mit dem "passenden Ladeanbieter" ist zugegeben ganz große Kac...( braune Masse) und gehört abgeschafft. Aber, wie gesagt, kein Born-Problem sondern systemisch bedingt :-(.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Nein, es trifft nicht auf alle akkubetriebenen E-Fahrzeuge zu.
Der Nachfolger meines Born ist weiterhin vollelektrisch. Allerdings besitzt er a) eine Ladeplanung mit Anbieterfilter und b) ein sehr flexibles Ladeverhalten.
"Sortenrein" die Anbieter entlang der Route einplanen? Geht.
Bei 40% SoC anschließen und trotzdem den vollen Ladepeak bekommen? Geht.
Während der Fahrt spontan eine Pause mit Ladung einplanen, weil das Navi automatisch laufend Schnelllader entlang der Route anzeigt, die man mit einem Tipp einplanen kann? Geht.
Im Auto die Ladepreise (je Tarif), die Belegung, Infos zum Umfeld, Bewertungen und Fotos von Ladepunkten anzeigen lassen? Geht auch.
Ja, natürlich wäre es für alle noch einfacher, wenn Schnellladen von sich aus in Sachen Preis und Verfügbarkeit planbarer wäre.
Traumvorstellung: Man braucht gar keine Software, da es immer genug Ladeplätze gibt, die Ladeleistung immer bereit steht und man immer einen einigermaßen gleichen Preis zahlt.
Die Realität sieht aber leider anders aus. Daher ist es extrem interessant und relevant, wie gut ein Hersteller z.B. durch Software mit dieser Realität umgeht.
Und genau da kommen wieder die persönlichen Präferenzen hinzu. ![]()
Machen andere Hersteller BEV-spezifische Dinge besser als Cupra? Definitiv! Sind diese Dinge für alle Nutzer relevant? Definitiv nicht!