Beiträge von cprbrn

    Haben sie dafür bei Cupra eigentlich eigene Infrastruktur?

    Oder ist das konzernweit das selbe Zeug?


    Haben ja noch zwei Skodas laufen. Da ist der Regelbetrieb bissel fluffiger, was die Rückmeldungen vom Auto angeht.

    Dafür steigt der Kram bei denen alle paar Wochen mal für nen Tag oder zwei ganz aus.

    Soweit ich weiß ist es die identische Basis, allerdings sind es verschiedene Instanzen und Softwarestände.

    Auch hier die Qualitätskontrolle zu bemängeln ist fraglich. Jeder OEM hängt nunmal an der IATF 16949 und kommt da auch nicht so leicht raus.
    Auch der Qualitätsprozess wird auditiert.

    Sorry, aber das ist aus ganz persönlicher Erfahrung absolut keine Garantie für ein fehlerfreies Produkt.
    Die Born im Jahr 2023 wurden mit folgenden Serienfehlern ausgeliefert:

    - Die Lenkradheizung erhitze sich auf über 60 Grad.

    - Bei DAB-Radio gab es Tonaussetzer/Knacken (bei Beats Audio).

    - Der Anmeldebildschirm stürzte relativ oft ab.

    - Das Abbiegelicht funktionierte nicht, wenn man einmalig über ca. 45 km/h gefahren ist und noch nicht angehalten hat. Somit schlechtere Sicht und Sicherheit.

    - Einstellungen setzten sich regelmäßig zurück.

    - Verselbstständigung des Dach-Bedienpanels, welches dann ungewollt den Service anruft oder das Licht einschaltet.

    - "Rubbeln" der Lenkung bei schnellen Lenkbewegungen.
    - (...)

    Viele dieser Fehler habe ich bereits in den ersten hundert Kilometern nach der Abholung in Wolfsburg bemerkt. Rückblickend habe ich daher ernsthafte Zweifel, wie es um die Qualitätssicherung des Herstellers steht.

    Von Problemen, die erst nach Monaten bis Jahren auftreten, rede ich da auch gar nicht. Sondern von Problemen ab Kilometer 0.

    Es gibt ja auch nicht nur "DIE" Qualitätskontrolle, sondern eine ganze Reihe an Maßnahmen, die kombiniert stattfinden sollten.


    Serienfehler wie die oben genannten sollten eigentlich schon auffallen, bevor das Auto so gebaut wird. (Und es war nicht schwer, diese Fehler zu finden!)

    Einzelne Bauteil- und Montagefehler sollten idealerweise schon vor der Fertigstellung im Werk auffallen. Spätestens beim Händler, welcher auch die Transportschäden checkt.

    Wenn ein Hersteller "kurz vor Feierabend noch mal eben" ein Auto ausliefert, kann er das gerne tun. Wenn dabei aber die Qualitätskontrolle auf der Strecke bleibt, sollte er es lieber sein lassen. Die Schuld auf den Kunden abzuwälzen finde ich falsch.

    Ich habe schon fast überall Fehler und Probleme erlebt. Gerissene Panoramadächer bei Cupra bei der Abholung, Lackeinschlüsse bei Mercedes, nicht korrekt eingeclipste Anbauteile bei BMW, falsch verbaute Innenteile (Farbe falsch) bei Seat.
    Das kann alles passieren, da man immer noch ein industrielles Massenprodukt kauft. Viele dieser Fehler können auch vor Ort behoben werden, oft sogar noch bei der Auslieferung.


    Allerdings habe ich (persönlich) noch nie so viele "Serienfehler" erlebt, wie beim Cupra Born. Da hätten auch nachträgliche intensivere Kontrollen nicht geholfen, da das Auto mit diesen Fehlern vom Band gelaufen ist.
    Das Problem mit der Verkehrszeichenerkennung scheint so ein Fall zu sein. Entweder es gab eine defekte Charge an Komponenten oder Zeiträume mit falscher Montage, oder es handelt sich tatsächlich wieder um einen Serienfehler, den man optimistisch mit einem Softwareupdate beheben möchte.


    Das ist alles ätzend. Man hat ein neues Auto, will sich eigentlich freuen und permanent wird die Laune von Fehlermeldungen und Problemen getrübt.

    Mein Rat ist daher: Bleibt hartnäckig, dokumentiert alle Fehler (Foto, Video etc.) und setzt schriftliche Fristen.

    Die ersten Wochen kann man sich ggf. noch arrangieren, wenn man die Hoffnung auf ein versprochenes Update hat. Spätestens nach einem halben Jahr reißt aber bei vielen Menschen berechtigterweise der Geduldsfaden.


    Man sollte da auch kein schlechtes Gewissen gegenüber des ach so armen Herstellers machen, der aktuell wieder mit Horror-Pressemeldungen um sich wirft.

    Denn die Ursache für Probleme seid nicht ihr als zahlende Kunden. Die Ursache ist schlußendlich mangelnde Produktqualität und Innovation bzw. ein unpassendes Verhältnis zwischen Preis und Leistung/Qualität.

    *ehrlich im Vergleich zu Berufs-Youtubern, die es sich nicht mit Herstellern verscherzen wollen, um weiter zu Events eingeladen zu werden. Und die dann die Neuvorstellungen bei Ideal-Temperaturen mit 60 km/h über idyllische spanische Landstraßen fahren und einen trotzdem hohen Verbrauch schönreden mit "Ich habe zwischendurch ja auch mal beschleunigt" ;)

    Ist übrigens ein Problem von fast allen YouTubern oder sonstigen Influencern, die damit ihre Brötchen verdienen.
    Wenn man zu viele negative Dinge erzählt, wird man beim nächsten Mal halt einfach nicht mehr eingeladen.
    Dann hat man keinen Content-Quelle mehr und kann keine Videos mehr veröffentlichen. Schlecht.

    Am Ende kann man sich immer noch am besten selbst ein Bild machen und abwägen, ob die gebotene Leistung den eigenen Anforderungen entspricht.

    Puh, da kann man jetzt natürlich lange nach Wegen suchen, um eine bessere oder schlechtere Effizienz auf Basis eines Wertes (z.B. Aerodynamik) zu begründen.


    Am Ende zählt für mich, was die Kiste in der Praxis verbraucht. Im Sommer. Im Winter, Bei 40 Grad und bei -10 Grad. Kurzstrecke, Langstrecke. Alltag halt.


    Und wenn da ein ähnlich großer Mercedes (der ggf. sogar mehr Leistung und Allrad hat) am Ende weniger verbraucht, ist das für mich der bessere Gesamtwert.
    VW hätte ja auch die Karosserie so gestalten können, dass sie aerodynamisch besser ist und das Auto weniger verbraucht.

    Scheint anscheinend tatsächlich noch an VW und Apple zu liegen, dass der digitale Schlüssel noch nicht mit Apple Car Key funktioniert.


    Laut einer englischen Apple-Technik Website wird es aber (hoffentlich auch für Cupra) demnächst für Apple Car Key kommen, wann ist eine andere Frage… :/

    Bei meinem BMW funktioniert der digitale Schlüssel seit zwei Jahren. Und davor auch schon. Apple iPhone.


    Soll wohl nicht die Schuld von Apple sein…

    Das lag aber nicht daran dass das Auto den Befehl nicht vom der App über den Server bekommen und verarbeitet hat, sondern mutmaßlich an der extremen Temperatur. Da hat sich das System zum Schutz der Hochvoltbatterie auf die Kühlung derselbigen konzentriert, da war keine Kapazität mehr für die Kühlung des Innenraums übrig. Da müssen dann die Insassen schwitzen. Dieses Phänomen hatte meine Freundin am letzten Freitag auch. Das Popup funktioniert inzwischen wirklich zuverlässig und hat es auch in diesem Fall. Die Lüftung ist ja gestartet…es wurde eben nur nicht gekühlt. Ein nachvollziehbarer Sonderfall. Eine Hinweismeldung für den Nutzer wäre in diesem Fall nett aber wohl zuviel verlangt. 🤷🏻‍♂️

    Ergibt für mich keinen Sinn. Dann wäre die Klimatisierung während der Fahrt ja auch gar nicht möglich. Und da wird ja noch viel Energie für den Antrieb benötigt.

    In anderen Ländern sind solche Temperaturen normaler. Wenn dann das Auto aufgrund einer höheren Außentemperatur nicht die Standklimatisierung aktiviert, wäre das für mich ein klarer Konstruktionsfehler.