Beiträge von cprbrn

    Sollte VW nicht dennoch ein Interesse daran haben, dass überall die selbe Software läuft und nicht immer jede App (im Auto und die My Cupra) auf das ganze Spektrum angepasst werden muss?

    Scroll mal im Forum ein paar Jahre zurück. Das Thema ist nicht neu. Damals war es aber nicht die 5.x sondern die 3.x

    Ja, natürlich wäre es schlau, die Autos möglichst auf einheitlichen Softwareständen zu haben, um (digitale) Wartungen etc. zu vereinfachen.
    Allerdings hat man bei VW die Fahrzeugarchitektur (sowohl technisch, wie auch organisatorisch) scheinbar nicht ausreichend für OTA-Updates ausgelegt.
    Fängt schon damit an, dass man ausgelassen hat eine übergreifende Versionierung der Softwarestände zu erstellen, die man im Auto offline einsehen kann.

    Wenn es mal ein Update gibt, muss man auch heute teilweise in die Werkstatt. War schon 2023 so, ist 2026 immer noch so.


    Es lohnt nicht, sich über das Thema aufzuregen oder es zu hinterfragen. Es gibt Menschen, die begründen die Situation im Prozess oder sind der Meinung, dass es doch eigentlich ganz gut läuft.
    Faktisch ist das Gesamtergebnis der Software (im Auto und in Web/App) insbesondere im Bereich Komfort/Entertainment schlechter als beim Wettbewerb.

    Die letzten Jahre haben gezeigt: Auch viele schreiende Menschen in Foren etc. verbessern die Situation nicht wirklich. Das Image beim VW-Konzern beim Thema Software ist seit Jahren angeknackst. Trotzdem führt man weiterhin die Zulassungszahlen an.

    Also entweder mit der Situation abfinden und davon ausgehen, dass das Auto für alle Zeit der Welt so bleibt, wie es jetzt ist, oder die Automarke wechseln.

    Generell sind das ja wirklich keine schlechten Autos. Sie sind nur ggf. nichts für Leute mit etwas mehr Anspruch im Bereich Software und Digitalisierung.

    Warum bekommt sowas ein Weltkonzern nicht hin, aber z.B. abrp?

    Zusammengefasst: Missmanagement.

    Falsche Prioritäten, falsch besetzte Schlüsselpositionen, unzureichendes Qualitätsmanagement, zu wenig Softwarekompetenz in den obersten Kreisen.

    Am Geld mangelt es definitiv nicht. Davon ist eigentlich genug da.

    Wer weiß, vielleicht sind die dafür zuständigen Leute bei Cupra immer zu unfähig um so etwas programmieren zu können. 😉

    Durchaus möglich, dass es keiner von Cupra/Seat war und auch nicht von VW. Sondern irgendein externes Unternehmen, welches die Software für das entsprechende Steuergerät erstellt.

    Macht es natürlich nicht besser. Am Ende liegt die Gesamtverantwortung immer beim Hersteller.

    Fahre damit jetzt 1,5 Jahre rum und wusste noch gar nicht, dass das MJ25 überhaupt ein Problem damit hat. Ich schalte sie ein und regele auf 1 herunter (auf Langstrecke) oder aus wenn mir das Lenkrad warm genug ist (aufm Arbeitsweg nach ca. 5km) . Das hat bislang immer funktioniert. Dachte nur die bei den alten Modellen funktioniert die 1er Stufe nicht richtig - bei mir tut sie was sie soll.

    Nein, das ist ja der Witz. Die Modelle mit Software 5.x haben das Problem auch. Für ältere Born mit 3.x gibt es eine Lösung via Update, für die neueren Borns aber scheinbar nicht.
    Der Lerneffekt und das nachhaltige Lösen von Problemen scheint also nicht so vorhanden zu sein.

    Bei meinem MJ25 passt Stufe 1 perfekt: schön warm, aber nicht heiss. Die Stufen 2 und 3 benutz ich nie, die sind zu heiss.

    Kann natürlich auch subjektiv sein... Für mich passt es genau.

    Wenn Du es als "zu heiß" empfindest, dann ist es vermutlich auch zu heiß. Also unangenehm zu greifen.

    Fernab der Einstellung sollte sich das Lenkrad meiner Meinung nach nicht soweit aufheizen können, dass gefährliche oder gesundheitsschädliche Situationen entstehen können.
    Ab ca. 43° C können bereits Verbrennungen der Haut entstehen.

    Letzteres war damals das Problem. Man steigt in das Auto ein und es wird bzw. wurde bereits die Lenkradheizung aktiviert. Das Lenkrad ist extrem warm und man kann es nicht angenehm anfassen.


    Wer weiß, vielleicht ist es in Spanien immer zu warm um so etwas testen zu können. :)

    Ich hab die erste Generation vom Born, und auch da das selbe Problem mit den Türgriffen, hab sie schon zweimal gewechselt bekommen! Nützt Nix ......von wegen die ersten Born hatten das nicht 😂

    Ich denke es ging um Fahrzeuge vor dem Born.

    Da konnte man auch noch so fancy Sachen wie Sitzmemory mit Kopplung an den Schlüssel. :)

    Bei vorherigen Generationen funktioniert's ja zuverlässig. Offensichtlich hat man aber irgendwann/irgendwas "optimiert" (wahrscheinlich am Preis), keine (ausreichenden) Tests mit den neuen Produkten durchgeführt und sich blind darauf verlassen, dass der Zulieferer die Spezifikation einhält und die Dinger so funktionieren wie zuvor.

    Bei vorherigen Generationen funktionierte so einiges zuverlässig. :) z.B. die Innenraumleuchte bzw. das "Dachmodul", welches seit Einführung des Touch-Wahns auch regelmäßig getauscht wird.


    Dass es bei der MEB-Plattform "irgendwie schnell" gehen musste, ist leider an so machen Dingen schnell zu erkennen. Sehr viele dieser Probleme (siehe Keyless-Entry) hätte man mit ordentlichen Tests sicherlich vorher herausfinden können.


    Wer weiß, vielleicht hat man das sogar. Und es ignoriert bzw. gehofft, dass sich nicht ausreichend Kunden melden. Kosten/Nutzen und so.


    Unverständlich ist für mich aber, dass unnötig Geld verschleudert wird, indem man die Griffe tauscht ohne sicher zu sein, dass die neuen einen zuverlässigeren Sensor haben.

    Das hat System. Bei eindeutigen Softwarefehlern wird auch gerne mal die Hardware gewechselt. Ein sauteures Steuergerät wird getauscht, was dann mit identischer Software wieder ein identisches Fehlerbild liefert. Überraschung!

    Ein Grund ist sicherlich, dass es seitens der Kommunikation zur Fehleranalyse und Fehlerbehebung (mit den Werkstätten) ziemlich planlos zugeht. Der sogenannte "Teileweitwurf". Werkstatt A macht das, was Werkstatt B schon vergeblich versucht hat. Alles mit Absegnung des Herstellers.

    Ein anderer Grund könnte auch sein, dass man irgendwelche Reparaturversuche unternehmen muss, um Zeit zu gewinnen. Denn wenn man mit "Ja, ist ein Fehler, bekommen wir nicht gelöst" die Hosen herablässt, bietet das. ggf. eine offene Flanke für eine Rückabwicklung, da keine Mängelbeseitigung möglich ist. Das würde jeden Anwalt freuen.

    Das Problem mit den Türgriffen, die bei Kälte/Nässe nicht ordentlich funktionieren, ist so alt wie der Born selbst.


    Abschließen geht, öffnen nicht.


    Eine wirkliche Lösung gibt es bisher soweit ich weiß nicht.

    Hat man damals bei der Entwicklung wohl nicht gut genug getestet.