Beiträge von cprbrn

    Server laufen weiter


    die Server laufen ja sowieso,

    Auch das kostet Geld. Viel. Sehr viel.


    Es ist leider eine total naive Annahme, dass etwas kostenfrei ist, weil es ja sowieso läuft.
    Das Kraftwerk am Stadtrand läuft auch, obwohl ich das Licht im Keller ausgeschaltet habe. Ist der Strom jetzt also kostenfrei?
    Oder sollte Netflix kostenfrei sein, da die Server ja sowieso laufen und ich ja die Internetverbindung zahle?

    Das klappt so nicht.

    Das mit der fest integrierten (e-)SIM kann ich ein wenig verstehen. So spart man sich zusätzliche Hardware (Kartenleser), Entwicklungen und Serviceaufkommen.


    Wenn man nachher um die 10€ pro Monat für Mobilfunkverbindung, App-Verbindung, Echtzeitdaten, Kartenupdates etc. bezahlt, finde ich das wirklich absolut in Ordnung.

    (Vorausgesetzt die Dienste laufen auch zuverlässig.)

    Mit dieser Abwicklung erreicht man vermutlich die absolute Mehrheit der Nutzer. Die wollen einfach Geld zahlen und den Service nutzen.
    Die technisch versierten Bastler und Pfennigfuchser sind da einfach eine Randgruppe.

    Ist doch wie die Sitzheizung bei BMW, fest verbaut und ohne laufende Kosten...

    Damit haben die sich aber auch echt ein Ei gelegt. Letztendlich gab es dieses Konzept nur wenige Monate und ist schon Jahre Geschichte.
    Zeigt aber, wie sehr man damit einen Nerv getroffen hat.


    Das sind fest verbaute Sachen, die keine laufenden Kosten haben

    Auch da muss man meiner Meinung nach unterscheiden.
    Bei wirklich stumpfen Anwendungen (z.B. "Mehr Farben für die Innenbeleuchtung") oder sowieso verbauter Hardware ("Sitzheizung") finde ich ein Abo auch unpassend.
    Für komplexere Anwendungen aber schon.

    Schließlich kostet die Entwicklung von Software auch viel Geld. Und da ist der Gedanke "Es sollte umsonst sein, weil ich kann es ja einfach kopieren" sehr unpassend.

    Weiß eigentlich jemand, wie es hinsichtlich der App und Konnektivität bei den Premiummarken von VAG ausschaut? Ist das derselbe Krampf?

    Es ist etwas besser, aber immer noch schlecht.

    Bei Audi sind Zuverlässigkeit und Funktionsumfang auch nicht der Hit.

    Ob die automatische Vorkonditionierung bewusst "langsamer" bzw. energieoptimiert ist, weiß ich nicht. Schneller als der manuelle Start ist sie aber sicherlich nicht.

    In Deinem Fall ist der Weg zum Schnelllader dann einfach zu kurz.
    Leider hat der Born keinen Fernstart der Vorkonditionierung via App.

    Dann wird es also doch gut Probleme gegeben haben ansonsten würde keiner was verschenken.

    Und wie ich schon sagte wahrscheinlich vereinzelt und nicht für beispielsweise "alle BMW 3er Modelle aus dem Jahr 2022 bekommen 5 Jahre kostenfrei Connect Lizenzen." Denn das erwarten hier einige.

    Es sind Einzelfälle. Teilweise Fälle, in denen sich Menschen öffentlich beschwert haben, dass nach 2 Jahren die Laderoutenplanung im Auto nicht mehr funktioniert, da die Connect-Services ausgelaufen sind. (Von wegen: "Die haben eine Funktion vom Auto einfach deaktiviert", weil man leider einfach nicht die technischen Abläufe versteht.)
    Trotzdem wurde in diesen Fällen (vermutlich zur Verbesserung des Images) eine Verlängerung durchgeführt.

    Die Erwartungshaltung einer stumpf kostenfreien Verlängerung eines Dienstes, der bekanntermaßen irgendwann abläuft, ist natürlich Käse.
    Allerdings wäre es aufgrund der vergangenen Vorfälle (Downtimes, Datenleck, falsche E-Mails) sicherlich für das Image besser, eine kulante Verlängerung anzubieten.

    Wer weiß, vielleicht hat die interne Analyse aber auch ergeben, dass die sich beschwerenden Kunden sowieso schon mit dem Hersteller abgeschlossen haben und sich beim nächsten Auto sowieso für einen Wettbewerber entscheiden.
    Nicht ganz unwahrscheinlich.

    Und dann kann man sich die Kohle natürlich einfach sparen.
    Zumindest wenn man den indirekten Verlust durch Imageschäden ignoriert.

    h meine es sind hier Kombinationen aus Netzabdeckung, Empfang des Autos (z.B. in der Garage), Smartphonetyp, Smartphonebetriebssytem, ... dafür verantwortlich, das es bei vielen funktioniert und bei manchen nur Probleme macht.

    Ich spreche mal aus meiner Sicht als Mensch aus der IT und Softwareentwicklung.

    - Gegen eine gestörte Kommunikation (Mobilfunk) ist man machtlos. Allerdings kann man in der Software dafür sorgen, dass man diese Situationen berücksichtigt. Indem man z.B. Datenpakete nachträglich überträgt (Zwischenspeichern bis das Auto wieder Empfang hat) und in der App klare Infos zum Zeitpunkt des letzten Datenabrufs anzeigt.

    - Smartphone-Typ und Betriebssystem sind zu 98% KEINE Begründung für Probleme in der Software. Die Probleme sind fast immer darauf zurückzuführen, dass eine Software schlecht entwickelt worden ist und nicht die entsprechenden Umstände (verschiedene Endgeräte) berücksichtigt.

    Einfachster Gegenbeweis: Alle Softwareanbeiter kämpfen mit identischen Umständen. Warum läuft dann z.B. WhatsApp auf genau dem Gerät absolut problemlos, auf dem die Cupra-App für Probleme sorgt?

    Der Vergleich mit dem Staubsaugerrobkter hinkt ein wenig, ich möchte nicht wissen, welchen Traffic die ganzen Volkswagenfahrzeuge so haben.

    Nein, der hinkt nicht. Der Staubsaugerrobotor produziert vermutlich sogar noch mehr Traffic, da er mit jedem Saugvorgang z.B. die Route in der Wohnung zentimetergenau überträgt. Das Auto sendet zwischendurch mal Standort und ein paar technische Daten wie SoC, Zustand von Licht/Türen etc.
    Die übertragenen Daten des Autos sind so rudimentär, dass man diese sogar in akzeptabler Zeit via SMS übertragen könnte.
    Die MEB (also auch der Born) übertragen ja nicht einmal Daten zu Verbrauch, Ladevorgängen oder Fahrstrecken.


    Davon abgesehen hat der reine Traffic an sich auch überhaupt gar nichts mit der Qualität einer Software (App) zu tun.

    Ja, Stellantis ist im Bereich Software wirklich unfassbar schlecht aufgestellt. Das war irgendwie schon immer so und wird jetzt konsequent auch außerhalb des Fahrzeugs fortgeführt. Aber das ist ja nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.

    Die Cupra-App hat sich mittlerweile wirklich gebessert. Aber das Ergebnis ist weiterhin sehr mittelmäßig. Erfahrungsgemäß sind die Apps von VW/Skoda besser als die Cupra-App. Damit muss man sich abfinden.
    Sorry für die ehrlichen Worte.

    Das ist leider ein gängiges Problem bei meiner Meinung nach allen deutschen Herstellern. Mein Arbeitskollege mit Mercedes Firmenwagen bekommt ständig irgendwelche Phantom Meldungen, dass seine Zündung eingeschaltet oder ein Fenster offen sei. Außerdem muss er sich ständig neu anmelden in der App.


    Meine Audi App kann des öfteren nicht den Status des Autos abrufen. Ist immerhin noch ein Verbrenner. Mit einem EV wäre es also genauso ärgerlich wie hier bei Cupra.


    Wie gesagt ich rede es nicht schön. Unsere deutschen Hersteller sind in Sachen Software leider alle nicht so dolle. Und bisher war noch keiner davon so großzügig die Fehler einzugestehen und den Kunden als Entschädigung etwas zu schenken. (vielleicht hier und da mal vereinzelt ein Händler aus Kulanz aber nicht im großen Stil für alle)

    Veto. Ich fahre bald 2 Jahre einen BMW als elektrischen Nachfolger für den Born.
    Was ich bisher berichten kann:


    - Ich wurde noch nie aus App oder Auto abgemeldet.

    - Ich habe in dieser Zeit keine Downtime erlebt. Persönliche Verfügbarkeit der digitalen Dienste = 100%.

    - Keine falschen Statusmeldungen oder ausbleibenden Meldungen.

    - "Übertragungszeit" zwischen Befehl und Umsetzung oft unter 5 Sekunden.

    - Regelmäßige Updates der App mit neuen Funktionen.

    - Rund 6 OTA-Updates des Autos (gebaut 12/23) mit Verbesserungen, neuen Funktionen und Infos zum Update-Umfang.

    - Updates installieren sich auf Wunsch automatisch z.B. nachts. Update-Zeit ca. 20-30 Minuten.

    - In der App kann ich auf die Kameras zugreifen, eine Statistik von Fahrten, Verbrächen und Ladevorgängen sehen. Ich kann Ladevorgänge exportieren und sogar die Ladekurven einsehen.


    Weiterhin kenne ich Fälle, in denen Kunden z.B. aufgrund von irgendwelchen Problemen als Ausgleich eine kostenfreie Verlängerung der Connect-Dienste bekommen haben.

    Zur Ehrenrettung der deutschen Automobilbranche empfehle ich daher, einfach mal die BMW-App herunterzuladen und im Demo-Modus zu erkunden. Den gibt es nämlich für verschiedene Fahrzeuge.
    Anschließend sollte man die App aber schnell wieder deinstallieren, damit kein Frust aufkommt.

    Aber ja, ich pflichte komplett bei, dass der VW-Konzern ein gutes Stück dazu beigetragen hat, deutschen Fahrzeugen im Bereich Software ein schlechtes Image zu geben. Wie man in deinem Beitrag auch sieht.

    systemseitig leider nicht möglich

    Wenn man keinen Zugriff mehr auf die eigenen (selbst entwickelten) Systeme hat, würde ich mir ernsthaft starke Gedanken machen.

    Was für eine peinlich dumme Ausrede.


    Warum ist man nicht einfach ehrlich? "Eine Verlängerung ist vertragsgemäß nicht vorgesehen".

    ch schicke denen jetzt jeden Screenshot von dem Mist weiter und überlege den Konsumentenschutz einzuschalten. Nextmove oder B.E.N. wäre zusätzlich auch noch eine gute Idee falls das noch keiner getan hat.

    Der Springer-Verlag freut sich möglicherweise auch über solche Stories.


    - App bis heute peinlich schlecht (Rechtschreibfehler etc.) und oft gestört.

    - Neuwagen bekommen die Dienste 10 Jahre dabei, Autos mit alter Software bekommen nicht nur keine regelmäßigen Updates, sondern müssen auch noch zahlen. (Letzteres natürlich okay, da bekannt.)
    - Verlängerung nicht möglich weil technische Probleme

    - Die Kirsche auf der Torte: Mails, die erst eine kostenfreie Verlängerung suggerieren, welche dann wieder zurückgenommen wird.

    Dann noch irgendetwas reisserisches mit "selbst mein chinesischer Staubsaugerroboter hat eine bessere App" und "Software auch nach 5 Jahren nicht im Griff" und fertig ist der BILD-Artikel.