Beiträge von cprbrn

    Raus sind VW-Konzernfahrzeuge aller Marken, Ford, Stellantis, Renault, Tesla habe noch nie in Erwägung gezogen.

    Meine Meinung:

    Ford kannst Du mit dazu zählen. Ganz ganz wilde Technik-Mischung.
    Stellantis kannst Du vergessen. Software unter dem Niveau der 1. Generation Born (ja, das geht!), Ladeleistung und Verbrauchsdaten ebenfalls.

    Renault setzt auf Android Auto. Das funktioniert ganz gut. In Sachen Verbrauch/Aerodynamik und Ladeleistung sind die aber auch nicht der Hit.
    Tesla ist halt Tesla. Ladeleistung okay, Softwareerfahrung cool, Assistenzsysteme und Sitz/Fahrqualität aber nicht geil. Design und Image muss man mögen.

    Wenn man Software, Ladeleistung, Qualitätsanmutung, Service und Fahrverhalten in einen Topf wirft, wird die Liste sehr schnell sehr kurz.
    In meinen Augen sind es am Ende Mercedes, BMW, Kia, Hyundai.

    Der Thread heißt „Gibt es zufriedene Born Besitzer?“ Es wäre vielleicht mal eine Idee wenn CUPRA mal eine großangelegte Kundenzufriedenheitsabfrage machen würde um das herauszufinden. Sowas macht heutzutage jede bessere Dönerbude. Aber wenn man fragt, bekommt man womöglich unbequeme Antworten. Also lieber die Augen schließen, dann wird man nicht gesehen, denn Probleme lassen sich am besten lösen wenn man sie nicht zur Kenntnis nimmt oder leugnet. Ich habe jedenfalls in 3 Jahren von CUPRA außer der „Wie finden Sie die App“ Frage noch nicht eine einzige Frage nach Feedback zum Auto bekommen. Das haben sie anscheinend nicht nötig.

    Nur ein Wort dazu: "Schweicht".

    Die Zulassungszahl der verkauften MEB-Modelle spricht dafür, das VW nicht alles verkehrt macht.

    Das ist heutzutage leider kein Qualitätsmerkmal mehr.
    Wenn man mit Dumping-Leasingpreisen in den Markt drückt, bekommt man die Zulassungszahlen gut nach oben gedreht.


    Interessant ist, wie lange die Autos nach den 2-3 Jahren Leasing wieder auf dem Hof stehen.
    Wie ich es sehe: Lange.

    Die jetzigen Gebrauchtwagen (MEB-Plattform) haben meiner Meinung nach ein Problem: Als "Hauptauto" sind sie aufgrund der veralteten Technik nicht unbedingt der Hit. Da bekommt man bessere Fahrzeuge.
    Als Zweitwagen sind sie technisch vollkommen okay - Dafür aber dann doch recht teuer.


    Nun sind die wenigste. Softwarenerds und somit hat man auch nicht den Highendanspruch und spricht von krottiger Software.

    Es gibt noch eine Gruppe dazwischen, die man nicht ausblenden sollte: Menschen, die Vergleiche zu anderen Fahrzeugen haben. Das müssen nichtmal aktuelle Fahrzeuge vom Wettbewerb sein.
    Selbst ein Golf 7 und Leon 5F von 2016 war in der Bedienung (inkl. Geschwindigkeit und Stabilität der Software) besser als die erste Generation MEB.


    Alle Menschen, die ich kenne und die einen MEB fahren oder gefahren haben, sind nicht unfassbar begeistert.
    Und das sind nicht alles "Softwarenerds".


    Fernab von der Infotainment-Software und der App ist da noch das Thema des Ladeverhaltens (Keine Vorkonditionierung) und der Verarbeitungsqualität (kaputte Logo-Projektoren, Abfallende C-Säulenverkleidungen, rappelnder Hartplastik-Innenraum etc.)
    Auch dafür muss man kein Softwarenerd sein.


    Wer mit den Fahrzeugen zufrieden ist: Super! Das ist schön. Und mit der "2. Generation" MEB hat VW ja auch richtig viel verbessert. Jetzt sind die Autos so, wie sie 2021 hätten sein müssen.

    Aber bitte auch akzeptieren, dass VW ab 2020 echt viel Mist gebaut hat und diverse Kunden regelrecht vergrault hat. Insbesondere die, die jünger sind, technisch affiner oder Wert auf Materialqualität legen.

    Die erstaunten Rückfragen nach "kaputter" Touchfeld-Beleuchtung und heftig schlechter Ladeleistung im Winter werden wohl noch viele viele Jahre durch die Foren und Gruppen wandern. Aus Gründen.

    wenn man sich das Forum durchliest liest man bei niemandem der ein OTA Update erhalten hat, dass das Fahrzeug nun wesentlich besser geworden wäre, von neuen Funktionen reden wir schon gar nicht.

    Die einzige wirkliche OTA-Verbesserung war eigentlich, dass das Radio beim Beats-Audio nicht mehr knackst. (Wow.)

    Ansonsten haben die (wenigen) OTAs sogar weitere Fehler gebracht. Beispielsweise die Probleme der abfallenden Leistung bei AC-Ladung oder Abbrüche bei Überschussladung.


    Alle weiteren Updates für Fehlerbehebungen (Rippeln Servolenkung, Lenkradheizung zu heiß, Abbiegelicht funktioniert nicht richtig, AC-Ladeleistung nach Update reduziert etc.) müssen in der Werkstatt erfolgen.


    und was die App betrifft könnte man den Eindruck bekommen, dass die Entwickler nur dafür bezahlt werden, alle 4 Monate mal die Versionsnummer um

    1 hochzudrehen, weil es auch hier das selbe Trauerspiel ist.

    Naja komm, ein bisschen was passiert schon. :) Sonst gäbe es keine Rechtschreibfehler in der App ("abgeschossen") und keine falschen Dezimaltrennzeichen.

    Solange sonst alles im Auto funktioniert.

    Und genau das ist der springende Punkt.


    Echt jetzt? Ford? 😳

    Dann müssen die aber gewaltig Gas gegeben haben. Mein Kollege hat einen Mustang als Dienstwagen und ist davon alles andere als begeistert.

    Nix Gas gegeben. Komplett gepennt haben die.
    Im BEV-Bereich kooperiert man mittlerweile mit VW und Renault. Es gibt also eine bunte Sammlung von Technologien und immer weniger eigene Entwicklung.
    Die in den Werkstätten tun mir leid. Ein Auto ist quasi ein VW, ein anderes Auto ist noch selbst gebaut, ein wiederum anderes Auto ist bald eigentlich ein Renault.


    Man kauft panisch externe Kompetenzen hinzu, weil man selbst nichts auf die Kette bekommen hat.

    Liegt vermutlich nur daran, dass auch VW die MEB-Plattform deutlich verbessert hat. Mit SW 5.x ist sie meiner Meinung nach aus dem Beta-Stadium raus.
    Jetzt ist sie aber blöderweise schon wieder veraltet, wenn man mal zum Wettbewerb schielt.
    Doof gelaufen.

    Das ist es eben, die Gebrauchten in gutem Zustand kosten bei meinem Ausstattungswunsch (Pilot XL + Winterpaket) nur unwesentlich weniger. Vor allem wenn man noch ganz ganz positiv denkt und ganz eventuell die Prämie mit einrechnet. 8o

    Dann wäre es fast dumm, ein gebrauchtes Fahrzeug zu nehmen.

    Auch beim Wiederverkauf. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist ein Auto mit lahmer Software und schlechtem Ladeverhalten deutlich unattraktiver.

    Das wusstest du doch bereits als du das Auto gekauft oder geleast hast....!
    Darauf immer rumzureiten ist genauso wie sich über fehlende Leistung zu beklagen, die stand vorher auch schon fest. Auf dem Papier und bei der Probefahrt.

    Das ist so nicht ganz richtig.
    Wenn man damals noch eine Probefahrt mit einem Auto mit 2.x-Software gemacht hat, war das Ladeverhalten im Winter tatsächlich besser.

    Grund: Die Batterieheizung wurde früher (bei höheren Temperaturen) eingeschaltet. Toll zum Laden, blöd für den Verbrauch beim Kurzstreckenbetrieb.

    Ab 3.x wurde diese Temperaturschwelle gesenkt. Zack, Batterie kälter, Ladeverhalten schlechter.


    Mittlerweile weiß man das alles. Früher aber nicht. Da musste man sich auf die aktuellen Stände und Aussagen des Herstellers verlassen. Und genau diese Standen auf Papier.


    Die Abweichungen der Herstelleraussagen bei Ladeleistung, Verbrauch und OTA-Updates (inkl. Häufigkeit) sind teils enorm.
    Da finde ich ein "selbst schuld" nicht angebracht.
    Das ist ein bisschen wie beim Dieselskandal. "Ach kommt, weiß doch jeder dass da getrickst wird. Ist halt ein Diesel."

    Oha, cprbrn auf seiner ewig währenden Mission, anderen den Born zu vermiesen...
    Ist es nicht irgendwann mal genug?

    Die einen sagen "vermiesen", die anderen sagen "auf Umstände hinweisen".

    Dass der VW-Konzern mit der ersten Generation MEB nicht grade mit Software und Ladeverhalten glänzt ist kein Geheimnis.


    Wenn jemand schon explizit nach einer Softwareversion fragt, scheint es also ein wenig Verständnis und Interesse dafür zu geben.

    Vielleicht war das "setz Dich erst gar nicht rein" etwas zu hart. Entschuldigung.
    Man sollte sich aber definitiv ein eigenes Bild machen und ehrlich beurteilen, ob man mit den Umständen zurechtkommt.


    Ich persönlich tendiere jedenfalls immer mehr zu einem Neuwagen, die APL Preise momentan sind unschlagbar und damit wäre das Thema SW ja auch so gut wie erledigt.

    Ja, die Software und das Ladeverhalten sind mit der neuen Generation massiv verbessert worden.

    Wenn der zusätzliche Invest überschaubar ist, Rate ich ganz klar zum neuen Born!

    Wird die Software Version auch angezeigt, ohne dass man als Nutzer im Fahrzeug angemeldet ist? Also sprich bei einer Probefahrt?

    Die "richtige" Softwareversion bzw. die Gesamtversion des Softwareverbunds wird sowieso nicht angezeigt.

    Man kann nur anhand einiger Versionsnummer von Teilsystemen grobe Rückschlüsse ziehen.

    Mein persönlicher Rat, wenn Du ansatzweise ein digitales Verständnis hast und gute Software schätzt: Steig gar nicht erst in das Auto ein.

    Ich denke, der Shortcut verschwindet absichtlich, weil die EU meines Wissens nach vorgibt, dass nach jeden Neustart des Fahrzeugs mindestens 3 "clicks" erforderlich sein müssen, um diese Warnassistenten abzuschalten.

    Stimmt nicht. Bei BMW kann man z.B. einfach etwas länger eine Taste am Lenkrad drücken, schon ist das System aus. Das System erinnert einen sogar daran, dass man die Warnung auch abschalten kann.
    Bei Mercedes ist es ähnlich gelöst.
    Bei Tesla muss man nur auf das Geschwindigkeits-Schild im Display drücken.

    Wenn es so wäre, wie Du sagst, dürfte man den Shortcut ja gar nicht erst in die Leiste legen dürfen.

    Das ist schlichtweg ein Softwarefehler.