Beiträge von six

    Finde ich nicht. Es ist straff aber trotzdem gut fahrbar. Habe hier noch diverse Kopfsteinpflasterstraßen und ich habe da kein Problem, dass ich Gefahr auf eine Hirnerschütterung habe. Evtl. bei den größten Felgen ist es noch etwas mehr. Und sonst ist die Dynamik und Kurvenlage super und das Fahrgefühl sportlich gut.

    Solang die Straße recht eben ist stimm ich dir da voll zu, da fährt er super.


    Bei schlechteren Straßen gehen die Erfahrungen halt auseinander. Bin schon den ein oder anderen KM im 8er Golf gefahren und finde den Born schon recht straff gefedert. Gerade Betonplatten in Wohngebiten oder auf Autobahnen spürt man mit dem Standardfahrwerk schon deutlich. Das macht sich mit der Verarbeitung halt auch bemerkbar, auf Kopfsteinpflaster und in besagten Wohngebieten gibt es schon ein unschönes klappern. Beim Cuprahändler reklamiert, ist Stand der Technik, Reifendruck senken, macht nur auch kaum Unterschied. Aber nur deshalb jetzt den VZ, muss auch nicht direkt sein.

    Das selbe hatte ich beim zuerst einmalig gefahrenen ID.3 nicht, eigentlich hätte es auch einer werden sollen, aber bei dem Preisunterschied komm ich mit etwas klappern auf unebener Straße klar ;)

    Vermutlich hast du an einer Fremdsäule geladen, da werden sehr oft 69ct/kwh aufgerufen. Über die App sieht man vor dem Start, wie viel die jeweilige Säule kostet, die 56ct sind ausschließlich an ENBW-eigenen Säulen.


    Wenn du sowieso nur in Ausnahmen öffentlich lädst ist DERZEIT die EWE Go Ladekarte / App am einfachsten, pauschal 52 ct an EWE Säulen und 62 ct an allen anderen


    Aber egal mit welchem Anbieter man an einer Säule lädt, vor dem Laden in der App nachschauen, wie viel es kostet. z.T. sind die richtig richtig teuer mit Preisen von jenseits von 1€ /kWh

    Diese Woche fahre ich einen Leon eHybrid, jedoch rein im E-Betrieb. Das klappt recht gut, auffallend ist aber der annähernd doppelte Stromverbrauch (im Vergleich zu meinem Born). Ich hätte es eher andersherum vermutet, weil der E-Antrieb beim eHybrid ja auch durch das DSG "geschaltet" wird und verschiedene Übersetzungen nutzt.

    Was könnte der Grund für den nicht unerheblich höheren Verbrauch sein?

    Dass der Leon nicht ansatzweise so viel rekuperieren kann wie der Born aufgrund des deutlich kleineren Akkus, ggf. Geht auch im DSG Energie verloren weil es primär auf den Benziner abgestimmt sein wird.

    Ggf muss der kleine Akku auch mehr auf Temperatur gebracht werden, um die Leistung abgeben zu können, ist ja mit knapp unter 20 kWh eine hohe Entnahme wenn der bis zu 80kw, also 4C zieht beim beschleunigen


    Doppelt ist jedoch heftig, auf Kurzstrecke wo die heizungseffekte größer sind oder auch bei über 20km?

    Bastel deine Konfiguration doch einfach mal bei einem der diversen Vermittler nach, die sind jenseits der 25%

    z.T. geben sie auch explizit an, dass es das neue Modell ist. Im AH sollten also min. 20% drin sein können, außer sie möchten halt den alten in Produktion noch puffern

    Weiß jemand wie teuer es ist, im Shop nachträglich das Navi nachzurüsten?

    Ob es das überhaupt im Shop gibt wäre schon mal die erste Frage. Im vFL bietet der Shop nur Chargemap und Datenpakete fürs Streaming an. Habe zwar das Navi von Werk aus dabei, aber sonst fehlt einiges und nichts kann gekauft werden (TA z.B.)

    Kann bei Android dann natürlich anders werden

    Ich denke, Du hast mich nicht korrekt verstanden. Wenn man die Vorkonditionierung via App starten kann, muss man das Auto keinen Meter bewegen. Man muss nur früh genug in der App auf den Knopf drücken.

    Aber der Cupra Born im vFL so: Nein also zur Konditionierung hätte ich gern eine eingeschaltete Zündung -.- Steigt man aus hört er wieder auf

    Wäre schön wenn sich das im FL ändert, daran glaub ich aber noch nicht

    Aber ganz ehrlich - das ist doch mal wieder so eine vorgeschobene Geschichte und nicht dein Alltag.

    Nein, das ist keine vorgeschobene Geschichte und ich lüge hier auch nicht rum, nur um irgend eine Rechtfertigung für VW zu finden, ich bin auch kein Freund vom LPF Wechsel.


    also ich lade auch wie ein Zuhause-Wallbox-Lader vor Langstrecke um das Auto dann voll zu haben.

    Mach ich halt nicht, ich fahre Langstrecke rund 300km, da lade ich meistens nur einmal unterwegs, damit ich bei Ankunft auch noch genug im Akku habe um auch wieder von dort weg zu kommen.


    Allein hier in 500 Metern Umkreis meine Wohnung habe ich 7 Säulen á 2 Ladepunkte

    Das freut mich für dich, ich habe in Laufreichweite genau 2 Ladepunkte AC. Die sind zu 85% der Zeit belegt und kosten mehr als ENBW M und Ladeverluste kommen auch noch drauf. Alternativ noch Schnellader von Allego - die machen finanziell auch gar keinen Sinn. Also daheim Laden an öffentlicher AC ist halt nicht.


    Vielleicht ist das nicht Deutschlandweit repräsentativ - dein Beispiel zeigt eine HPC-Ladestrategie ist für den Alltag nicht unbedingt ideal. Als Laternenparker ist der alte Spruch "steht er dann lädt er" immer noch die beste Methode bequem durch den Alltag zu kommen.

    Dafür MUSS die Infrastruktur existieren. An der Arbeit steht er in der Tiefgarage, da kann und darf ich nicht laden. Daheim wie erwähnt halt keine Auswahl an AC Säulen.

    Ich habe mich vor dem Kauf informiert, was das Auto kann und habe eine Ladestrategie ausgewählt, die für mich passt, aber das ist ja scheinbar komplett falsch.

    Steht er - lädt er passt halt auch nicht - zumindest nicht wenn man auf den Preis achten will. klar kann ich für 23ct mehr an Allego laden, aber dann ist sämtlicher Betirebskostenvorteil zum Benziner weg...

    In meiner Gegend hat KEIN Lidl oder Kaufland Ladeinfrastruktur, auch Edeka, Aldi etc sind 20km weit weg - da fahre ich nicht extra durch die Gegend nur um dort dann parallel mich mit glück an die 2 Ladepunkte aufn Parkplatz stellen zu können.


    Ein wirklich kalter Akku wird auch NICHT wirklich beim laden warm - bei den dann z.B. realistischen 40kw Ladeleistung bleiben nicht so viel Verluste in Abwärme - als dass du bis zum Ende je 105kw siehst.

    Also mit kaltem Akku um die 40kw an den HPc zu fahren macht auch weniger Sinn. Ich habe einen Arbeitsweg von 25km - bis dahin kommt er auf 70kw - und von da aus wird er auch Warm, dass er am Ende 90%+ Fähigkeit besitzt. Ich rede hier nicht von Tiefgefrorenen Akku an den HPC, das lohnt echt nicht.


    Fazit: Wenn du wirklich 10-80% durch lädst macht es keinen Unterschied, weil ein Peak-Ladekurve degeneriert im kalten Zustand genau auf die selbe Ladekurve wie eine gleichmäßig ladender Akku, wenn du auf Strecke bist ist es aber sehr wohl ein Unterschied - siehe mein Beispiel - und das basiert auf 5 Jahren praktischer Erfahrung mit E-Autos und ich fahre durchaus mehr als nur um den Kirchturm.

    Ich würde mir ja auch einen Akku wünschen, der zwar keinen guten Peak hat, aber bis 80 fast unverändert weiterlädt. Unrealistisch aber das war das Beispiel, warum ein höherer Peak nicht zwingend für jeden besser sein muss.


    Ja, scheinbar mache ich hier ja alles verkehrt und fantasiere mir meine Realität zusammen. city_lion hat mehr Jahre Elektroerfahrung, also ist jeder der es anders macht entweder dumm oder ein Lügner. Was hilft es mir denn, dass es bei dir besser geht. Bei solchen Unterstellungen wünsche ich es mir gerade, mich nie für den Born entschieden zu haben und einfach nen neuen Verbrenner geholt zu haben. Da geht einen keiner an, dass man falsch tankt, man muss sich um nichts Gedanken machen.

    Meine Praxis zeigt, wenn man eine HPC-Ladung braucht, dann fährt man häufig Strecken, da muss du gerade einmal laden, fährt also irgend ne Strecke von 100 bis 180% der Reichweite(*) - statistisch daher im Mittel 140%. Statistisch langt es daher in der Mehrzahl ein Ladehub von < 40% und liegt damit voll im Peak.

    Lass mich raten, du hast die Möglichkeit an der heimischen Wallbox zu laden? Dann ist deine Aussage so korrekt

    Als Laternenparker ist jedoch beides wichtig ich will auf Langstrecke mit nem gescheiten Peak nachladen können, aber die 10-80% Zeit ist mir wichtiger, weil es einfach viel öfter vorkommt. Doppelt so oft laden und beim Laden selbst 3 Minuten zu sparen ist im Alltag quatsch, wenn man dafür doppelt so oft extra zur Säule fahren muss. Alltäglich mit AC laden geht auch nicht, weil das weder auf Arbeit noch daheim möglich ist (und die Preise höher sind, als am Schnelllader).

    Vor allem im Winter ist der Peak eh egal, weil nur bei längerer Batterieheizung als Fahrtweg erreichbar. Da ist eine gute Ladeleistung bis zu höheren Ständen wichtiger, der Akku wird schließlich warm beim laden und kann irgendwann schneller laden. Zusätzlich empfiehlt das Handbuch, wenn das Auto im Winter bei Frost abgestellt wird, einen Stand von min. 40%, da sind wir meilenweit vom Peak weg.

    Gäbe es nen 77er, der durch bessere Kurve in 26 min von 10-80 lädt, wäre es für mich ein Upgrade, auch wenn er 40kW weniger Peak hätte.