CUPRA Born Facelift - Modellpflege 2026 - Modelljahr 2027

  • Ich bin ja erst demnächst rein elektrisch unterwegs, aber dachte immer, dass der Peak relativ wenig aussagt.

    Es zählt doch in der Praxis, nach welcher Zeit er z.B. 80% erreicht und damit auch, wie lange die Ladekurve oben bleibt.

    Nein - die 10-80% ist eine Zahl für den Spezifikations-Block in der Preisliste, genauso wie WLTP-Reichweite. Ist zwar vergleichbar aber sagt für die Praxis nicht viel aus.
    Meine Praxis zeigt, wenn man eine HPC-Ladung braucht, dann fährt man häufig Strecken, da muss du gerade einmal laden, fährt also irgend ne Strecke von 100 bis 180% der Reichweite(*) - statistisch daher im Mittel 140%. Statistisch langt es daher in der Mehrzahl ein Ladehub von < 40% und liegt damit voll im Peak.


    (*) der Zweite Turn ist ja immer kürzer, ein Dritten also zweiten Ladevorgang benötigt man noch seltener, dass man in in der Praxis eigentlich vernachlässigen kann - das sind dann eh Strecken da bist den ganzen Tag unterwegs - das machen nicht mal täglich die extrem viel fahrenden immer wieder als Beispiel vorgefürten Handels-Vertreter - weil die sollen in ihrer Arbeitszeit ja auch noch was verkaufen...

    Born Edition Dynamic, 170kw, 60kwh, Ganzjahresreifen auf black copper, DCC, Pilot XL, Dynamica Pack aurora blau, Cargo Pack. Leasing 24 Mon / 15.000 km/a
    Raval VZ Extreme Edition, 166kw, 52kwh, Manganese Green Matt, gekauft.

  • Meine Praxis zeigt, wenn man eine HPC-Ladung braucht, dann fährt man häufig Strecken, da muss du gerade einmal laden, fährt also irgend ne Strecke von 100 bis 180% der Reichweite(*) - statistisch daher im Mittel 140%. Statistisch langt es daher in der Mehrzahl ein Ladehub von < 40% und liegt damit voll im Peak.

    Lass mich raten, du hast die Möglichkeit an der heimischen Wallbox zu laden? Dann ist deine Aussage so korrekt

    Als Laternenparker ist jedoch beides wichtig ich will auf Langstrecke mit nem gescheiten Peak nachladen können, aber die 10-80% Zeit ist mir wichtiger, weil es einfach viel öfter vorkommt. Doppelt so oft laden und beim Laden selbst 3 Minuten zu sparen ist im Alltag quatsch, wenn man dafür doppelt so oft extra zur Säule fahren muss. Alltäglich mit AC laden geht auch nicht, weil das weder auf Arbeit noch daheim möglich ist (und die Preise höher sind, als am Schnelllader).

    Vor allem im Winter ist der Peak eh egal, weil nur bei längerer Batterieheizung als Fahrtweg erreichbar. Da ist eine gute Ladeleistung bis zu höheren Ständen wichtiger, der Akku wird schließlich warm beim laden und kann irgendwann schneller laden. Zusätzlich empfiehlt das Handbuch, wenn das Auto im Winter bei Frost abgestellt wird, einen Stand von min. 40%, da sind wir meilenweit vom Peak weg.

    Gäbe es nen 77er, der durch bessere Kurve in 26 min von 10-80 lädt, wäre es für mich ein Upgrade, auch wenn er 40kW weniger Peak hätte.

    Cupra Born eBoost | 77 kWh | MY 2025 | Pilot M | Below Zero

  • Es gab ja schon die Tabelle, hab die mir zur Seite gelegt, weiß nicht mehr wer die gepostet hat, danke dafür.

    Im Vergleich NMC zu LFP sieht man schön die Verschlechterung, könnte etwas durch die andere Nutzung des LFP ausgeglichen werden.

    Nicht nur die Minuten anschauen, auch die Prozente.


    Screenshot_20260408_201844_Opera.jpg

    Noch ID3 Fahrer, Heimlader.

    Bestellt am 10.11.2025, 13.11.25 E-Mail von Cupra mit Kommisionierungsnummer, seit 26.03.26 beim Händler.

    Ab 06/26 Born Edition Dynamic Aurora Blue, 60 kWh, Pilot XL, Headup, GJR, Cargo Pack, Sennheiser, Ambient Light, Wartung Plus


  • Meine Praxis zeigt, wenn man eine HPC-Ladung braucht, dann fährt man häufig Strecken, da muss du gerade einmal laden, fährt also irgend ne Strecke von 100 bis 180% der Reichweite(*) - statistisch daher im Mittel 140%. Statistisch langt es daher in der Mehrzahl ein Ladehub von < 40% und liegt damit voll im Peak.

    Du bist ja in der erfreulichen Situation, in Deinem Umfeld eine recht gute AC-Ladeinfrastruktur zu haben, was die fehlende heimische Wallbox etwas kompensiert 👍 (wenn ich das richtig in Erinnerung habe :/)

    Bei mir z. B. sieht das leider sehr trübe aus und ich muss daher grundsätzlich für alle Fahrten überwiegend DC laden.

    Und da ist es schon ein Unterschied, ob ich schnell mal in 5-10 Minuten viele km laden könnte - vorzugsweise auch dann, wenn der Akku noch nicht ganz leer oder noch kalt ist. Oder ob ich dafür je nach Temperatur und SoC 30-45 Minuten vertrödeln muss. (An Einkaufs- Locations etc. sieht es hier auch nicht so gut aus mit Schnellladern :()


    Interessant wird es, wenn die ersten Tester (Youtube etc.) die neuen Akkus erstmals in der Realität - insbesondere im Winter - testen! Bis dahin ist vieles Spekulatius (Btw, ich habe Hunger 8o )

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

  • Lass mich raten, du hast die Möglichkeit an der heimischen Wallbox zu laden? Dann ist deine Aussage so korrekt

    Als Laternenparker ist jedoch beides wichtig ich will auf Langstrecke mit nem gescheiten Peak nachladen können, aber die 10-80% Zeit ist mir wichtiger, weil es einfach viel öfter vorkommt. Doppelt so oft laden und beim Laden selbst 3 Minuten zu sparen ist im Alltag quatsch, wenn man dafür doppelt so oft extra zur Säule fahren muss. Alltäglich mit AC laden geht auch nicht, weil das weder auf Arbeit noch daheim möglich ist (und die Preise höher sind, als am Schnelllader).

    Vor allem im Winter ist der Peak eh egal, weil nur bei längerer Batterieheizung als Fahrtweg erreichbar. Da ist eine gute Ladeleistung bis zu höheren Ständen wichtiger, der Akku wird schließlich warm beim laden und kann irgendwann schneller laden. Zusätzlich empfiehlt das Handbuch, wenn das Auto im Winter bei Frost abgestellt wird, einen Stand von min. 40%, da sind wir meilenweit vom Peak weg.

    Gäbe es nen 77er, der durch bessere Kurve in 26 min von 10-80 lädt, wäre es für mich ein Upgrade, auch wenn er 40kW weniger Peak hätte.

    Ja ich bin Laternenlader. Aber ich lade im Alltag eben an AC Säulen - hier in Stuttgart gibt es > 1000 öffentliche AC Ladepunkte. Allein hier in 500 Metern Umkreis meine Wohnung habe ich 7 Säulen á 2 Ladepunkte - also ich lade auch wie ein Zuhause-Wallbox-Lader vor Langstrecke um das Auto dann voll zu haben. Vielleicht ist das nicht Deutschlandweit repräsentativ - dein Beispiel zeigt eine HPC-Ladestrategie ist für den Alltag nicht unbedingt ideal. Als Laternenparker ist der alte Spruch "steht er dann lädt er" immer noch die beste Methode bequem durch den Alltag zu kommen.


    Aber ganz ehrlich - das ist doch mal wieder so eine vorgeschobene Geschichte und nicht dein Alltag. Weil das Problem des kalten Akku an HPC in dieser Situation hast du doch auch bei einer "gleichmäßigen" Ladekurve. Oder glaubst du der kalte LFP-Akku lädt plötzlich auch bei 5 Grad mit 105 KW gleichmäßig durch? Realistischerweise wird er genau da anfangen wie ein Akku der sonst einen Ladepeak hätte und ebenso weit runterregeln muss. Ein wirklich kalter Akku wird auch NICHT wirklich beim laden warm - bei den dann z.B. realistischen 40kw Ladeleistung bleiben nicht so viel Verluste in Abwärme - als dass du bis zum Ende je 105kw siehst. Fazit: Wenn du wirklich 10-80% durch lädst macht es keinen Unterschied, weil ein Peak-Ladekurve degeneriert im kalten Zustand genau auf die selbe Ladekurve wie eine gleichmäßig ladender Akku, wenn du auf Strecke bist ist es aber sehr wohl ein Unterschied - siehe mein Beispiel - und das basiert auf 5 Jahren praktischer Erfahrung mit E-Autos und ich fahre durchaus mehr als nur um den Kirchturm.

    Born Edition Dynamic, 170kw, 60kwh, Ganzjahresreifen auf black copper, DCC, Pilot XL, Dynamica Pack aurora blau, Cargo Pack. Leasing 24 Mon / 15.000 km/a
    Raval VZ Extreme Edition, 166kw, 52kwh, Manganese Green Matt, gekauft.

  • ..

    dein Beispiel zeigt eine HPC-Ladestrategie ist für den Alltag nicht unbedingt ideal. Als Laternenparker ist der alte Spruch "steht er dann lädt er" immer noch die beste Methode bequem durch den Alltag zu kommen.

    Ich stimme Dir da prinzipiell zu. Aber diese Theorie nutzt ja in der Praxis nichts, wenn "er" keine Lademöglichkeit hat, dort wo "er" steht.

    In meinem Fall findet "er" nur dort Lademöglichkeiten wo "er" eigentlich nicht wegen etwas anderem stehen müsste und dort wo "er" sowieso steht gibt es entweder gar keine oder keine VERLÄSSLICH auch freien Möglichkeiten.

    Ich habe zudem sowohl hier im Umfeld als auch unterwegs die leidvolle Erfahrung gemacht, lieber nicht die AC-Säulen am Ziel einzukalkulieren. Da gab es mehr Frust als (Lade-)Lust.

    Insofern ist DC-Laden eher keine freiwillige Ladestrategie sondern schiere Notwendigkeit.

    Und ich gehe zeitlich eher von schneller ladenden Akkus (wenn auch nicht von VW) als von dichterer AC-Ladeinfrastruktur aus.

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

  • Habe meinen Born mit 150kW und 60kWh am 2.4. (zum 31.3.) bestellt. Ohne ZV.

    - LT Bestellung 07/26

    - 06.04. Mandy: Lieferung als vFL

    - 07.04. AH Info zur Umschlüsselung

    - 13.04. Mandy: zur Produktion eingeplant. LT 49. KW

    Und nun große Vorfreude, dass das Auto ein halbes Jahr später kommt?