Beiträge von Benni

    weniger Stress (gleiten und rekuperieren notwendig)

    Ganz ehrlich: Für mich ist Tempo 130 auf der Autobahn am stressigsten, weil sich die Überholmanöver da ewig lange hinziehen und man immer Gefahr läuft hinter einem ausscherenden LKW auf der mittleren Spur eingeklemmt zu werden. Entweder ich fahre 100-120 oder ich fahre 160+. Das dazwischen ist nervig.


    Betriebskosten günstiger (und sensationell wer eine eigene PV hat)

    Drum ja, ich habe eigene PV und rechne mit 8ct/kWh. Das wäre nämlich die Einspeisevergütung, die ich nicht bekomme, weil ich den Strom ins Auto lade. Da ist es mir egal, ob der Wagen 15kWh/100km berbraucht oder 60kWh/100km. Bei den geringen Kosten zählt der Fahrspaß mehr.

    Da das ein exklusiv deutsches Problem einer kleinen Minderheit ist und kein einziger Autobauer Modelle nur für eine Randgruppe auf dem deutschen Markt entwickelt, wirst du da lange warten können.

    Warum sollte ich dann noch ein deutsches Auto kaufen und nicht den billigeren Chinesen? Bisher war es ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal deutscher Fabrikate, dass sie ein sehr hohes Tempo über eine lange Strecke halten konnten. Sollte das Tempolimit kommen, ist die deutsche Autoindustrie geliefert.

    Mein Audi a3 2,0 tdi mit 140 bzw. 150 PS (ich hatte erst den 8PA dann den 8VA) hat sich bei Tempo 200 durchgehend um die 10-11 Liter Diesel genommen. Bei 130 waren es um die 5,5-6 Liter.


    Und ja, ich hab das Tempo.auch länger gehalten. Also 800km in 5 Stunden inkl. Pause.. da muss schon was kommen.


    Wie gesagt, der Born ist das langsamste Auto, das ich gefahren habe, quasi eine rollende Verzichtserklärung. Aber bei 50.000km Jahresfahrleistung und Stromkosten von 8ct/kWh aus der eigenen PV-Anlage war dann die Überlegung: „Die rollende Verzichtserklärung akzeptieren und dafür die Familien-Sommer-Flugreise mit 4 Personen machen?“


    In dem Sinne hoffe ich, dass sich bei den Akkus noch was tut und die 200km/h Marschgeschwindigkeit zurückkommen.

    aber man könnte auch 22kW beantragen, ohne sie gleich zu nutzen.

    Kann man nicht!

    Wenn Du 22kW beim Versorgungsnetzbetreiber (VNB) beantragst, ist die Genehmigung ein Jahr gültig. Baust Du die 22kW Wallbox nicht innerhalb der Frist auf und meldest sie an, verfällt die Genehmigung. Es gibt ja andere Kunden, die ebenfalls 22kW haben wollen und auf der Warteliste stehen.


    Bei mir war es so. Ich habe 2021 eine 22kW Wallbox beantragt und sie 2022 aufgebaut und angemeldet, weil der VNB schon angedroht hatte die Genehmigung zu widerrufen, weil es inzw. eine Warteliste gab. Mein erstes E-Auto kam erst 2025, 3 Jahre später.


    Ich verstehe gar nicht warum ihr so gegen die Kosten einer 22kW Wallbox wettert? Die Boxen kosten heute nur noch 50€ mehr als die 11kW Boxen und inkl. Installation sind es vielleicht 200€ mehr.


    Das ist ein No Brainer!

    Das wöre doch was für Benni, wenn er mal wieder schnell los muss. ;)

    Nee Du, da reicht mein Netzanschluss bei weitem nicht für aus.


    Also wenn, müßte schon eine DC-Ladesäule mit Pufferbatterie her, also z.B. sowas:


    --> https://www.xcharge.com/device/NetZeroSeries



    Aber jetzt mal Spaß beiseite:

    Ich überlege derweil echt, ob ich mir zu meiner 27kWp PV-Anlage eine sehr viel größere Speicherbatterie in den Keller lege. Seit Anfang März bekomme ich schon genug Energie vom Dach, um damit mein Auto zu beladen und zu heizen. Mein Problem dabei: Ich brauche die Energie nachts und ich muß auch mal 2-3 Regentage, an denen zwar auch Strom vom Dach kommt aber nicht ausreichend, überbrücken können. Da meine PV-Anlage mit Komponenten von SMA betrieben wird, denke ich da an einen SMA Sunny Island X 30 Wechselrichter (also 30kW, damit er auch die volle Leistung der PV-Anlage schucken kann) samt 100 (besser 200kWh) Speicherbatterie, also so ein Sunwoda Oasis Rack Pro.


    Nur: Wie soll ich die 2,5 Tonnen Gewicht in den Keller bekommen? Selbst zerlegt wiegen die Einzelteile noch jeweils 200kg. :/

    Das alles aufzubauen würde ich mir schon in Eigenregie zutrauen, wenn ich ein paar helfende Hände habe, um das schwere Zeug anzuheben. Fachwissen ist ausreichend vorhanden. :saint:

    Bin gespannt wie die Facelifts sich schlagen,

    Ich würde behaupten "schlechter". Normalerweise sollten die letzten Fahrzeuge einer Produktion kurz vor Erscheinen des Nachfolgemodells die technisch besten sein, weil da alle Kinderkrankheiten während der Produktionsdauer ausgemerzt wurden und alle Arbeiter am Band mit dem Fahrzeug sehr gut vertraut waren, so dass sie wußten worauf zu achten ist. Mit dem neuen Fahrzeug beginnt sich dann das Karussell mit den Kinderkrankheiten von vorne zu drehen.

    Keine AC - DC Umwandlung Verluste da Akku auch auf DC Spannung

    Ob ich nun im Auto oder in der Wallbox von AC auf DC wandle, spielt bei den Wandlerverlusten keine Rolle.

    V2H - meiste PV Anlagen Hausspeicher auch auf DC Spannung -> weniger Verluste beim einspeichern und keine Umwandlung nötig

    Da brauchst Du einen DC-DC Wandler, weil die Spannungen in der PV-Anlage und in der Speicherbatterie im Keller nicht mit der Spannung der PKW-Traktionsbatterie übereinstimmen. Ok, man hätte sich im Vgl. zu vorher eine der beiden Wandlungen beim Laden des Autos erspart. Willst Du aber V2H betreiben, mußt beim Endladen wieder eine DC-AC-Wandlung durchführen. Da bringt es also rein gar nichts.

    DC kann man auch mit wenig Leistung, dann auch kein Riesen Netzanschluss nötig

    Dann kann man aber auch bei der klassischen AC Wallbox bleiben. Wie gesagt ist der limitierende Faktor langfristig eh der Netzanschluß, so dass bei 22kW AC in den nächsten 10-20 Jahren erst einmal Ende sein wird. Vielleicht ersetzt man irgendwann die 22kW AC Wallbox durch eine 22kW DC Wallbox, aber der Anschluß liegt dann ja schon einmal.

    AC Wallboxen laufen doch eh in absehbarer Zeit aus.

    Der Trend geht zu DC Wallboxen, die Autoseitig keine reale Begrenzung haben.

    Und wo soll der Strom für diese DC-Wallbox herkommen? Die Zuleitung brauchst du so oder so.


    Und nein, PKW-seitig magst du dann kein Limit mehr haben, auf der Seite des Stromnetzes hast du es aber. Der erste Renault Zoe konnte 43kW AC laden, der Bruder meines Onkels hatte so einen, er wollte entsprechend eine 43kW Wallbox. An die Wallbox zu kommen war kein Problem. In Frankreich konnte man sowas kaufen. Aber sowas in Deutschland ans Stromnetz zu bekommen war unmöglich. Das fängt schon damit an, dass das Ding mehr Strom zieht als die üblichen Hausanschlüsse überhaupt liefern können.


    Entsprechend ist absehbar in den nächsten 20 Jahren bei 22kW erstmal Schluss. Es sei denn Du stellst eine 100-200kWh Pufferbatterie daneben, die 24/7 nachgeladen wird, um aus der Batterie dann noch schneller laden zu können.