Beiträge von Benni

    Wollte ich gerade schreiben. Bei einem Grundpreis von 120€/Monat ohne auch nur eine einzige kWh geladen zu haben muss man aber schon sehr viele kWh bei Ionity laden, damit sich das auch nur irgendwie halbwegs rechnet im Vgl. zu den anderen Tarifen mit 0€ monatlicher Grundgebühr.


    Bei EWE Go kostet die kWh aktuell 52ct, wenn man einen Vertrag mit 0€ Grundgebühr hat. Selbst wenn Ionity bei den 39ct bleibt, würde man so nur 13ct/kWh sparen. Damit sich das mit Ionity rechnet, müßte man wirklich jeden Monat 925kWh bei denen laden, um auch nur mit EWE gleichzuziehen. Man müßte mit dem Born also wirklich jeden Monat 4.800km zurücklegen, um auch nur den Break-Even-Point zu erreichen und dabei muss man dann wirklich immer bei Ionity laden und verliert die Flexibilität auf Langstrecke auch mal EWE, EnBW, EON, ... anfahren zu können, weil die einfach direkt auf dem Weg liegen.


    Ich bleibe dabei: Diese Ladetarife mit der extremen Grundgebühr rechnen sich nicht, nicht einmal, wenn man nicht daheim laden kann und auf den Schnelllader angewiesen ist. Außerdem verliert man extrem Flexibilität. Dann lieber, wie oben schon gesagt, ein ganzes Skatblatt an Ladekarten im Auto liegen haben und alle mit Tarifen mit 0€ Grundgebühr.

    ich habe gestern mal meinen Born etwas fliegen lassen… konkret Endgeschwindigkeit 167km/h abgeriegelt, als auf einmal der Schub nachgelassen hat. Seitdem ist bei 162km/h abgeriegelt Schluss.

    Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:


    Hab am Freitag wieder die Sommerräder (215/45R20) montiert und seit heute läuft der Wagen wieder Tacho 167km/h.

    Rückblickend war die Spitzengeschwindigkeit damals auf 162km/h zurückgegangen zwei Tage nachdem ich die Winterräder (215/55R18) montiert hatte.


    Der Wagen scheint sich irgendwie an die Räder anzupassen. Nach 50km Autobahn wurde die Kiste auf einmal wieder schneller. :/


    Ob das am Rollwiderstand oder der Haftung liegt?

    Ich habe immer ein ganzes Skatblatt voller Karten im Auto, immer die Abos mit 0€ Grundgebühr, um genau den Fall zu vermeiden, dass eine Karte dann doch nicht authorisiert ist an der Ladesäule, an der ich zufällig stehe.

    Helfen würden da zumindest krasse Standgebühren ab 100% Ladestand.

    Ich wäre dafür, dass die Ladesäulenbetreiber von den Leuten Schadenersatz für nicht verkauften Strom einfordern. Wenn da eine 400kW Ladesäule steht, könnte die theoretisch 400kWh/Stunde verkaufen. 400kWh*0,7€=280€. Also für jede Stunde, die die Säule blockiert wird, 280€ Schadenersatz bzw. 4,67€/Minute. Damit die Betreiber das auch durchsetzen können gerne ein Web-Portal, auf dem Jedermann entsprechende Fotos von blickerten Ladesäulen hochladen kann. Überwachungskameras, die gezielt die Kennzeichen erfassen, wären auch gut.

    Mir ist jetzt schon extrem negativ der Ionity Ladepark am Brenner Outlet aufgefallen.

    Dort habe ich auf meiner Fahrt nach Neapel gottseidank gegen Mitternacht geladen. Da war alles frei, es war nur gottverlassen und richtig kalt dort oben.

    Als echter E-Fahrer geht man dann spätestens raus und macht die Säule frei. 😎

    Hier in der REgion parken die E-Fahrer vermehrt die Ladesäulen zu ohne überhaupt anzustecken. Einmal habe ich mir schon den Spaß erlaubt und 6 Fahrer im Supermarkt ausrufen lassen, weil sie auf diese Art und Weise fast alle der vorhandenen 8 Ladeplätze zugeparkt hatten. Aber das ist auf Dauer ja auch keine Lösung.

    Warum errichten die Ladestrom-Anbieter kein Webportal, auf dem man Fotos der Blockierer hochladen kann, auf dass diese dann Schadenersatz zahlen müssen? Schließlich konnte der Stromanbieter in der Zeit ja keinen Strom verkaufen. Das absolut asoziale dabei ist: Da sie nicht angesteckt haben, werden die Säulen als frei bzw. verfügbar im Navi angezeigt und alle E-Autos werden gezielt zum Laden dorthin geschickt. Als Bayern München daheim ein Fußballspiel hatte, waren von 24 Ionity-Ladesäulen auf diese Art und Weise 22 zugeparkt. :cursing:

    Und das verstehe ich immer nicht bei vielen Kaufentscheidungen. Warum muss es immer der größte Akku und das schnellste Laden sein, wenn man das dann vielleicht 2x im Jahr auf ner Langstrecke braucht?

    Nun, ich habe den 77kWh Akku und der reicht bei mir so gerade eben für einen Tagesumlauf, also das ich nicht tagsüber an den Schnelllader muss sondern jede Nacht an die heimische Wallbox. Der Wagen muss jeden Tag (auch im Winter!) 240km Autobahn ohne Tempolimit und ohne Stau schaffen. Da ist der Akku schon verdammt knapp bemessen. Üblicherweise brauche ich jeden Tag 80% (aufladen auf 90% SoC, Wagen an der Wallbox vortemperiert, bei Ankunft sind noch 10% drin). Der Wagen wird Ende April ein Jahr alt und hat gerade die 50.000km Marke geknackt.

    Ich rede also nicht von der Urlaubsfahrt einmal im Jahr sondern vom Alltag.


    Ich bin gespannt, wenn der Wagen nach 2 Jahren das erste Mal in die Wartung muss. Dann hat der über 100.000km auf der Uhr.

    Hier ist Tempo 130 auf Autobahnen. Es fährt sich herrlich entspannt. Keine Drängler.

    Also ich kenne 130 (bzw. 100) von niederländischen Autobahnen und muss sagen, dass ich mich nirgendwo so gestresst fühle wie dort. Aufgrund der geringen Differenzgeschwindigkeit beim Überholen fahren die auf der Autobahn auf Postkartenstärke Abstand hinten ran bevor sie zum Überholen die Spur wechseln. Ganz ehrlich: DAS macht mir Angst. Da ist Tempo 170 in D wesentlich entspannter als der Scheiß. Beim Motorrad kommt dann noch die Steigerung: "Wenn ich mich wegen irgendetwas auf die NAse lege, überrollt der mich gleich auch noch, Bei dem Abstand könnte der gar nicht mehr ausweichen." Streß pur!

    Die Tage bist du mit 130 - 140km/h schon bei den schnellen auf der Autobahn.

    Die verbrennerkisten fahren deutlich langsamer als noch vor drei Wochen.

    Kann ich leider nicht bestätigen. Die Handwerker-Mercedes Sprinter fahren hier immer noch ihre 160-180km/h.

    Das ist natürlich persönliches

    empfinden, mir zb langen dann 180 absolut.

    Das merke ich immer, wenn ich mal im Urlaub 2 Wochen nur mit dem Motorrad unterwegs war. Auf dem Motorrad wirken 100km/h wahnsinnig schnell und wenn man dann wieder daheim ist und sich ins Auto setzt, ist das auf der Autobahn gefühlt eine einzige lahmarschige Schunkelei... guckt man dann auf den Tacho, steht der bei 210km/h. 8|

    Trotzdem wirken 210 im Auto irgendwie langsamer als 100 auf dem Motorrad auf der kurvenreichen Landstraße.

    Es dauert wie alles hier vielleicht etwas länger und vielleicht bekommen wir ja irgendwann mal eine Regierung, die der Autolobby nicht auch der Hand frisst.

    Bevor bei uns das Tempolimit kommt, wird der private Besitz von Schußwaffen in den USA verboten. "Freie Fahrt für freie Bürger" ist genau so ein psychologisches Ding wie die Schußwaffen auf der anderen Seite des großen Teichs.