Beiträge von Elektroniker

    Wenn du das soviel besser kannst dann stelle deine Expertise in den Dienst deiner Ortsfeuerwehr, die sind sicher offen für qualifizierte Leute.

    Nicht ich, sondern der Feuerwehrverband hat die Expertise, und jede Ortsfeuerwehr sollte sich dort informieren.

    ... Vielleicht lag es schlicht daran, dass eine solche Lanze nicht vorhanden ist/war.

    Ich kenne mich in Österreich nicht aus, aber zumindest in Bayern gehört eine solche bisher bei keinem Fahrzeug zur Normbeladung. Sprich wenn vorhanden individuell beschafft (ca. 3.500 EUR) und da sind eben nicht alle Kommunen von der Notwendigkeit zu überzeugen.

    In meinem Umkreis kenne ich bisher keine Feuerwehr die eine solche verlastet hat, auch nicht die großen Wehren mit 8 Fahrzeugen und über 300 Einsätzen p.a. .

    Das mit der Sprühlanze war meine - offensichtlich verwirrende - Wortwahl. Ich meinte eher sowas wie einen primitiven Sprühbalken, den man unter das Auto schiebt, Der Kostet sicher keine 3500 Euro.

    Laut dem dt. Feuerwehrverband aus dem oben verlinkten Video braucht man zum Kühlen keine Spezialausrüstung:

    "... Die Lösung ist verblüffend einfach: Kühlen. Im besten Fall von außen und von unten mit einem normalen Strahlrohr. Man braucht keine Sonderausrüstung. Der Unterboden, der eine sehr gute Schutzschicht um den Akku bildet, wird gekühlt und die Temperatur leicht reduziert. Im Normalfall reicht das schon aus. Das Ziel: Die Temperatur des Gehäuses stabil unter 80 Grad halten (Wärmebildkamera). Diese Kenngröße hat sich bewährt, um die Reaktion im Akku zu verlangsamen und zu reduzieren. Dann übergibt die Feuerwehr das Fahrzeug an das Abschleppunternehmen."

    Das Brandrisiko beim EQA ist schon bekannt, gibt dazu auch schon einen Rückruf und Update von Mercedes.

    ...

    weil Mercedes zur Behebung/Verringerung der Brandgefahr einfach per Software die Akkukapazität dauerhaft beschneidet und ebenso die Ladeleistung dauerhaft einschränkt und nicht etwa defekte Zellen oder Akkus sucht und tauscht.

    Wenn das stimmt, dann ist das schon ein richtiger Skandal.

    Nunja - die löschende Freiwillige Feuerwehr der Stadt Oberndorf hat ja zahlreiche Bilder veröffentlicht - da kann man schon sehen, dass es wohl noch einen Brandherd unter der Motorhaube gegeben hat. Es wird sich ja irgendwann das Kältemittel entzündet haben und dann alles was eben aus Plastik sich noch unter der Haube findet. Dann mit Schaum zu abzulöschen ist m.W. bei PKW generell üblich, da damit verhindert wird das weitere Brandmasse, i.d.R. Kunststoffe die ja im PKW heutzutage überall zu findet sind, sich weiter entzündet.

    Auch aus den Bildern der Feuerwehr kann man sehen, dass die Feuerwehr eigentlich alles falsch gemacht hat und sich nicht an das standardisierte Vorgehen des Feuerwehrverbands gehalten hat (siehe oben verlinktes Video).

    - es wurde NICHT der Akku (das Auto) von unten mit einfachem Wassser aus einer Sprühlanze gekühlt, wie der Feuerwehrverband im standardisierten Verfahen vorgibt - DAS hätte alle weiteren Probleme verhindert

    - unsinnig, Schaum einzusetzen, weil das die Batterie noch weniger kühlt als Wasser und nur mehr Sauerei gibt

    - unsinnig, entgegen der Vorgabe des Feuerwehrverbands das Auto im Transportcontainer unter Wasser zu setzen, das erzeugt nur eine größere Menge kontaminiertes Wasser und erschwert den Transport und die Entsorgung von Wasser und Auto


    Bei richtigem Vorgehen, wäre alles einfacher und unproblematischer gegangen.

    Da muss der Feuerwehrverband wohl noch viel Aufklärungsarbeit leisten, damit die bereits seit 2018 bestehenden Empfehlungen zu Elektroautobränden bei den rückständigen freiwilligen Feuerwehren angenommen werden.

    Wenn sich dadurch allerdings auch ein ansonsten verfallendes Wartungspaket verlängert, dann könnte das sich schon rechnen.

    War dazu was zu sehen im Portal bzw hast du nen Wartungsvertrag?

    Soweit ich gelesen hab, hat er keinen Wartungsvertrag.

    Mit Wartungsvertrag würde zusätzlich noch die Prämie für die Wartung steigen.

    Würde mich nicht wundern, wenn auch da ein Abwehrangebot kommt.

    Habe mein Angebot für die Erhöhung auf 15.000KM bekommen. Von 179€ auf 238€ pro Monat.

    Würde sich erst lohnen, wenn ich über die gesamte Laufzeit auf ca. 11600 mehr-KM komme. Dann deckt sich der Aufpreis mit der Nachzahlung.


    Edit: Änderung gültig ab 01.01 und somit gelten die 59€ für die restlichen 18 Monate.

    24 Monate Leasing für 10.000 km/a, richtig?

    Gesamtlauflleistung inkl. der 2500 km Toleranz (?) würde erhöht von 22500 km auf 32500 km?

    Dann würde sich die Erhöhung erst lohnen, wenn Du mehr als 22500 + 11600 = 34100 km fährst ... also nie, da Du ja ab 32500 schon wieder Kilometergeld zahlst.

    Tolles Angebot.

    Ich hätte schon erwartet, dass man bei frühzeitiger Aufstockung wenigstens einen ganz kleinen Vorteril erreichen könnte, also z.B. Nachzahlung für 8000 km Mehrkilometer, wenn man 10000 km erhöht.

    Aber man will solche Aufstockung wohl generell abwehren, auch wenn man anscheinend grundsätzlich verpflichtet ist, sowas im Leasingvertrag vorzusehen.