sie bevorzugen scheinbar die Hauptmarke, die nochmal mehr Marge hat
Vielleicht erklärt dieser Artikel von electrive.net Einiges - Thema BWLer ![]()
... ohne Kommentar ...
sie bevorzugen scheinbar die Hauptmarke, die nochmal mehr Marge hat
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Ich stelle mal eine gewagte Theorie in den Raum, die vielleicht etwas Hoffnung gibt: In Wolfsburg wird ja gerade die neue ID.3 Produktionslinie final getestet. Wenn diese Anfang 2027 in Betrieb geht, wird hoffentlich auch etwas Kapazität für den Born frei (mutmaßlich in Zwickau, wenn sie Wolfsburg jetzt erstmal auf den ID.3 Neo schulen).
Das Problem für die Born Produktion ist nicht die Kapazität in Zwickau, sondern die der Zulieferer. Diese wird langfristig geplant und lässt sich nicht mal eben massiv steigern.
Interessant wird es ab Januar so oder so.
Ende des Jahres endet die Friedenspflicht und mal schauen was die liebe Gewerkschaft so plant. ![]()
Die Friedenspflicht endet in Bayern am 31.10.
und die IG Metall fordert 5%
Edit: und auch in Sachsen ![]()
Zwickau liegt aber nicht in Bayern ![]()
Das Problem für die Born Produktion ist nicht die Kapazität in Zwickau, sondern die der Zulieferer. Diese wird langfristig geplant und lässt sich nicht mal eben massiv steigern.
Interessant wird es ab Januar so oder so.
Ende des Jahres endet die Friedenspflicht und mal schauen was die liebe Gewerkschaft so plant.
Das glaube ich so nicht, wenn ich das Fahrzeug am 05.05.26 bestellt habe, ca. 2 Wochen später eine Auftragsbestätigung mit einem unverbindlichen Liefertermin für Oktober bekomme und die Produktion im Juli angefangen hat, gibt es Verträge mit den Zulieferern und somit kann man schon Planung für die Produktion für mehrere Monate machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Mai nicht weiß für wie viele Fahrzeuge man in den ersten zwei Produktionsmonaten Teile bestellt hat. Eine Lieferverzögerung von 26 Wochen lässt sich so auf keinen Fall erklären. Ich glaube eher daran, das VW zu aller erst die hohe Nachfrage für den ID3 Neo abarbeitet. Ansonsten könnte es nicht sein, das wenn man jetzt den VW ID3 Neo bestellt, Ihn bis Dezember geliefert bekommt.
Zwickau liegt aber nicht in Bayern
Gilt aber auch für Sachsen. Auch da endet die Friedenspflicht am 31.10.
Warnstreiks gibt es ab 2.11 die ganze Woche über
Das glaube ich so nicht, wenn ich das Fahrzeug am 05.05.26 bestellt habe, ca. 2 Wochen später eine Auftragsbestätigung mit einem unverbindlichen Liefertermin für Oktober bekomme und die Produktion im Juli angefangen hat, gibt es Verträge mit den Zulieferern und somit kann man schon Planung für die Produktion für mehrere Monate machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man im Mai nicht weiß für wie viele Fahrzeuge man in den ersten zwei Produktionsmonaten Teile bestellt hat. Eine Lieferverzögerung von 26 Wochen lässt sich so auf keinen Fall erklären. Ich glaube eher daran, das VW zu aller erst die hohe Nachfrage für den ID3 Neo abarbeitet. Ansonsten könnte es nicht sein, das wenn man jetzt den VW ID3 Neo bestellt, Ihn bis Dezember geliefert bekommt.
Du denkst leider zu kurzfristig. Hainer hat mit seiner Aussage prinzipiell Recht.
Man muss ganz vorne anfangen und zwar zu dem Zeitpunkt, an dem ein Automobilhersteller die Ausschreibung für z.B. die Sitze beginnt.
Der jeweilige OEM prognostiziert hierbei wie viele Autos er vermutlich absetzen wird (mit einer gewissen Toleranz). Anhand dieser Werte planen Dienstleister dann ihre Hallen/Produktionslinien.
Ich vermute mal beim Born/ID3 ist nun eingetreten, dass die Abrufe die Prognose selbst unter der Maximalannahme sprengen und die Zulieferer die Stückzahl nicht halten können, da ihre Anlagen auf ganz andere Werte ausgelegt sind.
Änderungen müssen beantragt, bewertet, genehmigt und umgesetzt werden, das geht nicht innerhalb von Wochen/weniger Monate.
Hier wurde schon oft versucht bestimmte Ausstattungsvarianten als Verzögerungstreiber zu identifizieren, aber auch das war eigentlich nie wirklich möglich.
Änderungen müssen beantragt, bewertet, genehmigt und umgesetzt werden, das geht nicht innerhalb von Wochen/weniger Monate.
Wenn das nur halbwegs so wäre, fehlt mir dafür jegliches Verständnis.
Da braucht dann auch kein Zulieferer mehr jammern.
Mir ist vollkommen klar, dass man von heute auf morgen nicht endlos skalieren kann.
Aber wir reden weder von dieser Kurzfristigkeit, noch von einem exorbitant größerem Auftragseingang.
Aktuell haben Zulieferer, Werk und Management mehr als ein halbes Jahr Vorlauf für die Planung.
Ich persönlich glaube nicht, dass die Zulieferer das wirklich große Problem sind.
Ich frage mich eher: Will man in Zwickau überhaupt zusätzliche Schichten und Linien fahren?
Vermutlich passt das nicht ins Bild der angeblich notwendigen Werksschließung und Zusammenlegung.
Ich frage mich eher: Will man in Zwickau überhaupt zusätzliche Schichten und Linien fahren?
Vermutlich passt das nicht ins Bild der angeblich notwendigen Werksschließung und Zusammenlegung.
Sehe ich zumindest zum großen Teil ähnlich. Ich gehe davon aus, dass es an vielen unterschiedlichen Faktoren liegt und ihr beide nicht völlig daneben liegt. Aber es erscheint mir eindeutig, dass die Produktion nur marginal hochgefahren und keine extra Schichten oder Ähnliches eingeführt werden, weil Verhandlungen ins Haus stehen. Wie sollte man dann noch durchargumentieren, dass man bis 2030 einfrieren will? Dass die Auftragsbücher „voll“ sind kann jeder Arbeitnehmer der Presse entnehmen. Wenn jetzt auch seitens VW noch gesagt wird: „Wir müssen hier mehr Schichten fahren!“
Gleichzeitig wird der Wunsch nach E-Mobilität, fast schon traditionell, komplett unterschätzt worden sein. Lieferketten sind nicht mehr so stabil, dass ich als OEM heute anrufe und noch diese Woche meine Teile hab. Im übrigen auch, weil der Ruf nicht mehr so ist, dass jeder Zulieferer springt, wenn VW im Display steht. Und da hat man sich in der Planung und Voraussicht wieder mal verschätzt.
Abschließend ist es halt auch ein bisschen ein Teufelskreis. Die ganze Geschichte führt wieder zu enttäuschten Kunden, blöden Geschichten in Fachmagazinen und und und.. Davon wird es dann in Zukunft halt auch nicht besser!