Ladeziegel plus Verlängerungsschnur

  • Bornheim101

    Hat den Titel des Themas von „Ladeziegel plus Verlängerungsschnurr“ zu „Ladeziegel plus Verlängerungsschnur“ geändert.
  • Danke vielmals.
    Und ja, ich hätte "Bitte" sagen sollen.
    Ebenfalls ein schönes Wochenende!

  • also, werde ich wohl "nur" für 16A / 11KW eine "Dose" setzen lassen

    Man kann ein 11kW E-Auto an eine 22kW Wallbox anschließen. Nur lädt der Wagen dann nur mit 11kW. Da die Akkus immer größer werden, ist jedoch absehbar, dass 22kW so langsam Standard wird.


    Ich würde es so machen:

    1. Antrag auf eine 22kW Wallbox beim Strom-Netzbetreiber stellen. Das kannst Du selber machen ohne Elektriker.
    2. Wird der Antrag genehmigt, kommt eine 22kW Wallbox in die Garage. Wird der Antrag abgelehnt, nimmst Du die 11kW Wallbox.
    3. Wallbox installieren. Die 11kW Wallbox braucht je nach Kabellänge zwischen Sicherungskasten und Wallbox NYY 5x 2,5mm² oder 5x 4mm². Die 22kW Wallbox benötigt NYY 5x 6mm². Außerdem sollte man gleich noch ein Netzwerkkabel mit zur Wallbox ziehen.
    4. Wallbox beim Netzbetreiber anmelden (gilt für beide Versionen). Das muss dann der Elektriker machen.
  • Da die Akkus immer größer werden, ist jedoch absehbar, dass 22kW so langsam Standard wird.

    Und ich wiederspreche Benni hier. :) Wenn es dir den Aufwand und das zusätzliche Geld wert ist, lass dir eine 22kW-Wallbox setzen. Aber für 99% der Fälle reicht die 11kW-Box völlig aus. Benni hat ein spezielles Fahrprofil, und muss dass Auto jede Nacht in kurzer Zeit komplett vollladen. Ich verstehe, dass er sich da 22kW wünscht. Bei den meisten anderen Leuten steht das Auto lange genug rum, dass man mit einer 11kW-Wallbox problemlos auch zwei oder drei E-Autos unterhalten kann. Und wenn es vielleicht doch einmal im Jahr ausnahmsweise ganz schnell gehen muss, fährt man halt an den nächsten Schnelllader, den es ja mittlerweile in jedem zweiten Dorf gibt.

    Ich sehe keinen Trend zur heimischen 22kW-Wallbox, eben weil sie kaum einer braucht, sie mehr kostet, höhere Anforderungen an die Hausinstallation stellt und sie regulatorisch aufwändiger ist. Frühe E-Autos (z.B. die frühen Zoes) hatten keinen CCS-Anschluss, d.h. 22kW-AC-Laden war der einzige Weg, die einigermaßen schnell voll zu bekommen. Das braucht man heute mit CCS nicht mehr.

    Die großen Autos mit den dicken Akkus werden sowieso meistens als Dienstwagen gekauft. Deren Fahrern ist der Strompreis egal, die laden eher nicht zu Hause, sondern in der Firma oder am Schnelllader.

    Born Endurance 170 kW (231 PS) 79 kWh

    bestellt 24.2.2026

  • Man kann ein 11kW E-Auto an eine 22kW Wallbox anschließen. Nur lädt der Wagen dann nur mit 11kW. Da die Akkus immer größer werden, ist jedoch absehbar, dass 22kW so langsam Standard wird.

    Das halte ich für ein Gerücht.

    Zumindest für eine einfache WB nicht.

    Bestenfalls wenn der Trend irgendwann auch zuhause zu doppelten Anschlüssen geht. Das muss die Hauselektrik nebst Hausanschluss aber auch erstmal hergeben.