Lenkrad steht leicht schief bei geradeaus Fahrt

  • Ja hat unser neuer auch. Musste zum Händler, der hat Fotos und Videos zu Cupra gesendet und sich die Spureinstellung freigeben lassen - morgen ist Termin, bin mal gespannt, ob sie es hinbekommen.


    Wenn man sowas einmal sieht, ist man irgendwie immer genervt davon.

    bestellt: 03.12. - produziert: 02.02. - beim Händler: 19.02. - abgeholt: 09.03.

  • Ich würde da mal meine Frage in den Ring werfen.

    War gestern beim Reifen Spezi zum nachjustieren der Spur vorne, da ich nach einem Ausweichmanöver in einer Notsituation den Bordschtein dem Kind vorgezogen habe.

    Danach stand das Lenkrad beim geradeaus Fahren leicht schief nach Links...war ja klar.


    Am Ende konnte leicht nachgestellt werden, hat mich 90 € gekostet und das Lenkrad steht wieder gerade.


    Jedoch sagte mir der Kfzler das wenn die Hinterachse ebenfalls eingestellt werden müsste, man zwischen 300 bis 500 € je nach Kfz rechnen müsse weil dann die Assistenzsysteme neu Kalibriert werden müssten.


    Das ist ja irre. Hatte das schonmal jemand machen müssen ?

  • Das würde ja bedeuten, dass die ganz wenigen Winkelminuten Abweichung bei der geometrischen Fahrachse schon einen Impact haben. Vermutlich werden die Fahrzeuge mit 0 ausgeliefert (d.h. Spurwinkel HL = Spurwinkel HR). Das würde ich einfach wieder einstellen lassen und gut ist.

    In Deinem hoffentlich ausgehändigten Achsmessprotokoll hast Du ja nun einen Referenzwert.

    Richtiges Auto:
    Skoda Superb 2.0 TDI, 130 kW, 60 l (reicht locker für 1.200 km im BEV-Schleichmodus), MJ 2015

    E-Schleicher:

    Bestellt: VW ID.7 Tourer Pro S, 210 kW, 86 kWh, MJ 2027

    CUPRA Born, 150 kW, 58 kWh, MJ 2023

    Wallbox: openWB series 2, 22 kW

  • Das Messprotokoll sollte die SOLL-Werte für Vorder- und Hinterachse beinhalten und nach erfolgter Einstellung die IST-Werte.

    Immerhin haben sie vermutlich an beiden Spurstangenköpfen gedreht, damit das Lenkrad gerade steht, da hab ich auch schon andere, wilde Erfahrungen gemacht!

    Bei der Kalibrierung der Assistenz wird lediglich anhand der Höhe der 4 Radnabenmitten die Kamera auf dem Vermessungsstand kalibriert.

    Das wird beim Wechsel der Windschutzscheibe auch gemacht, wenn die Kamera schief steht.

    Aber dran denken: vollgetankt ^^ wegen der Achsbelastung.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

    3 Mal editiert, zuletzt von MPeppi ()

  • Aber dran denken: vollgetankt ^^ wegen der Achsbelastung.

    Wie ist denn eigentlich die Position der Anoden zu den Kathoden? Sind sie in Fahrtrichtung vorne, hinten, links oder rechts?

    Richtiges Auto:
    Skoda Superb 2.0 TDI, 130 kW, 60 l (reicht locker für 1.200 km im BEV-Schleichmodus), MJ 2015

    E-Schleicher:

    Bestellt: VW ID.7 Tourer Pro S, 210 kW, 86 kWh, MJ 2027

    CUPRA Born, 150 kW, 58 kWh, MJ 2023

    Wallbox: openWB series 2, 22 kW

  • Nachtrag zum Vorherigen Beitrag.


    Ich war mit der Arbeit der vorherigen Werkstatt nicht sonderlich zufrieden, das Lenkrad stand weiterhin schief und das Auto zog weiterhin nach rechts.


    Da die Monteure dort recht hektisch agierten, wollte ich dort nicht mehr nachjustieren lassen ergo zu einer anderen Werkstatt, die mir empfohlen wurde.


    Die Betreiber machen seit über 20 Jahren aktiv motorsport auf der Nordschleife.


    Und was soll ich sagen, es scheint sich aus zu zahlen.


    Die Achsen wurden neu vermessen, hinten links war nicht korrekt.


    Alles wurde korrigiert und nun steht das Lenkrad wieder Bolzen Gerade, das auto fährt sich komplett anders und fühlt sich wieder " sicher " an.


    Die Rechnung wurde von der vorherigen Werkstatt auf Kulanz übernommen.

  • Da erinnere ich mich an meinen ersten Golf GTI von 1979. Da bin ich nach der Übergabe vom Hof gefahren und das Lenkrad stand schief nach links. Ich habe sofort umgedreht und bin zurück in Werkstatt gefahren. Der Meister hat sich das angesehen, einen Schraubenschlüssel geholt und das Lenkrad gerade umgebaut. Nach ca. 5000 Km habe ich dann festgestellt, dass die Reifen vorn einseitig abgefahren waren und bin wieder in die Werkstatt, Der Meister hat gesagt, das liegt an meinem Fahrstiel und ich wäre bestimmt mit Schmackes über einen Bordstein gefahren. Sie haben die Vorderachse vermessen und neu eingestellt. Natürlich auf meine Kosten. Dann bin ich wieder vom Hof gefahren und das Lenkrad stand wieder schief, aber zur anderen Seite. Ich habe sofort umgedreht und den Meister geholt. Ich habe Ihn gefragt, ob er sich noch an die Übergabe erinnern kann, er hat ja gesagt. Da habe ich Ihn aufgefordert eine Rund zu drehen. Das Ergebnis war, die Achsvermessung wurde zurück erstattet und ich habe zwei neue Vorderreifen bekommen. Das Problem ist also nicht neu, das gibt es schon seit mindestens 47 Jahren. Lieber eine stramme Behauptung als einen schlaffen Beweis. Da hat sich nichts geändert.