Hab mich auch bewusst gegen die Wärmepumpe entschieden. Alleine die zusätzlichen Wartungskosten fressen aus meiner Sicht jeden Reichweitengewinn auf. Wenn zwingend die Mehrkilometer gebraucht werden, dann vielleicht lieber gleich auf 79 kWh wechseln.
Ich würde sagen Pilot XL sollte man im Zweifel für den Wiederverkaufswert rein konfigurieren. Dort sind ein paar nette Features drin, die einen heute noch begeistern, aber in 5-6 Jahren schon ein Basismerkmal sind und von den Leuten erwartet werden (siehe Kano Modell: Begeisterungsmerkmal -> Leistungsmerkmal -> Basismerkmal). Ohne wird der Verkauf dann halt etwas schwieriger werden.
Cupra Born bestellen, was sagt ihr zu meiner Konfiguration
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Hallo zusammen,
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich vor habe mir einen Cupra Born zu bestellen. Durch Elternzeit in den Jahren 2023 und 2024 komme ich in den Genuss, die vollen 6000 Euro Prämie abschöpfen zu können. Ob das 2025 auch noch so passt weiß ich noch nicht . Da die Steuerbescheide 2023 und 2024 die aktuellsten sind, gehe ich davon aus, dass ich diese auch verwenden darf für die Förderung.
Zu meinem Fahrprofil. Ich fahre täglich 30km einfach zur Arbeit. Alles Landstraße mit 100kmh. Kann dort kostenlos laden. Aktuell habe ich einen Corsa-e aus 2021. Das Auto ist unser Zweitwagen. Mit 3 Kindern sind wir noch auf etwas größeres angewiesen. Dieses Auto wird also Primär alleine gefahren. Wir haben drei Kinder, die haben zumindest hinten im Corsa nicht platz mit Kindersitzen.
Mein Konfigurationscode wäre SNVPW9MB
Edition Dynamic mit 231 PS
Aurora Blue
Ganzjahresreifen 19"
Smart Ambient Light
CUPRA Dinamica Pack, Aurora Blue
Heat pump
Cargo Pack
Sennheiser High-End-Surround-Soundystem
Die 60kwh sollten mir reichen für meine Fahrstrecke. Der Corsa hat 40 kwh verfügbar, gerade im Winter bin ich da ständig am laden (Corsa ca. 25 kwh Verbrauch aktuell).
Ein paar Fragen hätte ich:
Ist in dem Pilot M Paket dabei, dass er die Geschwindigkeit an die Verkehrszeichen anpasst? Wie funktioniert das, drücke ich auf den Tempomat und dann fährt er z.b 100 km/h. Wenn dann ein Auto Langsamer fährt, oder vor mir eine 70 km/h Begrenzung kommt wird er dann automatisch langsamer?
Das Cargo Pack hätte ich genommen wegen dem Doppelten Boden im Kofferraum, damit das Kabel nicht immer rum liegt. Den Ladeziegel bräucht ich eigentlich nicht. Oder gibts da auch günstigere Nachbaulösungen?
Da ich quasi keine Autobahn fahre, hätte ich das Pilot XL und den Head up Display weggelassen, oder gibt es da irgendwas, was ich bereuen werde? z.b. die 360 Grad Kamera.
Gibt es jemanden der mir sagen kann, ob ich meine drei Kinder in Zukunft hinten unter bringen kann? 2 Kindersitze und eine Sitzerhöhung. Die Kinder sind aktuell 2,5 und 7 Jahre alt. In absehbarer Zeit also 2 Sitzerhöhungen und 1 Kindersitz.
Den Corsa kann ich im Winter nicht im Eco Modus fahren, da er irgendwie ab 90 km/h seinen Akku konditionieren muss mit der Wärmepumpe. Daher habe ich einen recht hohen Verbrauch. Mit welchem Verbrauch muss ich beim Born rechnen im Winter? Mehr als 20 kwh?
Aktuell stehe ich bei rund 26% Rabatt. Abzüglich der Förderung lande ich dann mit der Überführungsgebühr bei guten 30k . Was sagt ihr dazu?
Vielen Dank schonmal!
Gruß Peter
Deine Kinder werden im Winter frieren da der Born hinten keine Luftsusströmer ha.
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Drei Kindersitze kriegst du hinten nur schwer hin. Zwei Kindersitze und eine Erhöhung geht m.E. nicht oder nur mit sehr viel Gefummel beim Anschnallen. Zwei Erhöhungen und ein Sitz nur, wenn die Erhöhungen ohne die "Flügel" an der Seite sind. Ist halt keine Familienkutsche.
Ich würde die Wärmepumpe weglassen. Das Smart Ambient Light hab ich auch nicht, der eine Lichtstreifen an der Frontscheibe macht keinen großen Eindruck, wie ich finde. Ich hab damals wg. der Top View Kamera das Pilot L genommen, was es jetzt nicht mehr gibt. Ob sie dir das Pilot XL wert ist, musst du entscheiden. Für mich lohnt sich das schon, parke sehr gerne damit.
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Das Passagiere wie Kinder oder sonstiges auf der Rückbank frieren konnten wir die letzten 4 Jahre und 60tkm sicher nicht feststellen.

Der Wagen ist top beheizbar .
Zur Wärmepumpe: bei dem jetzigen haben wir sie, beim neuen nicht mehr . Bringt für mich kein Mehrwert. Selbst wenn die Pumpe mehr Kilometer raus holen würde, würde man die Kosten dafür nie reinholen.
Rückfahrkamera und Parksensoren vorne wie hinten is auch für unsere Zwecke ausreichend. Aber das is Geschmacksache.
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Danke für eure Hilfe. Ich habe gestern sehr kurzfristig bestellt, weil das Modell nur noch gestern bestellbar war.
War eine absolute scheiß Situation, da man jetzt nicht weiß ob ich wirklich noch alles so bekomme wie bestellt.
Auf der Kippe stehen wohl die blauen Sitze und die Ambientebeleuchtung.
Ich habs trotzdem gemacht. Mir gefällt der Born so wie er jetzt ist. Wenn dann das Facelift kommt und er mir nicht gefällt, dann hätt ich dumm geschaut.
Gerade weil mir das Design vom Raval und vom Tavascan schon etwas zu futuristisch ist. Und ich fürchte das wird beim Born auch in die Richtung gehen.
In ein paar Monaten weiß ich dann obs eine kluge Entscheidung war. Ich denke mir halt das Facelift wird bestimmt auch nicht günstiger, gerade weil sie ja bis dahin den Raval anbieten können als günstige Alternative.
Gruß Peter
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Bezüglich der Kindersitze hätte es mich nur interessiert ob hier jemand Erfahrungen hat. Ich hab noch einen Sharan. Das alle im Born mitfahren können, wäre nice to have aber kein muss.
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Aber ich hab da echt schiss vor dem zurückgeben. Da können schnell mal noch ein paar tausend Euro dazu kommen fürchte ich.
Dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Es ist ganz klar geregelt was bei Rückgabe als wertmindernd angesetzt wird und was nicht. Wenn das Auto keine Schäden hat kostet es auch nichts. Hat das Auto kleinere Schäden werden Minderwerte angesetzt, die sich in völlig überschaubaren Rahmen bewegen. Ich habe bisher 5 Leasingfahrzeuge zurückgegeben und habe entweder gar nichts bezahlt oder Beträge so im die 500€ weil, ich einmal einen eingebrannten Vogelschiss auf dem Dach hatte oder Einkaufswagendellen. Die Beträge sind ganz weit weg von „einigen Tausend Euro“, es sein denn man gibt ein Schrottauto zurück.
Beim kauf hab ich das alles selbst in der Hand.
Wer hat dir denn das erzählt? Nein, du hast es beim Kauf nicht selbst in der Hand, es sei denn du verkaufst das Auto nicht und behältst es bis es zu Staub zerfällt. Beim Verkauf oder Inzahlungnahme reduziert sich der Preis für Schäden selbstverständlich ebenso, denn de Käufer akzeptiert Schäden ebensowenig wie der Leasinggeber. Er wird immer die Kosten für Reparaturen vom Kaufpreis abziehen. Es ist also ein Märchen dass man sich im Fall von Schäden beim Kauf pauschal besser stellt als beim Leasing.
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Naja ganz einfaches Beispiel: Mein aktueller Corsa ist gekauft. Meine Frau ist an einer Felge angefahren. Jetzt hab ich selbst in der Hand ob ich mit dem kleinen Schaden leben kann oder ob ich eine neue kaufe. Beim Leasing hab ich die Wahl nicht. Den Schaden muss ich bezahlen bei Rückgabe. Natürlich habe ich beim Verkauf eine Wertminderung. Aber ich habe eben alles selbst in der Hand wie ich mit dem Schaden umgehe. Und wie gesagt ich habe drei Kinder auch noch. Wenn ich das Auto alleine fahren würde, hätte ich da weniger bedenken. Aber mit der ganzen Familie das ist alles nicht so einfach.
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EschBorn : Da bin ich allerdings nicht ganz bei Dir.
Im "Verlauf" meiner letzten 10 Leasing-Autos (OMG! 🙈) habe ich zunehmend pingeligere Leasing-Rückgaben erlebt.
Mein Eindruck : da soll am Ende des Leasings etwas Kompensation für (zu?) günstige Leasingraten rausspringen.
Und selbst wenn für kleinere Beschädigungen "nur" ein Minderwert angesetzt wird, ist dieser meist höher als das, was ein potentieller privater Käufer abziehen würde (falls er die Beschädigungen - im Gegensatz zu einem Gutachter - überhaupt bemerkt)
Noch ein Punkt: Bei größeren Unfall-Schäden, die über eine Versicherung abgewickelt werden, wird trotz fachgerechter Reparatur ein sogenannter "merkantiler Minderwert" angesetzt. Dieser ist dem Leasinggeber zu erstatten und ebenfalls meist höher als das, was ein potentieller privater Käufer dafür weniger zahlen würde.
Nichtsdestotrotz :
Auch wenn sich diese Kleinigkeiten summieren können, sind das m.E. immer noch Peanuts im Vergleich zu dem Risiko, den kalkulierten Wiederverkaufswert in X Jahren erzielen zu können bzw. - speziell beim Elektroauto - überhaupt einen Käufer zu finden.
Und wenn das eh schon schwierig ist, verbessern kleine und große Blessuren die Sache nicht gerade.
Irgendwelche Erfahrungen, was man vor x Jahren für seinen gebrauchten Verbrenner bekommen hat (oder für den mit Steuergeldern geförderten Tesla, den man nach einem Jahr nach Dänemark verkauft hat😜) nutzen da gar nichts.
Ein andere Sichtweise ist es natürlich, wenn man das Auto wesentlich länger als die üblichen Leasingdauern behalten möchte. Da flacht der Wertverlust ja sowieso noch weiter ab und bei einem 8-10 Jahre alten Auto sind auch kleinere Beschädigungen nicht mehr so relevant... Zumindest wenn man das Elektroauto dann überhaupt noch verkauft bekommt.
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Naja ganz einfaches Beispiel: Mein aktueller Corsa ist gekauft. Meine Frau ist an einer Felge angefahren. Jetzt hab ich selbst in der Hand ob ich mit dem kleinen Schaden leben kann oder ob ich eine neue kaufe. Beim Leasing hab ich die Wahl nicht. Den Schaden muss ich bezahlen bei Rückgabe. Natürlich habe ich beim Verkauf eine Wertminderung. Aber ich habe eben alles selbst in der Hand wie ich mit dem Schaden umgehe. Und wie gesagt ich habe drei Kinder auch noch. Wenn ich das Auto alleine fahren würde, hätte ich da weniger bedenken. Aber mit der ganzen Familie das ist alles nicht so einfach.
Was ist der Unterschied? Du fährst dir eine Macke in eine Felge und bekommst beim Verkauf 100 Euro weniger für das Auto oder du bekommst 50€ Minderwert bei Rückgabe angerechnet. Du darfst beim Leasing genauso selbst entscheiden ob du bis zur Rückgabe die Delle in der Felge lässt, und das Auto mit Delle zurückgibst und dann 50€ zahlst oder die Felge vorher austauscht. Mein letztes Leasingauto hat im ersten Jahr eine Einkaufswagendelle in de hinteren Tür gehabt. Weil die Delle an einer Falz war, ging Smartrepair nicht, ich hätte eine neue Tür gebraucht. Mit Lackierung 1.200€. Der Meister in der Lackiererei sagte „lass sie drin und warte was bei der Rückgabe passiert“. Das habe ich getan und sie haben mir 2 Jahre später ganze 200€ Wertminderung angesetzt. Beim Verkauf wäre ich ganz sicher nicht mit 200€ davon gekommen.
Und wo ist das Problem mit Kindern? Es gibt Millionen von Menschen in Deutschland mit Kindern und sicher leasen Tausende davon Autos ohne dadurch in den Ruin getrieben zu werden. Solange die Kinder die Sitze nicht aufschlitzen oder das Auto abfackeln geht es doch lediglich um Gebrauchsspuren. Ein Leasingfahrzeug darf durchaus Gebrauchsspuren aufweisen, denn es ist ja kein Neufahrzeug. Alles was über Gebrauchsspuren hinausgeht sind Beschädigungen und die wirken wertmindernd. Ein beschädigter Innenraum hat auch negative Auswirkungen auf den Wiederverkauf.
Ganz ehrlich, ein Born wäre das letzte Auto welches ich kaufen würde, ich würde ihn immer nur leasen. Dann sind die Kosten kalkulierbar. Die MEB Plattform ist inzwischen veraltet, in drei Jahren wird sich das im Wiederverkauf bemerkbar machen. Mg sein dass ein Kauf sich im Nachhinein vielleicht als etwas günstiger erweist, es kann aber auch deutlich teurer werden. Auf jeden Fall nicht zuletzt auch durch mögliche veränderte politische Rahmenbedingungen schwerer kalkulierbar.