.... Und wer sagt eigentlich das ersetzte Geräte entsorgt werden? Es gibt einen lukrativen Markt für junge und alte Gebrauchtgeräte.
Ebenfalls mit allem Respekt, aber das ist doch ein Widerspruch. Denn der angeblich "lukrative Markt" ist sehr unlukrativ für mehr als 3-4 Jahre alte Geräte abseits der Apple-Welt - nicht zuletzt auch wegen fehlender Updates und/oder darauf nicht mehr laufender Apps.
Oder werden Leasingrückläufer nach 3 Jahren entsorgt?
Nein, natürlich nicht. Aber wie würde das aussehen, wenn es ab jetzt für Autos vor BJ. 2023 keine Bremsbeläge (o.ä.) mehr gäbe? Wer sollte diese Kisten dann noch kaufen?
Oder wenn VW erklären würde, dass sich nun Fahrzeuge mit SW 3.8 nicht mehr sicher bremsen lassen. Und dass dafür mindestens SW 5.0 erforderlich ist. Dass aber Fahrzeuge bis MJ 24 leider nicht upgedatet werden können. 😉
Und einen festverbauten Akku kann man einfach tauschen, mit ein wenig Geschick selbst wenn er nach 6 oder mehr Jahren den Geist aufgibt. Wer das nicht will oder kann es auch bei jeder Handybude an der Ecke für ein paar Euro machen lassen. Wo ist also das Problem?
Das Problem? Welchen Sinn sollte das machen, wenn auf dem so wieder aufgepeppten und somit eigentlich noch guten Gerät keine Apps mehr laufen, weil deren Entwicklern das Gerät bzw. Betriebssystem zu alt ist?
Und nein, ich wechsele trotzdem nicht wieder zu Apple zurück 
Die eigentliche Fragestellung für mich ist aber:
Wieso wird von der versammelten IT-Blase als völlig selbstverständlich angesehen, dass ihre Kollegen Betriebssystem-Software-Entwickler (ob MS, Apple, Google...) es seit Jahrzehnten nur schaffen, Betriebssysteme zu entwickeln, die selbstverständlich von vornherein unsicher sind.
Und - was fast noch lachhafter ist - diese Code-Artisten dann auch x Jahre lang "Sicherheits-Updates" nachliefern, welche jedoch das System selbstverständlich ebenfalls nicht dauerhaft wirklich sicher machen.
Deren "finale" Lösung ist dann irgendwann selbstverständlich :
"Jetzt gibt es keine Updates mehr und das System incl. Gerät ist von jetzt an völlig unsicher und eigentlich űberhaupt nicht mehr zu gebrauchen, weil wir es einfach nicht gebacken bekommen. Und Du lieber Kunde bist selbst schuld, wenn Du dieses jetzt wertlose Stück Elektroschrott weiter nutzt. Kauf stattdessen ein neues Gerät, das dann auch sofort wieder unsicher ist, aber wir versuchen dann nochmals x Jahre lang wieder vergeblich, das wieder hinzubekommen. "
Ist das so etwas wie ein unveränderliches Naturgesetz, dass System-Entwickler über Jahre hinweg die (Sicherheits-)Lücken in ihren eigenen Programmen nicht entdecken, aber irgendwelche Hacker schon?
Und dass deren Berufskollegen das als völlig normal ansehen?
Ich frage mich das ernsthaft!
Denn auch die (zugeben wenigen) ITler in meinem Freundeskreis schwurbeln bei dem Thema immer gewaltig herum und "Sicherheitslücken" scheinen quasi gottgegeben fester Bestandteil jeglicher Programme zu sein.
P.S.: Und nein, es geht mir nicht um die derzeit knapp 700€ für ein aktuelles Samsung Galaxy S26 - welches dann zumindest für 7 Jahre Updates erhalten wird. Sondern dass ich eigentlich prinzipiell null Bock habe, ein eigentlich voll funktionsfähiges Gerät wegen einer sch.... App zu ersetzen. (Zumal die aktuellen Geräte wieder größer, schwerer und ohne Kartenslot sind)