Beiträge von Georgie

    Wie kommst du darauf das der APP350 nur noch 140kw hat?

    Weil es der gleiche Motor ist, der neuerdings im Ford Explorer/Capri zum Einsatz kommt und auf der MEB-Plattform der neue Einstiegsantrieb sein wird, anstelle des bisherigen 125 kW + 52 kWh. Für den Einstieg in die Elektroautos des VW-Konzerns natürlich super. Der 52-kWh-Antriebsstrang hatte ja immer ein wenig das Gefühl "Zweitwagen für die Frau" oder "Pflegedienst-Spec". Mit 58 kWh fällt damit immerhin die psychologisch wichtige Hürde der 400 Kilometer Reichweite im WLTP.


    Für den Born konkret allerdings ganz schön doof, denn die 60-kWh-NMC waren schon ziemlich töfte Aggregate.


    Das zusätzliche Gewicht beim LFP ist gar nicht mal so kriegsentscheidend. Ist immer noch ein Auto in Golf-Größe von 1,9 Tonnen, da kommt es auf paar Kilogramm nimmer an. Sorgen macht dafür die geringere Rekuperation im Peak und bei kaltem Akku, die sich auf die Effizienz auswirken wird, sowie generell die wegbrechende Langstreckentauglichkeit vor allem im Winter. In der Praxis wird der geringere Ladepeak schon nicht viel ausmachen, solange die Durchschnittsladeleistung 10-80% einigermaßen vergleichbar bleibt. Bricht die Ladeleistung bei so Wetter wie in den vergangenen Wochen aber ein, wars das.

    Ich weiss es zwar nicht, vermute aber, dass da ein Abstand zu der Konzernschwester ID.3 bleiben wird. Kann ja nicht sein, dass ein Born sich gleich wertig anfühlt, gleich ausgestattet ist, dafür aber rund 10% kostengünstiger ist.

    Der ID.3 Pro beginnt nach Liste bei 36k, der Born bei 40. Ist da ausstattungsbereinigt echt noch so viel Luft zwischen den Beiden? Die Listen mit Serienausstattung ähneln sich schon arg. Und der ID hat sogar den unermesslichen Komfortvorteil der kleineren 18-Zoll-Räder auf seiner Seite.

    Ist aus Konzernsicht nur sinnig, die vorhandenen Motorisierungen noch weiter zu vereinheitlichen. Das wird bei VW allmählich unübersichtlich.


    - Kleinwagenplattform 40 kWh,

    - Kleinwagenplattform 52 kWh,

    - der "alte" MEB, 52 kWh mit 170 PS,

    - 60/204,

    - 60/231 (Cupra),

    - 77/231,

    - APP550 mit Heckantrieb,

    - APP550 mit Allrad.


    Logisch, da am Ende die drei kleineren Motorisierungen der MEB gegen einheitlich 58 kWh LFP mit 190 PS einzutauschen. Das ist nunmal der breiteste Massenmarkt. Würde mich zudem nicht wundern, wenn beim ID.3 und Born die größere Batterie langfristig generell auf den APP550 aufgestockt wird, der sich natürlich teurer verkaufen lässt. Die jetzt schon 7000 Euro Aufpreis zu den 60er Akkus reichen einem Weltkonzern natürlich nicht. ;)


    Wäre vor allem im Hinblick auf die zu erwartende Ladeleistung der kleineren Akkugrößen natürlich schade. Die neueren Autos sind durch ihre guten Ladeleistungen ja leidlich langstreckentauglich, ohne den größten Akku wählen zu müssen. Und beim Ford Explorer/Capri schauen die Ladeleistungen mit dem neuen Akku echt nicht glorreich aus.


    Und um konkret aufs Facelift vom Born zurückzukommen: weiß man schon, ob die Materialqualität im Innenraum angegangen wird? VW hat beim ID.3 ja nochmal die Kurve bekommen. Das Leasing für meinen Born läuft im November aus, und ich würde mir als Nächstes schon etwas weniger Hartplastikwüste wünschen.

    3.2.1. erkennst du daran, dass im Fahrer-Info-Display die Verbrauchswerte angezeigt werden.

    Moment: welche Verbrauchswerte? Die für "Ab Start"/"Ab Laden"/"Langzeit", die in diesem Vierercluster neben der Durchschnittsgeschwindigkeit und Fahrtzeit stehen? Die hab ich eh immer eingeblendet, und wüsste nicht, bei der Rückfahrt eine Veränderung an dem Display wahrgenommen zu haben.

    Der Ersatzwagen heute war EZ 12/2023 und hatte die 1741 drauf, und das Fahrerdisplay sah ziemlich identisch aus wie bei meinem Alten. Hrm, verwirrend.

    Moin,


    hatte meinen Born (EZ 12/2022, frühes MY2023) heute in der Werkstatt zwecks Batteriezellencheck und Update des Infotainments auf 3.2.1.


    Ist in der Benutzeroberfläche oder Menüstruktur eigentlich ein Unterschied zwischen 3.2.1 und der davor installierten Version - bei meinem ~müsste~ es die 3.2.0 gewesen sein - zu erkennen? In den Systeminformationen sind die Softwarestände unverändert bei 0561 und 6085 eingetragen.

    In der Benutzung weiß ich nicht so recht, wonach ich schauen soll, um Unterschiede wahrzunehmen. Die Eingabelatenz beim Menüwechsel ist vielleicht etwas kleiner geworden, alles geht gefühlt ein wenig flüssiger voran, aber das kann auch nur Einbildung sein.


    Außerdem lag nach der Abholung auf dem Beifahrersitz eine ausgedruckte Anleitung für die Installation von Cupra Connect Gen 4 im Infotainment. Die darin verwendeten Screenshots und Abläufe bezogen sich allerdings alle auf einen Softwarestand, den ich im Auto (noch?) nicht habe. Was hat es damit denn nu auf sich? Wird es nach 3.2.1 noch weitere Updates, evtl. OTA, auf einen aktuelleren Softwarestand geben? Klar, Version 4+ ist nicht in Reichweite, aber bissle was sollte da schon noch gehen...


    Liebe Grüße

    Moin,


    wusste jetzt nicht genau, wo das Thema am besten aufgehoben wäre, aber da es mit der App zu tun hat:


    Angenommen, ich schalte in der App die Klimatisierung an, während der Born am Ladekabel hängt und den voreingestellten SoC bereits erreicht hat. Wird dann die Klimatisierung von der Batterie befeuert, oder zieht der Wagen den dafür benötigten Strom aus der Wallbox?

    Folgefrage: gleiches Szenario, aber der Born hängt an der Haushaltssteckdose. Ideal wäre in dem Fall natürlich, dass er für die Klimatisierung nur die Energie nutzt, die er über die Schuko zur Verfügung gestellt bekommt, ohne die Batterie anzugehen. Wie verhält der Wagen sich dabei, hat das schon jemand herausfinden können?


    Habe die Wallbox aus baulichen Gründen draußen an der Hauswand hängen und den Wagen i.d.R. über Nacht in der Garage. Würde also gerne in der Garage das 230V-Ladekabel nutzen, um den Born morgens bereits in der Garage vorwärmen zu können, ohne raus ins Kalte zu müssen. :X


    Liebe Grüße

    Hatte vor Kurzem die erste längere Ausfahrt mit dem Born zum Fußball. Einfache Strecke gute 180 Kilometer. Schlechte Nachricht vorab: die Stammstrecke über die A1 war dank Brückensprengung gesperrt, es ging also über die A2 mit lästigen Steigungen und Gefällen. An der heimischen Wallbox auf 90% geladen. Das Handbuch ist an der Stelle etwas irreführend: einerseits soll man den Akku vor längeren Fahrten auf 100% laden, andererseits soll man den Akku nicht längere Zeit mit hohem SoC bei kalten Temperaturen stehen lassen; ohne dass darauf eingegangen wird, was "längere Zeit" und "kalte Temperaturen" denn genau sind. Sind ein, zwei Tage bei ~0°C noch in Ordnung, oder schreddert das auf lange Sicht den Akku? Ambiguitäten in Handbüchern sind uncool.


    Hinfahrt bei 4-6°C, Tempomat auf 120, Fahrtrichtung Süden, also bergauf, Lüftung auf 17-19°C, Klimaanlage aus.

    Akku runter auf 31%. Hmm. Gefühlt schon ne Menge. Dafür der Verbrauch unerwartet niedrig. Unter 20 kWh/100 km, mit 60% Autobahn, 30% Bundesstraße und 10% Stau auffe B1 hätte ich höchstens im Sommer erwartet.


    cupra1.jpg


    Rückfahrt ebenfalls bei 4°C, Tempomat diesmal auf 115, Lüftung und Klima gleich, Strecke bergab. Mit 14% Akku zum Ladestopp gezittert. An der Ionity geladen, obwohl 300 Meter günstigere 300-kW-Lader gestanden hätten, die die enBW-App aber mit den Ionity überdeckt hat. Grrr, egal. Ärgerlich hingegen: trotz niedrigem Akkustand maximal 70 kWh Strom gezogen. Da hätte ich auch bei kalten Temperaturen etwas mehr erwartet. Davor warens immerhin 20-25 Minuten Autobahnfahrt. Aber in der Praxis nicht wirklich relevant, ob man jetzt 30 oder 40 Minuten pausiert.

    cupra2.jpg


    Überraschend; nahezu kein Unterschied im Verbrauch verglichen zur Hinfahrt.


    Die Überraschung kam aber beim Betrachten der "Ab Laden"-Seite:

    cupra3.jpg


    Die 132 Kilometer nach dem Ladestopp mit einer um 15 km/h höheren Durchschnittsgeschwindigkeit zurückgelegt, bei exakt dem gleichen Verbrauch? Das klingt dubios. Ist der Start-Stopp-Verkehr wirklich so ein Akkufresser? Klar, alle zehn Meter 1900 Kilogramm in Schwung zu setzen und wieder anzuhalten lässt sich mit Rekuperation alleine kaum wieder rausholen, aber dass der innerstädtische Verbrauch in dem Setting "kriechend langsamer Verkehr" sich so krass auf den Gesamtverbrauch auswirkt, hätte ich nicht erwartet.


    So, wie ich alles in allem auch nicht erwartet habe, dass der Cupra bei alles andere als idealen Bedingungen dennoch so sparsam zu bewegen ist. Musste jetzt weder Kälte im Innenraum erleiden noch hinter LKWs herschleichen (übrigens extrem befriedigend, was für enge Lücken auf der linken Spur man beim Überholen ausnutzen kann, die man sich mitm Verbrenner nicht getraut hätte). Pi*Daumen drei Kilometer pro verbrauchtem Prozent Akkuladung auffe Autobahn, damit kann ich ganz gut leben.


    Offen bleibt für mich nur die Frage: Der Weg zum Stadion und zurück sind je nach genauer Route rund 350-360 Kilometer. Ob das im Sommer auf einer vollen Akkuladung wohl wuppen wird, wenn davon 255 Kilometer Autobahn sind? Wenns klappt, ist der Wagen ziemlich perfekt für mein Fahrprofil. Klingt aber dennoch, als wäre es extrem auf Kante genäht. Bin gespannt.

    BLP 42.310 €

    48 Monate

    12.500 km p.a.

    6.000 € Anzahlung


    364 € mtl. Leasingrate inkl. Überführungskosten


    Vertrag im Januar 2022 abgeschlossen. Wegen Pilot-XL-Lieferproblemen wurde meiner erst ca. KW 44 gebaut - genauer weiß man es nicht, weil es keine Mails vom Werk über den Fortschritt der Fertigung gab und der Wagen irgendwann plötzlich beim Händler stand. Dadurch aber rutschte die Produktion ins 2023er Modelljahr, und es gab noch die Wärmepumpe obendrauf. Dafür finde ich die Leasingrate bereinigt um die Überführungskosten schon echt schwer in Ordnung.

    Hallo zusammen,


    ich wollte mich einmal nach Euren Erfahrungen mit den Ladekarten von ladenetz.de erkundigen. Bekomme als Kunde der Stadtwerke Huntetal, die ihren Ladetarif offenbar im Verbund mit ladenetz.de führen, folgende Konditionen angeboten:


    - 7,50 € Grundgebühr pro Monat (6 € Ladekarte, 1,50 € Rechnungsgebühr),

    - 36 ct/kWh AC bzw. 40 ct/kWh DC beim Laden im Verbund,

    - 45 ct/kWh AC bzw. 55 ct/kWH DC beim externen Roaming.


    Das klingt auf den ersten Blick verdächtig günstig, wirft aber gleichzeitig Fragen auf.

    Zum einen sind die AGB auf dem Stand 05/2020. Darin finden sich, wie im gesamten Bestellprozess, keine einzige Erwähnung von Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen oder gar Preisgarantien. Ist schonmal pauschal dubios.

    Dann sind da die Preise an sich. Wenn ich das richtig verstanden habe (wovon ich nicht zwingend ausgehe), gelten die Preise fürs Roaming beim Laden an Ladestationen, die auf der Karte unter lademap.ladenetz.de mit einem Erdkugel-Symbol markiert sind. Darauf markiert sind aber auch Ladesäulen von Shell, Aral und Ionity, die ja bereits von sich aus deutlich teurer sind als die angegebenen 55 Cent pro kWh. Oder handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Aufschläge, die auf die eigentlichen Ladekosten für Ionity etc. obendrauf kommen? Die Stadtwerke bzw. ladenetz.de werden doch kaum jede am externen Schnelllader geladene Kilowattstunde mit ~30 Cent subventionieren.


    Der Born ist mein erster Elektrischer und dementsprechend ahnungslos bin ich noch bezüglich der ganzen Laderei. Aktuell und größtenteils hängt er an der heimischen Wallbox, aber sobald im Januar die Bundesliga wieder losgeht, wird er ab und zu auch an der Autobahn geladen werden müssen. Und wenn der Tarif oben so stimmt, wie er da steht, wäre er schon ab rund 30 schnellgeladenen kWh im Monat als der Pure-Tarif von Cupra/Seat/VW.


    Vielen Dank schonmal, und liebe Grüße!