Beiträge von city_lion

    In einem Mehrfamilienhaus nicht unbedingt OHNE Kosten zu verwirklichen. Man hatte mir in meinem Fall erklärt bei mehr als 11 kw muss die Hausanlage aufgerüstet werden. Ob dem so ist war mir dann nicht wichtig , da 11 kw immer reichen.


    ( Dummschwätzerei hab ich gelöscht )

    Also wir haben im MFH Wallboxen (8 Stück) installieren lassen. Das musst eh vom Netzbetreiber genehmigen lassen, weil den interessiert nicht die einzelne Wallbox sondern alle in Summe mit ihrer maximalen Leistung, und diese gibt schlicht das Lastmanagement vor - da ist es völlig wurscht ob die einzelne Box 22kw oder 11kw kann. Ohne Lastmanagement kommst bei mehr als 10 Prozent der ausgerüsteten Stellplätzen nie hin. In einem MFH sind die einzigen Mehrkosten 11kw zu 22kw nur dickere Kabel / Sicherungen - sonst nix. Das sind je nach Situation 150 bis 300 Euro. Bei Kosten insgesamt pro Box von mehreren Tausend Euro vernachlässigbar.


    Also meine Empfehlung ist ganz klar 22kw wenn es möglich ist. Es gibt im MFH keinen Sinn sich hier zu beschränken.

    Diese Funktion macht auch an einer öffentlichen Ladestation mit festem Kabel Sinn. Sozial verträglich ist es, wenn Du nach voller Ladung das Kabel schon für den nächsten E-Mobilisten freigibst, falls Du nicht rechtzeitig beim Fahrzeug sein kannst.

    Ja Sicher - und mein Typ2 Kabel schenke ich ihm auch gleich. Handbremse lösen nicht vergessen, dass er mein Auto auch wegschieben kann.


    Bei CCS ist es eh egal, weil da wird immer entriegelt nach Ladeende - Da hat diese Einstellung im Auto gar kein Einfluss drauf - Aber mein Auto stünde dann immer noch im Weg. Weil in der Regel hat der Ladesäulenbetreiber keine Reservestellplätze vorgesehen.


    Denk nochmal drüber nach.

    Bedeutet also, ich kann mit gestarteten Ladevorgang und verriegelten Kabel eigentlich die maximale Zeit dort stehen, auch wenn der Ladevorgang vor der durch das Schild begrenzten Zeit bereits zu Ende ist.

    Yep. Parkscheibe natürlich nicht vergessen auch hinzulegen. Weil was ggf. das Display der Säule an Park- bzw Startzeit anzeigt interessiert die Politesse nicht.


    Edit: Und man sollte tunlichst nicht die Funktion 'Ladekabel nach Ende entriegeln" aktiviert haben. Sonst könnte man dir das Ladekabel klauen. Diese Funktion ergibt nur Sinn, wenn man an privater Wallbox diese z.B. mit mehreren Autos teilt und z.B. der Partner dann ans zweite Auto umstecken können soll.

    In D wird in fast allen Kommunen das so gehandhabt:
    1. Die Beschilderung ist unabhängig von den Tarifen mit ihren Blockiergebühren. Du musst schlicht Beides beachten.

    2. Die Ordnungsbehörden werden ausschließlich im Rahmen der Beschilderung ein Ticket ausstellen oder Abschleppen veranlassen. Also je nach Situation wird ein Parkscheiben-Vergehen, kein E-Auto, oder kein Ladevorgang als Vergehen geahndet.

    3. Ladevorgang für die Ordnungsbehörden gilt in der Regel solange das Kabel eingesteckt und verriegelt ist. (Hier gibt es aber keine rechtkräftigen Regeln, denke auch das Richter hier unterschiedlich entscheiden würden - aber mir ist kein Fall bekannt). Aber man darf davon ausgehen, dass ein nicht vorhandenes oder nicht gestecktes Kabel einen Ladevorgang ausschließt.

    4. Die Blockiergebühr-Regelungen interessiert die Behörden nicht die Bohne.

    5. Ein über das Smartphone- egal ob über die Auto-App oder die des App des Tarifpartners gestoppter Ladevorgang an AC pausiert nur bis du das Kabel entfernst - du läufst also ggf. weiter in die Blockierzeit hinein. (Es gibt Ausnahmen, wenige Säulen entriegeln schon bei Ladestopp und registrieren das als Ladeende - ist aber wirklich selten so).

    6. An HPCs wird in der Regel nach Ladeende der Stecker freigegeben und der Vorgang beendet. Da dürfte man aus der Blockiergebührregelung raus sein - gilt dann aber als Falschparker, wenn ausgeschildert "während des Ladevorgangs" - da sind wir dann wieder bei Punkt 2.

    7. Einige wenige Säulen haben inzwischen Park-Belegungs-Sensoren - erkennen also das Zuparken ohne einen Ladevorgang zu starten, oder das nicht Wegfahren nach Ladeende. Zumindest bei den Urban-Mobility-Hubs in Stuttgart wird über gängige Parkbewirtschaftungsfirmen, wie auch bei manchen Supermarktparkplätzen, über zivile Abmahnung eine Strafgebühr - ich glaube 60 Euro eingetrieben. Dazu existiert dort eine Kennzeichenerfassung und entsprechende Beschilderung. Das ist aber bislang die Ausnahme.


    Ja - die Parkgebühr Schmotzer sind an entsprechend begehrten Standorten jeden Tag anzutreffen.

    Das fängt an bei Einstecken ohne den Ladevorgang überhaupt zu starten an, das lässt sich recht einfach an der Säule feststellen - weil nach 60 Sekunden entriegelt das Kabel an der Säule wieder und am Display mancher Säule erkennt man das auch. Wenn ich solche Fahrzeuge antreffe finden die Fahrer ihr Ladekabel unterm Auto wieder.
    Es geht weiter zu Ladung starten obwohl das Auto nur wenige kwh vor dem Ladeziel ist, der Ladevorgang pausiert nach wenigen Minuten.
    Die Methoden gehen weiter, dass die Leute den Ladevorgang über die Auto- oder Tarif-App gleich nach dem Start wieder beenden.
    Am wenigsten kritikwürdig ist ja noch das Vorgehen, einfach den Ladestrom vom Auto auf "langsam" einzustellen, dass es nur halt in der Zeit möglichst wenig "teuren" Strom zieht.

    Da ich fleißig Ladesäulen für ein anderes Forum dokumentiere alles schon gesehen - und wirklich nicht selten. Da kenne ich einige besonders attraktive Standorte. Z.B. an der Theodor-Heuss-Straße in Stuttgart, wo es zweimal Standorte mit je vier Ladepunkten gibt und nochmals einem mit zwei Ladepunkten, kannst du mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Hälfte nicht (mehr) lädt und eine der genannten Methoden nutzt um die Parkgebühren zu vermeiden.

    SnkrWatch es ist echt traurig zu hören, wie viele Vorwürfe du dir selber machst, das falsche Auto gekauft zu haben.


    In einem Punkt triffst du den Nagel aber auf den Kopf: "Das ist natürlich auch von Person zu Person immer unterschiedlich. Jeder nimmt Dinge anders wahr."


    Inzwischen 4 Jahre war ich in gleicher Situation, sogar mit einem eUp mit noch viel kleinerem Akku. Aber ich habe den kurzen Spaziergang zur Ladesäule nie als Last empfunden. Ich bin auch schon vorher regelmäßig draußen spazieren gewesen, früher wegen Hund und danach aus Gewohnheit - weil es mir gut tut. Verwundert bin ich auch immer über das Argument Regen: "Bei mir regnet es gar nicht so viel. Die Evolution hat mir eine Lederhaut gegeben - paar Tropfen sind nicht schlimm. Die Zivilisation hat mir Kleidung, inzwischen sogar Wasserdichte, beschert. Die Wissenschaft und Technologie hat mir sogar eine Smartphone mit einer App gegeben, wo ich jederzeit Wettervorhersage und sogar mit aktuelles Regenradar einsehen kann, um dem wenigen Regen auch noch zeitlich aus dem Weg gehen zu können. Die Situation, dass ich jetzt unbedingt den regnerischen Nachmittag laden muss, das Auto plötzlich leer war ohne dass ich das am Vortag nicht auch schon wusste - ist bei mir nie vorgekommen - oder ich habe es zumindest nicht wahrgenommen.


    Wenn man "jedes zweite Wochenende" einen Ausflug macht, dann ist das doch nicht unerwartet. Ist bei mir auch so, dass ich viele Kilometer am WE runter schrubbe - aber dann lad ich halt zum WE hin rechtzeitig - auch mal auf 100% und dann steht das Auto auch mal ne Nacht bei 95% vor der Haustür. Oder was ich auch gerne gemacht habe - ich fahr Samstag früh zur nahen Ladesäule - auf dem Fußweg zurück hole ich Brötchen - wird gemütlich gefrühstückt und am Vormittag zurück zum Auto und vollgeladen ins Wochenende gestartet. Vielleicht bin ich da einfach doch etwas zu rationell und planvoll das als Problem wahrzunehmen um mal wieder zur Wahrnehmung zurück zu kommen.


    "Im Schnitt steht das Auto also eine vollen Tag im Monat an der öffentlichen Ladestation. Nur um jeden Tag seine minimal Bedürfnisse zu decken."

    Stell dir vor - bei mir steht das Auto sogar jeden Tag 23h einfach nur so auf irgend einem Parkplatz und wartet darauf meine minimalen Bedürfnisse zu decken. Im Schnitt jedes zweite Wochenende, "wenn (ich nicht) 3x laden muss für nen Miniausflug" zu machen, steht das Auto sogar mehr als einen Tag unbewegt herum.
    Was ist eigentlich die Steigerung von Mini? Weil bei meinen Ausflügen lade ich häufig nur einmal, entweder direkt am Ziel oder auch gerne mal kurz davor - um schon Strom für den Rückweg zu tanken und das sind dann durchaus Strecken von Stuttgart-München, Stuttgart-Frankfurt, Stuttgart Bodensee, Stuttgart Schwarzwald - in meiner Wahrnehmung, um das Wort nochmals zu bemühen" ist das nicht mehr "Mini".


    Was ich zugeben muss - meine finanzielle Situation ist zumindest derart, dass es mich nicht juckt wenn "der Urlaub (oder der Tagesausflug) dadurch 9,99 € teurer wird" und es achselzuckend hinnahm eben im teuren Parkhaus zu parken wo die Wallbox hängt anstatt mir auf dem Straßenrand einen Umsonst-Parkplatz zu ergattern oder auch mal gesagt habe - ach die Blockiergebühr nehm' ich jetzt mal hin, aber dafür ist das Auto für den Rückweg dann auch voll.


    Und jetzt seitdem ich den Born mit 60er Akku habe - fand ich es auch gar nicht schlimm mit halbvollem Akku zu starten und einfach während der ersten Ladepause "auswärts" zu frühstücken - ja dann muss man vielleicht auch mal "9,99 €" mehr pro Person für das Frühstück zahlen.


    Persönlich nehme ich die E-Mobilität nicht als lästig war - für mich ist das eine anfangs sicherlich dem Intellekt fordernde Herausforderung. Aber am Ende einfach nur anders als früher, als man damals für den WE Ausflug vom Partner noch erinnert wurde Freitags doch das Auto zu tanken um dann extra zur Tanke erst in den Benzingestank und sich dann zum Bezahlen in die Schlange der Suchtstängel-Käufer zu stellen. Okay - vielleicht auch ne Frage der "Wahrnehmung", andere mögen das als entspannend wahrgenommen haben.

    Im normalen Leben und Verkehr merkst du keinen Unterschied durch die 120kg mehr.
    ....
    Außerdem ist außer dem VZ alles eher nur ausreichend schnell.

    Also ich konnte beide je drei Tage innerhalb einer Woche Probe fahren. Wer wirklich Auto fahren kann und auch hin und wieder Fahrsicherheitstraining macht merkt da definitiv einen Unterschied.


    Wer sportliches Fahren nur mit Höchstgeschwindigkeit verbindet weiß gar nicht wovon ich rede.


    Ich wünsche ein gutes Neues Jahr und viel Spaß in 2025 egal ob Vernunftauto, Spaßauto oder beides.

    Reichweite ist durch nichts zu ersetzen als durch MEHR Reichweite. Punkt.

    Das ist eine sehr eindimensionale Denkweise.

    Der 60er Akku ggü. dem 77er hat 120kg weniger Gewicht, fährt sich insbesondere bzgl. Querbeschleunigung merkbar sportlicher. Beschleunigung ist auch messbar 0,4 Sekunden schneller. Also ich habe mich bewusst für den 60er Akku entschieden, weil Reichweite muss ich nicht ersetzen vor allem nicht für 4 bis 5 Tsd. Euro Aufpreis - wofür, dass ich bei der meine 400km Langstrecke eine Ladehub später laden kann? Ganz ganz selten sind meine Langstrecken wirklich sooo lang, dass ich überhaupt mehr als einmal zwischen laden muss. Seitdem die "kleinen" Borns (für die IDs gilt ja das gleiche) innerhalb von 24 Minuten 10 auf 80% Laden ist das ja auch keine Spaßbremse mehr.

    Für den weniger Fahrspaß des 77er zahl ich doch keinen Aufpreis. Manchmal macht Vernunft auch einfach mal mehr Spaß.

    Das Auto "verheizt" nicht die überschüssige Rekuperation. Wenn der Akku das nicht mehr aufnehmen kann, dann werden schlicht die Bremsen genutzt. Das der Akku selbst ins Schwitzen gerät halte ich für eher unwahrscheinlich. 2% Akku aufladen sollte so viel Wärme nicht produzieren. Es ist wohl doch eher die Motorabwärme und offensichtlich ist das Kühlsystem des MEB nicht ausreichend in der Lage die Wärme / Kühlung zwischen den verschiedenen Kreisläufen Akku/Motor/Innenraum-Klima/Wärmetauscher zur Außenluft zu verteilen. Das wird ein Regelungsproblem sein bzw. die Überforderung der Regelung - ohne jetzt die komplette Steuerung und Ventile Funktion der Wärmetauscher zu kennen kann ich natürlich auch nur spekulieren.