Beiträge von Blueskin

    Gebe dir ja in sofern Recht, dass EWE Go sehr einfach und relativ Transparent ist. Aber warum sollte ich die 9 EUR verschenken, wenn ich anstatt der kostenlosen Aral Karte die EWE Go Karte ranhalte (btw. sind es eher um die 7,- EUR, da man wohl von 5-80% rechnen muss). Da wir mit 5k km Außerhalb der Arbeitsstrecke rechnen, tritt der Fall aber ca. 10x ein, wenn ich davon ausgehe. Dann sind es trotzdem im Jahr 70,-EUR die ich sparen kann - immerhin einmal nen Rollhockeyschläger für den Nachwuchs. Dafür nehme ich den Aufwand gern hin vier Apps bzw. Karten zu haben. ;)

    Nochmal : Meine Betrachtung bezieht sich ausschließlich auf gaaaanz seltenes Außer-Haus-Laden und nicht 10x im Jahr volle Aufladung!!

    Und mit der "kostenloseN Aral-Karte" gilt der günstige Preis auch nur bei ARAL, so wie mit der "kostenlosen ENBW-Karte" nur bei ENBW.

    Außerdem: Wenn man dann zufällig an einer eigentlich "EWEgo-fähigen" Säule landet und dort sieht, dass man AdHoc mit Kreditkarte nur 30, 40, oder 50ct/kWh zahlen muss, ist man ja nicht gezwungen, die EWEgo-Karte zu nutzen.


    P. S.: Z. B. hat "Autostrom Plus" im Deutschlandnetz (meist an unbewirtschafteten Autobahn-Rastplätzen) bis vor kurzem AdHoc 59ct gekostet. Da hätte man die EWEgo-Karte zugunsten der Kreditkarte stecken lassen können. Jetzt kostet es dort AdHoc 69ct... und tataaaaa.... Auftritt EWEgo.

    Owohl ich plane, ausschließlich daheim zu laden, will ich doch flexibel sein, möchte daher aber keine Karte mit mtl. Gebühren. Natürlich gibt es auch Säulen zur Bezahlung per Kreditkarte.

    Vorab : Da ich selbst ausschließlich öffentlich lade und dabei keine "Stamm-Ladesäule" in der Nähe habe, spiele ich das dämliche Ladekarten-Klimbim mit, da bei >3.000 kWh/Jahr allzuviel Bequemlichkeit ein teurer Spaß werden kann. X(


    Aaaaber:

    Für jemand mit heimischer Lademöglichkeit, der eigentlich vorhat, nahezu den gesamten Strombedarf zu Hause zu decken, würde ich mir das für ein paar externe Ladungen im Jahr gar nicht antun.

    Mit der App+Ladekarte von EWEgo hat man (zumindest aktuell) einen fixen Preis von 62ct an allen "RoamingPartner"-Ladesäulen - und das sind seeehr viele in DACH, F, Benelux einschließlich IONITY! An den EWEgo-eigenen in D kostet es sogar nur 52ct.

    Und wenn sich daran etwas ändert, wird man per Mail (oder App-Benachrichtigung?) informiert.


    Dabei auch folgende Überlegungen:

    - mit heimischem Strom kann ich ja bei Bedarf auch den Akku vor Abfahrt auf 100% vollladen und zur Not noch mit 1-5% SoC wieder zu Hause eintrudeln.

    Damit sind selbst im Winter mit dem kleinen Akku alle Ziele bis 100/120 km einfache Entfernung ohne externes Nachladen erreichbar. Im Sommer sogar bis ca 150/170 km.

    - Falls die Strecke etwas länger ist und extern nachgeladen werden muss, braucht man ja nur so viel Strom, um wieder nach Hause zu kommen. Je 10 kWh (reicht ca 50km) mit EWeGo also 6,20 € während man mit viel Ladekarten-Roulette (ohne Abo/Grundgebühr) oder an einer zufällig günstigen Ad-hoc-Säule vielleicht 4,70 bezahlt hätte. Böser Verlust von einmalig 1,50€!

    - blödester Fall: Noch längere Strecke, Akku komplett leer(!) und bis nach Hause sind es noch 250-300 km, also eine komplette Voll-Ladung (60kWh) notwendig.

    Macht 37,20€ bei EWEgo an irgendeiner Ladestation vs. 28,20 bei einem 47ct-Anbieter (den man auch erst mal finden muss!).

    Also "stattliche" 9€ Differenz - einmal im Jahr!

    Sollte man deshalb wirklich "Geschiss" machen?

    Nur als Vergleich: Beim heimischen Ladestrom einen Anbieter um nur1(!)ct/kWh billiger zu finden, macht bei 2000 kWh jährlich 20 € aus ;)


    Wohlgemerkt: Diese Delta-Betrachtung ist nur relevant für diejenigen, die auswärtiges Laden eigentlich nur als Notlösung sehen und das Bezwingen des Ladetarif-Dschungels nicht als neues Hobby aufnehmen möchten.

    Für Nutzer ohne eigene Lademöglichkeit und/oder vielen weiten Fahrten gelten doch ganz andere Rahmenbedingungen und Berechnungen.

    Ich denke auch, dass es für das FL erst mal nur wenig Nachlass (wie immer er genannt wird) geben wird, sondern mit der staatlichen Prämie "gewedelt"wird.

    Und im vierten Quartal wird geschaut, wie es so mit dem gesamten CO2-Aussstoß der Konzernflotte aussieht. Dann gibt es entweder Zuckerli oder nicht - und/oder noch Rabatt vom Händler, wenn er noch Verkäufe braucht, um Boni etc. zu erreichen.

    Theoretisch wäre (nach meinem Empfinden) B eine nette Sache, wenn sich die "Dosierung" nicht auf gefühlt nur 5mm Pedalweg abspielen würde.

    Da finde ich D mit Eco-Assist wesentlich entspannter. Allerdings habe ich dort "Reaktion auf Streckenverlauf" (oder so ähnlich) nicht mehr aktiviert. Damit war mir das Fahrverhalten doch zu sehr eingebremst. ("Oh, der Hauch einer Kurve voraus! Man trage mich behutsam hindurch!")


    Und da mir B auch keinen Vorteil im Verbrauch bietet, warum sollte ich mir das antun?


    Leider gibt es ja in den Modi "Performance" und "Cupra" sogar in D eine starke Rekuperation ohne Möglichkeit, diese zu deaktivieren. Da ist dann D wie sonst B und mit B gibt es noch eine Schippe drauf. (Cupra + B = Anker werfen😅)

    Wäre interessant, wann der damals gebaut wurde. Bzw wann damals der Modelljahreswechsel vollzogen wurde

    Das ist irrelevant für den aktuellen Wechsel von vFL auf FL, denn "damals" gab es eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen zum 01.07.2024, so dass ab diesem Stichtag das neue MJ produziert werden MUSSTE und die Umstellung auch zu diesem Zeitpunkt erfolgt ist. Zumindest soweit ich mich erinnere. 😵‍💫

    Und noch eine Ergänzung: Der Experte unter 3 im CUPRA Chat war bei mir eben definitiv KI und kein Mensch. Hat statt auf meinen Beitrag einzugehen, einfach eine unpassende Antwort gegeben.

    Im Supermarkt sitzen ja in den SelbstScanner-Kassen auch keine Kassiererinnen, die "Piep" sagen und einen (ggf falschen) Betrag eintippen 8o

    Im Ernst: Den teuren Personaleinsatz, um immer wiederkehrende Fragen ungeduldiger Leute zu beantworten, welche den Kauf sowieso schon getätigt haben, verschwendet der Konzern wohl eher nicht.

    -1 Alternativrouten - Google zeigt das recht schön an - im Bordnavi wird nur mal eine Alternative vorgeschlagen, wenn wirklich eine Störung auf der Route ist.

    Aber selbst das kann man irgendwo im Menü einstellen. (Ich weiß aber gerade nicht mehr wo.)

    Habe ich irgendwann mal so eingestellt und jetzt kommen immer 2-3 alternative Routenvorschläge. Und selbst während der Fahrt kann man noch wechseln, da laufend aktualisiert wird.

    Und ich vermute mal, das wird (hoffentlich!) beim FL nicht verschlechtert! (Puh, Kurve zum Thread-Thema elegant genommen😇)