Gibt es zufriedene Born Besitzer ?

  • Aber andererseits bleibt es doch jedem Einzelnen überlassen, was er für sich selbst als vergleichbar sieht.


    Wenn z.B. die Länge eines "Schiffs" (wie dem EV6 oder einigen der neuen Chinesen) nicht stört, weil man nie in Parkhäuser fährt oder in Innenstädten auf Parkplatzsuche geht, ist diese vielleicht völlig belanglos für die Wahl.

    Genauso umgekehrt die "innere Größe" eines Autos, wenn man fast immer nur alleine oder zu zweit unterwegs ist. (In fast allen Youtube-Videos zum Innenraum von Autos kommt der Satz "Wenn ich den Fahrersitz auf meine Größe von 1,xx Metern einstelle, kann ich selbst hinten noch bequem/nicht bequem sitzen." Es scheint ja einen immensen Bedarf daran zu geben, dass 1,xx große Fahrer unbedingt noch eine weitere ebenso große Person auf dem Rücksitz hinter sich mitführen😅)

    Das stimmt alles,

    Aber das Wichtigste ist doch:

    Man muss vor dem Kauf wissen, was einem wichtig ist und wofür man das Auto benötigt und darauf seine Entscheidung abstimmen.

    Wenn man hinterher bemerkt, dass das Auto nicht zu mir passt, dann liegt es nicht am Wagen ,sondern an mir bzw. meiner schlechten Recherche vor dem Kauf.

    Und wenn ich sage, ich brauche einen Van für meine Großfamilie und kaufe mir aber trotzdem einen Kleinwagen, braucht man sich nicht wundern, wenn hinterher was nicht passt

    Und vor allem braucht man im Nachhinein den Kleinwagen nicht mit einem Van vergleichen und jammern.

    1987 Golf 1 (Benziner 50PS); 1990 Golf 2 (Benziner 70PS); 1993 Golf 3 TDI (90PS); 1996 Audi A3 TDI (110PS)

    2006 BMW 120 d (160PS); 2016 BMW Active Touer 220d xdrive

    2018 BMW X2 20d xdrive (190PS)

    seit 12.06.2025 Cupra born VZ, Dark Forest, 20" Firestorm, HUD, Wärmepumpe, Cargo Pack, Sennheiser, Pilot M Pack

    Einmal editiert, zuletzt von MW-1969 ()

  • Wenn man nicht den kleinen Akku hat sondern den großen, läd der Born schon immer gut für ein 400V System. Da sich die meisten aber dein kleinen Born leasen, wird halt viel gemeckert. Aber meckern ist auch deutscher Volkssport. Wasser ist zu nass, die Sonne zu warm, der Schnee zu weiß.

  • Ich zähle mich zu den überwiegend zufriedenen Born-Besitzern. Das Ganze muss man natürlich etwas differenziert betrachten. Das (weitestgehend) perfekte e-Auto gibt es für meine aktuellen Anforderungen nicht, also wäre jeder Kauf ein Kompromiss und man muss sich entscheiden, wo man Abstriche machen möchte.

    Obwohl viel kritisiert, hat VW damals mit dem Start vom ID.3 aus meiner Sicht auch ganz viel richtig gemacht.


    Gut:

    • Raumangebot pro Verkehrsfläche: da ist der Born, genau wie der ID.3 unschlagbar. Der Astra electric z.B. ist ein paar cm länger, aber innen merklich enger. Da kenne ich grad keine wirklichen Alternativen.
    • Fahrleistung: beim 77 kWh e-Boost absolut super, auch wenn ich ganz selten beim Überholen vielleicht kurz mal schneller als 160 km/h fahren möchte. Ist aber OK für mich, und ansonsten weiß man das ja und kann ggf. den VZ nehmen.
    • Reichweite: Für mich völlig ausreichend, weiter als 300 km fahre ich nie ohne Zwischenstop. Und dank der Vorkonditionierung bei meinem 2024er geht das Laden auch im Winter schnell. Vorkonditionierung bekommt der Astra jetzt erst mit dem 2026er Modelljahr und damit für mich zu spät.
    • Die Straßenlage insgesamt finde ich sehr gut (aber s.u.)

    OK:

    • Materialien innen: da finde ich den Born schon deutlich besser als den ID.3 vor dem letzten Facelift. Ich würde den Born jetzt nicht wegen seiner Materialien im Innenraum kaufen, aber das ist jetzt auch nicht so schlecht, dass ich ihn dafür im Regal stehen lassen würde.
    • Bedienkonzept: man gewöhnt sich dran, finde ich weniger schlimm als erwartet. Der Astra hat mir da allerdings deutlich besser gefallen.
    • Preis: gebraucht noch OK, deutlich günstiger als der ID.3, deswegen habe ich den Born genommen.
    • Software (wirklich): der 2024er mit SW 5.2 läuft bei mir bislang ohne merkliche Macken und sehr flüssig. Das können andere auch schlechter.

    Kritik

    • Am meisten stört mich das Fahrwerk. Der Wagen liegt zwar gut, ist mir aber zu hart gefedert. Gullideckel, Schäden auf der Straße, alles wird so richtig hart durchgereicht. Da gibt es viele andere Autos, die vergleichbar gut liegen, aber nicht so hart sind. Und bei Querfugen auf der Autobahn kommt der Wagen ins Stuckern, das muss auch nicht sein. Das sollte die VW-Gruppe eigentlich besser können.
    • Das Touch/Klick-Lenkrad macht mir wirklich keinen Spaß.
    • Schade sind so ein paar Designentscheidungen bei der Software, die mit minimalem Aufwand zu beheben wären. Beim kleinen Display wird viel Platz verschenkt für den Kreis um die Geschwindigkeit. Dafür werden dann wichtige Informationen gefühlt mit 4mm Höhe angezeigt, z.B. eingestellte Geschwindigkeit. Doof, wenn man weitsichtig ist, im Auto eigentlich keine Brille benötigt und dann versucht, diese Mikro-Anzeigen zu lesen. OK, das HUD würde hier helfen, kostet aber extra. Der Opel Corsa hat anstelle des Kreises für Verbrauch/Rekuperation einfach eine waagerechte Linie. Die erfüllt den selben Zweck und lässt viel mehr Platz für die anderen Anzeigen.
      Beim Navi nehme ich auf Langstrecke gerne die Übersicht der gesamten Strecke. In Orten nehme ich dann lieber die 3D Darstellung. Auf dem Hauptbildschirm gibt es keine Möglichkeit, zwischen den beiden Ansichten umzuschalten. Man muss immer in die Volldarstellung vom Navi wechseln, hier die Ansicht ändern und dann wieder zurück auf den Hauptbildschirm.
      Die Tomtom's, auch in den Stellantis-Autos, können das über eine Schaltfläche im Navi-Bildschirm.
      Beides Kleinigkeiten, aber so unnötig.

    Aber aus meiner Sicht war der Born der aktuell beste Kompromiss für mich. Der ID.3 hätte wegen des Fahrwerks noch etwas besser gepasst, war mir aber im Vergleich zu teuer. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Born.

    Der Astra electric war mein zweiter Kandidat, aber mit der geringen Reichweite, der niedrigen Ladegeschwindigkeit und der fehlenden Vorkonditionierung habe ich mich für den Born entschieden und nehme die etwas eigenwillige Bedienung dafür hin.

    Jetzt warte ich mal auf das kommede Facelift und die neuen Modelle. In 2-3 Jahren schaue ich dann mal nach einem Nachfolger.

  • Wenn man nicht den kleinen Akku hat sondern den großen, läd der Born schon immer gut für ein 400V System. Da sich die meisten aber dein kleinen Born leasen...

    Positiv finde ich, dass VW/CUPRA in einem so kompakten Auto überhaupt einen fast 80kWh großen Akku anbietet. Dazu muss man anderweitig ein "Schiff" kaufen. 👍


    Aber:

    Als ich im Frühjahr 2024 bestellt hatte, war aufgrund des Agentur-Modells und der damaligen wirren "Kaufprämien"-Politik von Cupra der Mehrpreis bzw. Leasing-Faktor für den großen Akku im gewerblichen Leasing so absurd hoch, dass ich da eher wieder zu einem Verbrenner gegriffen hätte, weil es sich ansonsten auch nach Steuerbetrachtung (Betriebsausgaben, Geldwerte Vorteil etc.) jenseits von Gut und Böse abgespielt hätte.


    Und zudem: Wenn man den Akku nicht fast leer fährt, sondern schon bei 25-40% SoC nachlädt (was bei mir aufgrund der hier nicht so toll ausgebauten Ladeinfrastruktur öfter der Fall ist), ist auch der große Akku kein Ladewunder. Das war allerdings - bislang zumindest - bei anderen Herstellern auch nicht besser.

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Beats, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

  • … das finde ich auch.

    Mit einem 80kWh Akku ist der Born/ID3 ein super Alltagsauto mit Langstrecken und Urlaubstauglichkeit, zumindest ab MJ25


    Wer sich ein Fahrzeug mit 60 oder gar 50kWh Akku zulegt, der muss halt einfach wissen, dass gewisse Nutzungsprofile damit schwer zu bewältigen sind.


    Ich glaube im Moment auch noch nicht dran, dass ein RAVAL oder IDPolo zum Kassenschlager mit 50kWh Akku werden. Vom 37kWh Akku ganz zu schweigen.

    Da legste vielleicht 25 bis 30k hin für den 37er Akku, und dann schaffst du damit ca. 150km auf der Bahn im Winter 🥶 oder weniger. Jeder der so ein Auto kauft muss wirklich ganz genau wissen was er für ein Fahrprofil hat. Das Gejammere in den Foren kann ich mir jetzt schon vorstellen.

    Aktuell Zweitwagen ID3. Nachfolger in 2026 der Born Edition Dynamic (siehe Bestellliste).

    Erstwagen: EV6 :)

  • Das stimmt alles,

    Aber das Wichtigste ist doch:

    Man muss vor dem Kauf wissen, was einem wichtig ist und wofür man das Auto benötigt und darauf seine Entscheidung abstimmen.

    Wenn man hinterher bemerkt, dass das Auto nicht zu mir passt, dann liegt es nicht am Wagen ,sondern an mir bzw. meiner schlechten Recherche vor dem Kauf.

    Da stimme ich Dir grundsätzlich schon zu.


    Aber:

    Gerade beim Umstieg vom Verbrenner zum Elektroauto kann es meines Erachtens schon leicht passieren, dass man manche Elektromobilität-spezifische Dinge falsch einschätzt, die sich in der Praxis anders ergeben als vorher "auf dem Papier". Oder gar nicht auf dem Schirm hat. Oder sich sehr schnell ändern. Das ist dann schon was anderes als Kofferraumgröße und Beinfreiheit der Rücksitze 😉


    Einige Beispiele:

    Reichweite: Theoretisch für den Alltag satt ausreichend, auch unter Berücksichtigung, dass WLTP viel zu optimistisch ist. Wenn man aber nicht zu Hause laden kann, stellt man fest, dass auch im Alltag und Mittelstrecken (und nicht nur auf der eher seltenen Langstrecke) nicht immer dann eine Ladesäule zur Hand und auch frei ist, wenn man sie unter Ausnutzung der optimalen Reichweite benötigt. Den Akku fast leer fahren weil auf dem Parkplatz am Ziel ja eine (oder zwei) AC-Ladesäulen stehen, die dann vielleicht nicht belegt/blockiert sein könnten? Vergiss es!


    Ladegeschwindigkeit: Im normalen Alltag ist es - im Gegensatz zur Langstrecke - nicht immer weit genug zum nächsten DC-Lader, um die Vorkonditionierung noch viel bewirken zu lassen.

    Erst recht nicht, wenn der Akku eigentlich noch "zu voll" ist für hohes Ladegeschwindigkeit - aber zu leer, um damit noch ans Ziel zu kommen. (Aber bei den üblichen Schönrednern ist ja dann immer auf dem Weg zum Ziel genau zwischen 5 und 10% und wenn die Vorkonditionierung das Maximum erreicht hat ein freier Schnelllader des Anbieters, von dem man ein Abo hat 😜) Dann ist es eher mau mit der eigentlich als ausreichend erachteten Ladegeschwindigkeit.


    Ladeinfrastruktur : Der Ausbau der Ladeinfrastruktur verliert nicht nur an Tempo, sondern findet - zumindest in meinem Umfeld - nur durch "Apotheken" (Pfalzwerke, MER, Circle-K, Allego etc.) statt und/oder oft sogar nur mit 1-2 Ladesäulen. Wenn man sich daran "vorbeihangeln" will und auch öfter mal besetzte/blockierte Ladesäulen erlebt hat, kommt man in der täglichen Praxis gaaaanz schnell von der theoretischen Strategie ab, den Akku möglichst leer fahren zu wollen. Vielmehr läuft dann das Programm "Günstige freie Ladesäulen an einem Ort und Zeitpunkt, wo es passt? Sch... auf den SoC und maximale Ladegrenze!"

    Daher werde ich beim nächsten Auto - sofern es überhaupt wieder ein Elektroauto wird - eher darauf achten, ob es auch im oberen SoC-Bereich ordentlich lädt und weniger auf die glänzende Prospekt-Angabe einer Peak-Ladeleistung bei 10% mit vollständig vorkonditioniertem Akku.


    Und VW/CUPRA hat da doch eher sein Stammpublikum mit "Mein Haus, meine Garage, meine Wallbox, meine täglich immer gleiche Pendelstrecke" einerseits und "Ich ballere mit dem Firmenwagen auf Langstrecke und Ladekosten interessieren mich nicht" andererseits im Focus.


    P. S. : Das ist natürlich nur meine persönliche Ansicht und Erfahrung! Wenn man alle Kosten von seinem Arbeitgeber bezahlt bekommt und/oder zu Hause an der immer freien und verfügbaren persönlichen Steckdose/Wallbox laden kann, sieht das mit hoher Wahrscheinlichkeit anders aus 😊

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Beats, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

    Einmal editiert, zuletzt von Blueskin ()

  • Ich glaube im Moment auch noch nicht dran, dass ein RAVAL oder IDPolo zum Kassenschlager mit 50kWh Akku werden. Vom 37kWh Akku ganz zu schweigen.

    Da legste vielleicht 25 bis 30k hin für den 37er Akku, und dann schaffst du damit ca. 150km auf der Bahn im Winter 🥶 oder weniger. Jeder der so ein Auto kauft muss wirklich ganz genau wissen was er für ein Fahrprofil hat.

    Ganz Deiner Meinung!

    Wenn das Klientel "Ich lade zu Hause und fahre nur noch wenig" (Aka Renterautos) und "Zweitwagen (fürs" Frauchen")" erst mal abgefrühstückt ist, könnte es schwierig werden mit dem Absatz.


    Der (leider potthässliche🤮) Kia EV2 mit 60 kWh-Akku, 22kW-AC-Option und (voraussichtlich) flacher DC-Ladekurve könnte bei vernünftigem Verbrauch tatsächlich ein echtes Stadt-Auto auch für Städter ohne eigene Lademöglichkeit werden - wenn der Ausbau der urbanen Ladeinfrastruktur vor allem an den Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt/Discounter etc.) voranschreitet.

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Beats, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

  • Ladeinfrastruktur : Der Ausbau der Ladeinfrastruktur verliert nicht nur an Tempo, sondern findet - zumindest in meinem Umfeld - nur durch "Apotheken" (Pfalzwerke, MER, Circle-K, Allego etc.) statt und/oder oft sogar nur mit 1-2 Ladesäulen. Wenn man sich daran "vorbeihangeln" will und auch öfter mal besetzte/blockierte Ladesäulen erlebt hat, kommt man in der täglichen Praxis gaaaanz schnell von der theoretischen Strategie ab, den Akku möglichst leer fahren zu wollen. Vielmehr läuft dann das Programm "Günstige freie Ladesäulen an einem Ort und Zeitpunkt, wo es passt? Sch... auf den SoC und maximale Ladegrenze!"

    Daher werde ich beim nächsten Auto - sofern es überhaupt wieder ein Elektroauto wird - eher darauf achten, ob es auch im oberen SoC-Bereich ordentlich lädt und weniger auf die glänzende Prospekt-Angabe einer Peak-Ladeleistung bei 10% mit vollständig vorkonditioniertem Akku.



    Das hast Du natürlich auch die richtigen Kandidaten in deiner Umgebung. ?( Aber wenn man das große Ganze betrachtet ist es aktuell vielleicht sogar die beste Zeit um BEV zu fahren. Die Infrastruktur an DC Ladesäulen ist in den letzten Jahren deutlich schneller gewachsen als die Anzahl an Autos. Wenn es jetzt die Apothekenpreise nicht gäbe die einen zwingen selektiv zu laden, dann wäre das ganze aktuell sehr komfortabel.


    Was den SoC bei Langstrecken mit dem Born betrifft, da habe ich mich auch schon lange von dieser Idealvorstellung mit 5 -10 % am DC anzukommen verabscheidet. Ich plane meistens in ABRP so mit 15 % am Ladepunkt, und wenn ich tatsächlich gut im Plan liege wird die letzten 30 - 50 KM halt nochmal etwas auf die Tube gedrückt, dann ist der Akku auch schön warm ^^

    Bis 11/2024 Formentor VZ E-Hybrid - Ab 11/2024 Cupra Born 170 Kw / 60 kWh

    Bestellt 12/25: Cupra Tavascan Endurance - White Silver Metallic - Adrenaline

  • Das hast Du natürlich auch die richtigen Kandidaten in deiner Umgebung. ?(

    Guter Hinweis!

    Es ist regional wahrscheinlich doch sehr unterschiedlich.

    Und möglicherweise ist es z. B. in Baden-Württemberg durchaus möglich, sich auch im Alltag mit einem EnBW-Abo sehr komfortabel und günstig von einem großem überdachten EnBW-Ladepark zum nächsten zu "hangeln", ohne über Einzelsäulen und/oder andere Anbieter auch nur nachdenken zu müssen.


    P.S.: Boah, ich glaube, ich muss mittlerweile 5 Fantastillionen Taler in die Off-topic-Kasse werfen😭

    Cupra Born MJ 25, 170kW, 60kWh, SW 5.2, Edition Dynamic, GJR, Vapor grey, Cargo, Pilot L, Beats, Sennheiser, Flux-Kompensator; EZ Anfang September 2024

  • Was den SoC bei Langstrecken mit dem Born betrifft, da habe ich mich auch schon lange von dieser Idealvorstellung mit 5 -10 % am DC anzukommen verabscheidet. Ich plane meistens in ABRP so mit 15 % am Ladepunkt, und wenn ich tatsächlich gut im Plan liege wird die letzten 30 - 50 KM halt nochmal etwas auf die Tube gedrückt, dann ist der Akku auch schön warm ^^

    Da ich eine absolute Reichweitenpussy bin muss ich mit mindestens 20% am Lader ankommen. Und da ich auf Langstrecken möglichst wenige Ladestopps möchte, muss ich eben immer bis 80% oder mehr laden. Bei niedrigen Temperaturen, wie letzten Wochenende (-5 Grad) dauern mir persönlich die Ladepausen einfach zu lang. 3x 30-40 Minuten bei einer Fahrt von Wiesbaden nach Südtirol sind mir einfach zu lang. Der nächste BEV muss für mich ein 800V System haben. Über die Software habe ich mich hier ja schon geäußert, glaube ich. 😛

    Bei meiner langen Fahrt war ich fast nur in ABRP unterwegs und habe die fahrzeugeigene Premium Software gemieden wann immer es nur geht. Manchmal bekommt man sie trotzdem zu spüren, selbst wenn man nicht will. Die Sitzheizung geht zufällig manchmal automatisch an, manchmal nicht, eine Logik habe ich in 3 Jhren noch nicht entdeckt, die Lenkradheizung grillt einem selbst auf Stufe 1 die Pfoten.

    Was noch erfunden werden sollte wäre eine Heizung der ACC/TA Sensoren. Bei Schneefall steigt das System nämlich ziemlich schnell aus.


    Ansonsten hat mich der Born wie auch letztes Jahr vernünftig ans Ziel gebracht. Trotzdem muss für mich ein 800V System her, denn ich plane in der Zukunft noch weitere Urlaube mit dem Auto. Und ich habe keine Lust meinen Lebensabend an Ladestationen zu verbringen, denn an den meisten ist es nicht wirklich muckelig. MacDoof, Aral Tanken oder Ladeparks in Gewerbegebieten am Arsch der Welt sind für mich nämlich keine Orte an denn ich mich gerne aufhalte. 🙄

    Cupra Born 77kWh Vapor Grey |19‘ Leichtmetallräder PHOON Black/Silver CUPRA Dinamica Pack, Granite Grey | Charge 32A | AR Head-up-Display | Dynamic Chassis Control | BeatsAudioTM Soundsystem | Pilot XL Plus Pack | Wärmepumpe | Bestellt: 20.12.22 |Ausgeliefert: 25.04.23

    Wallbox: Alfen Eve Single-line 11kW | E.ON charge@home