Beiträge von van_de_Bergh

    Würdest du uns denn verraten, welches Autohaus das war? Kann ja dann jeder selber entscheiden, ob er mit einem solchen Autohaus eine Geschäftsbeziehung eingehen möchte...

    Wäre ich betroffen, würde ich diese Geschichte auch bei den diversen Bewertungsportalen hinterlassen oder auf den Social-Media-Auftritten dieses Unternehmens. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen.

    Viel Macht hat man ja als Konsument nicht...

    Nein. Ist mir zu heikel. Binnen einer Woche, war meine aktualisierte Google Rezension wegen Diffamierung gelöscht worden. Ich betone: ein reiner Tatsachenbericht ohne unwahre Erzählungen.

    Hallo zusammen,


    danke für die großartige Recherche und die vielen Rückmeldungen! Zeit für ein Update aus der Kategorie „Servicewüste“.


    Nachdem hier im Thread ja dank Teilekatalog (danke AuroraBlue ) und vom Hersteller per Mail wunderbar geklärt wurde, dass die Hardware in der Baureihe definitiv existiert, hat mein ursprüngliches Autohaus noch mal eine Schippe draufgelegt. Man versuchte dort beharrlich, mir das volle finanzielle Risiko der Fehlersuche aufzubürden. Der geniale Plan der Serviceleitung: Das Fahrzeug müsse für die Diagnose unglaubliche 24 Stunden in der Werkstatt verbleiben. Und falls sich am Ende herausstellt, dass ein ominöser äußerer Einfluss das Problem verursacht hat oder der Sensor gar nicht verbaut ist, darf ich die Rechnung komplett selbst zahlen.


    Das Ganze hat schon beinahe satirische Züge. Ein Sensor, der anfangs funktioniert, dann verschwindet und laut Werkstatt vielleicht nie existiert hat – das ist eigentlich ein Fall für Galileo Mystery. Juristisch ist die Sache jedenfalls eindeutig: Die Auslieferung des Wagens war Mitte Oktober 2025 (wir befinden uns also weit innerhalb der ersten 12 Monate). Hier winkt der Gesetzgeber fröhlich mit dem Stichwort **Beweislastumkehr**. Wenn die Werkstatt mir also erzählen möchte, dass ein Marder den Sensor geklaut hat oder er ab Werk durch Magie ersetzt wurde, müssen **sie** mir das zweifelsfrei beweisen – und nicht einfach pauschal das Kostenrisiko auf den Kunden abwälzen.


    Da mir meine Nerven für solche Taschenspielertricks zu schade sind, habe ich die Reißleine gezogen und mich einfach an einen anderen Servicepartner gewandt. Und siehe da, so sieht Kundenservice wirklich aus: Ein kurzer Kontakt, das Ganze wurde völlig unkompliziert aus der Ferne per FIN im System geprüft und mein Anliegen wurde sofort bestätigt. Keine Vorab-Kostendrohungen, keine Diskussionen und erst recht keine 24-Stunden-Geiselhaft für mein Auto zur "Diagnose". Stattdessen hat man mir direkt und anstandslos den Werkstatttermin für Mitte Juli ins System gebucht.


    Mal sehen, ob sich der Sensor bei der neuen Werkstatt dann freiwillig zeigt. Ich halte euch auf dem Laufenden!


    **Mein erschrockenes Fazit zum Schluss:**

    Es macht mich wirklich fassungslos, dass ein offizielles Autohaus ernsthaft versucht, mit solchen Methoden durchzukommen. Man fragt sich unweigerlich, wie viele Kunden ohne juristisches Vorwissen sich von autoritärem Auftreten, der Erwähnung eines „technischen Gebietsleiters“ und massiven Kostendrohungen einschüchtern lassen – und am Ende für berechtigte Garantiearbeiten völlig zu Unrecht die eigene Brieftasche zücken. Dass der Versuch, sich mit derart absurden Argumenten vor der gesetzlichen Gewährleistung zu drücken, heutzutage überhaupt gängige Praxis sein kann, hinterlässt schon einen extrem faden Beigeschmack.

    Laut Teileliste wird im MJ 26 ausschließlich der Waschwasserbehälter 1EA955453H (Ersatzteil ab diesem Jahr: Revision L) verbaut, welcher einen eingebauten Wasserstandsgeber (G33) hat.

    Und laut ID.3 Reparturguide ist da auch immer ein Stecker dran.


    Die Hardware wäre also da. Ich kann nur ohne Erwin nicht herausfinden, ob beim Born da wirklich ein Kabel vom G33 zum Kombiinstrument bzw. ICAS geht.

    Vielen Dank für die erstklassige Aufklärung.


    Die letzten Zeilen des Serviceleiter wirken fast schon verstörend.


    "Aus den Ausstattungsinformationen geht nicht hervor, dass Ihr Fahrzeug mit einer Waschwasserstandanzeige ausgestattet ist. Gern gehen wir Ihrer Beanstandung weiter nach.

    Wir möchten vorab informieren, dass mit einer weiteren Überprüfung Kostenanfallen. Sofern es sich um einen Mangel im Sinner der Gewährleistung handelt, sind die Reparaturkosten

    Über den Hersteller abgedeckt. Sollte sich herausstellen, dass Ihre Beanstandung aufgrund äußerer Einflüsse zurückzuführen ist, sind die Kosten durch Sie zu tragen. Sollte die weitere

    Überprüfung zu Tage bringen, dass die monierte Ausstattungsvariante im Fahrzeug nicht verbaut ist, sind die Kosten ebenfalls durch Sie zu tragen.

    Diese Informationen dürfen wir Ihnen nach Rücksprache mit dem technischen Gebietsleiter des Herstellers mitteilen."


    Hallo zusammen,


    ich bräuchte mal das Schwarmwissen der Community, da mein Autohaus mich gerade ziemlich im Regen stehen lässt und eine völlig abstruse Argumentation fährt.


    Zum Fahrzeug:
    Ich fahre einen Cupra Born siehe Signatur.

    Auslieferung war am 15. Oktober 2025 als Neuwagen.


    Mein Problem:
    Seit einigen Wochen meldet sich die Wischwasser-Füllstandsanzeige nicht mehr. Der Tank ist komplett leer, aber es kommt keine Warnung im Display. Ich weiß aber zu 100 %, dass die Anzeige in den ersten Monaten nach der Auslieferung funktioniert hat – sie hat sich definitiv 2-3 Mal gemeldet, woraufhin ich (wie vorgegeben mit hochwertigem Fächerdüsen-Zusatz) nachgefüllt habe.
    Die Aussage des Autohauses:
    Ich habe das Ganze auf Garantie/Gewährleistung reklamiert. Nach wochenlangem Hin und Her behauptet der Serviceleiter nun, dass laut System (FIN-Abfrage) gar nicht hervorgehe, dass mein Fahrzeug überhaupt mit diesem Sensor ausgestattet sei. Es sei wohl ein "Produktions-Umstellungszeitraum" gewesen.


    Jetzt drohen sie mir mit Diagnosekosten: Wenn sie das Auto aufschrauben und der Sensor angeblich ab Werk fehlt oder durch "äußere Einflüsse" kaputtgegangen ist, soll ich zahlen.


    Das ist für mich völlig absurd, da ich die Anzeige ja anfangs gesehen habe! Ein Sensor verschwindet ja nicht einfach aus dem Auto.


    Meine Fragen an euch:
    Gab es in dem Produktionszeitraum (Spätsommer/Herbst 2025) tatsächlich Cupras, bei denen der Wischwassersensor aufgrund von Teilemangel/Umstellung weggelassen wurde?


    Hatte jemand schon mal das Phänomen, dass der Sensor anfangs funktionierte und dann komplett "aus dem System" verschwunden ist? (Evtl. durch ein stilles Software-Update deaktiviert?)


    Hat jemand Zugriff auf erweiterte erWin-Daten oder kann mir sagen, nach welchem PR-Code (Ausstattungscode) ich schauen muss, um zweifelsfrei zu beweisen, dass der Sensor ab Werk an Bord sein MUSS?


    Ich bin für jeden Tipp oder ähnliche Erfahrungsberichte dankbar, da sich das Autohaus hier mit allen Mitteln vor der Gewährleistung drücken will.


    Vielen Dank im Voraus!