Beiträge von Benni

    Dolce Vita halt. ^^

    Da nimmt man es halt nicht so genau,

    So, meine Guzzi darf jetzt auch ganz offiziell auf Radialreifen vom Hof rollen. :)


    Ich war erst beim TÜV Nord bei der Station, bei der ich im letzten Herbst nachgefragt hatte wegen der Einzelabnahme. Ergebnis: "Der Prüfer, mit dem sie damals gesprochen haben, ist nicht mehr bei uns. Für die §21 Einzelabnahme müssen sie zur TÜV-Station in 20km Entfernung."

    Also habe ich dort einen Termin gemacht und meine Guzzi vorgestellt. Da die Hauptuntersuchung auch fällig war, wurde diese gleich mit gemacht.


    Was lustig war:

    • Der Azubi, der bei meiner Guzzi unter Aufsicht des Ingenieurs die Hauptuntersuchung machen sollte, wollte dem Computer nicht glauben, als der bei Eingabe der Fahrgestellnummer sagte, daß die Maschine einen geregelten Katalysator hat. Der dachte echt, daß die Maschine mindestens 40 Jahre alt sei und nicht bloß 4 Jahre. Da haben die Italiner die Dame wohl richtig erfolgreich auf retro getrimmt.
    • Vor mir stand ein alter VW T2 Elektrotransporter auf der Bühne. Ein paar alte Herren waren am Nölen, wie man einen so schönen alten Bulli mit einem Elektroantrieb verhunzen könne und wollten gar nicht glauben, daß der Bulli mit seiner Siemens E-Maschine und dem Varta Batteriepack so wie er da stand bereits 1975 produziert wurde.
    • Als ich vor Ort wartete, weil Motorräder für die Prüfung ja wirklich vom Prüfer gefahren werden müssen und nicht nur auf der Hebebühne stehen, kam ein alter Lanz Bulldog zur Erstabnahme nach 3,5 jähriger Totalrestauration. Der Eigentümer ist mit dem Ding mit 17km/h Maximalgeschwindigkeit über 40km weit zum TÜV gefahren (einfache Strecke), weil sich der TÜV bei ihm im Ort auch geweigert hatte an so ein Fahrzeug überhaupt dranzugehen.

    Der Prüfer dabei immer nur: "Ja, dafür bin ich Ingenieur, dass ich das kann und darf."


    Und die ganzen Senioren, die morgens mit ihren 08/15-PKWs zur normalen Hauptuntersuchung kamen, schlackerten nur noch mit den Ohren. :D

    145€ für den ganzen Bums war jetzt auch nicht so teuer, wenn man bedenkt, daß der Dipl.-Ing. 1,5 Stunden mit meiner Guzzi beschäftigt war.

    Gibt es das aktuell auch noch, dachte Born ist immer ein 5 Sitzer, wo steht das mit den 4?

    Aktuell gibt es das wohl nicht mehr. Mein Born hat ein Leergewicht von 1.950kg und ein Maximalgewicht von 2.300kg (alle Daten aus dem Fahrzeugschein). Bei dem Leergewicht im Fahrzeugschein ist ein 75kg Fahrer enthalten, also sollte das Fahrzeug wirklich "leer" 1.875kg wiegen und hätte somit eine tatsächliche zuladung von 425kg. Wenn wir jetzt einmal realistisch 100kg für einen Erwachsenen samt Kleidung und ein wenig Gepäck annehmen, macht ein 5. Sitz in meinem Born gar keinen Sinn, weil der Wagen von der reinen Zuladung her mit der 5. Person mal gleich überladen wäre.


    Und ja, meine Rückbank besteht echt aus zwei Sitzen mit einer kleinen Ablagemulde in der Mitte, damit auch bloß niemand auf die idee kommt sich dort hinsetzen zu wollen. Gurte gibt es an der Stelle für eine 5. Person selbstverständlich auch nicht.

    Bekommt man von Cupra eine Traglastbescheinigung?

    Ja, bekommst Du. Aber damit das nicht zieg Monate dauert, mußt Du auf jeden Fall bei Cupra anrufen. Schicke ihnen keine E-Mail und schreibe es auch nicht in den KI-gestützten Support-Chat, denn dort kommt nichts zurück. Ich habe nach einem Telefonat die Traglastbescheinigung für meine Cupra Cyclone 18 Zoll Felgen nach 3 Tagen bekommen. Auf die anderen Kommunikationswege warte ich nach 6 Monaten noch immer.

    Hat noch schnell in den Häusern im Anschlusskasten die Phase mit auf eine andere Leitung gelegt und sagte: Drehstrom ist nicht die nächsten Tage.

    Hoffentlich hat der das nur aus Spaß gesagt und es nicht wirklich gemacht. Sowas führt ganz ganz schnell an "unechten Drehstormgeräten", wie z.B. dem E-Herd in der Küche zu einer Neutralleiterüberlastung und dann gnade Gott. Dann brennt nämlich wirklich das Haus ab. Bei "echten Drehstromgeräten", also z.B. Drehstrommotoren, führt dies aufgrund der Schieflast zur Zerstörung des Motors.

    Außerdem ist die Gefahr sehr groß, dass nachher nicht alles wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt wird.


    Ich würde jedenfalls keinen Wald und Wiesen Elektriker bei mir irgendwelche Phasen umlegen lassen. Dann könnte er nämlich gleich auch noch das komplette Lastmanagement umprogrammieren und in 3 Tagen dann wieder alles zurück.

    Ich würde trotzdem immer ein Netzwerkkabel in die Garage ziehen, allein schon weil manche Wallboxen darüber gesteuert werden. Vielleicht ist es jetzt noch nicht aktuell, aber sollte der Fragesteller mal eine Photovoltaik-Anlage haben und PV-Überschuß-Laden betreiben wollen oder will er irgendwann (auch ohne Photovoltaik) mal dynamische Stromtarife nutzen, braucht die Wallbox einen Netzwerkanschluß.

    Und wenn man einmal Kabel verlegt, spielt es vom Arbeitsaufwand ja keine große Rolle, ob man in dem Zug jetzt ein Kabel verlegt oder drei.

    Man darf Heimspeicher und Traktionsbatterien nicht einfach so vergleichen, die einen sind auf Zyklenfestigkeit optimiert und die anderen auf Leistungsabgabe und möglichst hohe Kapazität, da ergeben sich völlig andere Alterungsverläufe. der Auto-Antriebsbatterie tut ein Ladestrom von 2C lange nicht so weh, wie das wäre wenn man einen Stationärspeicher im Haus so belasten würde, der genau auf seinen Einsatzzweck hin optimiert ist, nämlich auf viel Kapazität bei moderaten Strömen.

    Die PKW-Hersteller garantieren ja auch bei weitem nicht so viele Ladezyklen. Da kann man dem Akku dann mehr abverlangen, weil der übliche Fahrer eh nicht so viele km fährt bevor der Wagen dem Rost etc. anheim fällt.


    Ich nehme als Beispiel meinen eigenen Born mit 77kWh Akku. Der Wagen hat, wenn man ihn voll auflädt, eine abgeschätzte Reichweite von 320km. VW gibt auf den Akku 160.000km Garantie. Dividiert man diese garantierte Strecke durch die Reichweite, kommt man auf nur 500 Ladezyklen. Nur 500 Zyklen! Das ist verdammt wenig, schafft ein Handy-Akku schon das Doppelte und ein Heimspeicher das Zehnfache.


    Aber ok, für den Wenigfahrer, der das Leasingfahrzeug nach 2-3 Jahren eh wieder abgibt, ist das egal. Für Leute, die richtig Strecke machen, ich schaffe die 160.000km in nur 3 Jahren, die Autos kaufen und fahren bis nichts mehr geht, wird das dann schon interessant. Ach ja, wie an anderer Stelle schon erwähnt: 90% Autobahnanteil