Beiträge von Benni

    Bei richtigen SR WR GJR bitte nur Markenhersteller. Welcher ist dann egal, Hauptsache Marke. Und kein Linglong, der Name klingt für mich immer wie der nette Onkel aus China😂.

    Bitte nicht an der falschen Stelle sparen

    Als ich vor einigen Jahren mit einem kleinen gemieteten Camper in Neuseeland unterwegs war, hatte der LangFeng Reifen montiert. Wenn man damit eine Paßstraße befuhr und nach jeder Spitzkehre im 2. Gang versuchte wieder ein wenig zu beschleunigen, drehten sofort die Reifen durch. Das erste und bisher einzige Mal, dass ein Camper (für die Reifen) übermotorisiert war. 8|

    Und der Linglong Reifen welchen VW verbaut hat war so schlecht?

    Die Linglong Reifen sind so schlecht, dass manche Händler auf eigene Kosten vor der Neuwagenauslieferung andere Reifen montiert haben, weil die Kunden sich geweigert haben die Fahrzeuge abzunehmen. Die Reifen die reinste Katastrophe.

    Auf dem VZ5 wie auch dem Id.Buzz war Hankook sogar als Erstausrüstung verbaut.

    Das steht heute leider nicht mehr für Qualität. VW liefert inzw. auch Fahrzeuge mit Linglong China Reifen aus.


    Ich bin mit Continental wiederholt auf die Nase gefallen, zuerst mit deren Winterreifen und jetzt erneut mit deren Sommerreifen. Aber der Born wurde halt auf Conti EcoContact 6 geliefert. Die Pannensicherheit, die der Reifen verspricht, hat bei mir nicht funktioniert, der Grip ist schlecht und der Verschleiß ist weitaus höher als beim Michelin Winterreifen.


    Bei über 50.000km Jahresfahrleistung ist Reifenverschleiß dann halt doch ein Thema. Ich habe noch nie Reifen tauschen müssen weil sie zu alt waren. 😉

    Wenn Du bisher mit Michelin Alpin unterwegs warst und mit dem Reifen zufrieden bist, bleib dabei. Mein Born steht im Winter auch auf Alpin 7. meine Gründe für den doch vergleichsweise sehr teuren Reifen sind:

    1. Hohe Laufleistung
    2. Der einzige Winterreifen, den ich kenne, mit Rollwiderstandsklasse B, alle Anderen haben C und D

    Ich glaube absolut nicht, dass einem der 215er noch den Hintern rettet, wo man mit 2cm nicht mehr vorwärts kommt. 😉

    Ich weiß aus dem letzten Winter nur, dass meine 215er Michelin Alpin auf festgefahrenem Schnee bzw. Eis mühelos den Berg hochgekommen sind, wo ein 911er Porsche mit seinen 335er (???) Winterreifen auf den Abschlepper warten musste, weil gar nichts mehr ging, nicht einmal wenden.

    Aber wenn die 235er zugelassen sind, dann fein. Ich dachte man darf Winterreifen nur als 215er fahren.

    Andersrum: Wenn Du 215er ohne Einzelabnahme fahren willst und in den CoC-Papieren nachschaust, stellst Du fest, dass als Sommerreifen nur 235er zugelassen sind. Ziehst Du Winterreifen auf, darfst Du auch 215er montieren. 215er Sommerreifen sind nicht zugelassen. Ganzjahresreifen gelten per Definition als Winterreifen.

    Wie gesagt, man kann es machen, ich habe es über Putz auch gemacht. So lange da auch komplette Kabel bzw. Mantelleitungen inkl. Außenisolation drin liegen, sehe ich auch kein Problem. Das Problem ist, dass man innerhalb eines Kabelkanals auch einzelne Adern (ohne Außenisolation) verlegen darf. Auch darf man innerhalb eines Kabelkanals mittels Federzugklemmen (auch Wago-Klemmen genannt) Abzweige ohne weitere Isolation erstellen. Im Worst-Case liegt dann die Datenleitung mit ihrer (dafür zu) dünnen Isolation direkt an dem abisolierten Teil der Stromleitung an. In diesem Fall muss allein die Isolation der Datenleitung der hohen Spannung der Stromleitung widerstehen und dafür ist sie nicht ausgelegt. Daher ja auch der Behelf mit dem Kunststoffschlauch.


    Wie gesagt habe ich es auch zusammen verlegt, ich habe aber immer darauf geachtet, dass die Außenisolation des Stromkabels intakt ist.

    Es steht in der VDE 0100-520.

    —> https://www.elektrofachkraft.d…s-%20und%20Kabelverlegung


    Die Spannungsbereiche der Strom- und Datenkabel sind einfach unterschiedlich (Spannungsbereich I und II) und die Isolation der Datenleitung ist im Zweifelsfall nicht in der Lage der Spannung der Stromleitung standzuhalten. Darum dürfen beide nicht zusammen verlegt werden. Notfalls kann man die Isolation der Datenleitung auch mittels eines Kunststoffschlauchs erhöhen, wenn man z.B. mit dem LAN-Kabel in den Strom-Zählerschrank muss, um das Smart-Meter dort anzuschließen. Hager bietet hierfür extra Schläuche an, um die Isolation des Datenkabels auf 4kV zu erhöhen.


    —> https://hager.com/de/katalog/p…-fuer-datenleitung-1500mm

    Als ob die Wallbox, der Wechselrichter oder die Wärmepumpe auch verplombt wären.

    Andererseits können sie das Signal geben und dann direkt in den Echtzeitdaten sehen, ob das umgesetzt wird. Wie man das umsetzt kann eigentlich egal sein.

    So wollen sie aber am liebsten kommerzielle Lösungen erzwingen und ich wette, ich darf EVCC nicht selbst am EE-Bus anmelden. Dazu müssten sie ja mit mir reden und mir eine streng geheime Einmalnummer geben.

    Bei mir hängt am anderen Ende ein SMA Data Manager M dran, der hier das komplette Lastmanagement macht. Das Ding kann sogar direkt EE-Bus über TCP (ohne Relaisbox dazwischen), ist Made in Germany und ist sogar dafür zertifiziert, dass der dann alle Wechselrichter und Wallboxen steuert. Wenn ordentlich etwas vom Dach kommt (27kWp PV), können meine Geräte ja ruhig mit voller Leistung weiter laufen so lange ich meinen eigenen Strom verbrauche und nicht aus dem Netz ziehe, auch wenn gerade der Netzanschluss runtergereglt ist. Von mir aus könnte ich sofort §14a im kompletten Haushalt umsetzen inkl. Netz- und Anlagenschutz etc. etc. etc. ... Nur müßte dafür der Meßstellenbetreiber, der bei uns nicht einmal der Netzbetreiber ist sondern nur vom Netzbetreiber beauftragt wird, mit mir kommunizieren. Aber so lange es immer nur heißt: "Das sagen wir ihnen nicht, sie sind ja kein Elektriker (der im Installateursverzeichnis steht)", kann ich dann auch nicht weiter.

    dann muss man auf eigene Kosten eine zusätzliche verplombte EE-Bus Relaisbox installieren lassen

    Was soll denn der Quatsch? Da das andere Ende des Steuerkabels doch eh nicht verplombt ist, warum dann die Relaisbox verplomben?


    Ich habe selber ja vor einem knappen Jahr das gleiche Theater. Mein Netzbetreiber hat mir ohne Vorankündigung eine Relaisbox installiert, nur das Steuerkabel, das zu meinem hausinternen Lastmanager (SMA Data Manager M) geht, nicht angeschlossen. Selber anschließen kann ich es nicht, ist ja verplombt. Hätten sie mir vorab angekündigt, dass sie eine Relaisbox installieren wollen, hätte ich zu dem Termin das Steuerkabel gelegt. Aber in der Terminankündigung stand nur: "Zählerwechsel". Da stand nichts von Steuer- oder Relaisbox. Hab versucht bei der Telefonnummer, die auf der Ankündigung stand, anzurufen, um zu erfahren welche Arbeiten denn genau geplant sind. Antwort war: "Das geht sie nichts an, wie sind kein Elektriker."

    Ich will ja eine gesetzeskonform steuerbare Anlage, aber wenn das so läuft, wie soll man dass dann gewährleisten?