Ich kann an meiner Wallbox mit meinem momentanen Stromvertrag auch nicht günstiger laden, als bei meinem Arbeitgeber für 0,25€ oder als z.B. an der 22kW-Box bei Aldi Süd oder bei Virta am V-Markt (Großmarktkette im Münchner Raum) für 0,29€.
Mit einer PV-Anlage auf dem Dach würdest Du daheim für 0,08€/kWh laden, eben für die entgangene Einspeisevergütung. Bei dem aktuellen Wetter würdest Du mit dynamischem Stromtarif daheim sogar fürs Laden noch Geld bekommen. Über den 1. Mai hatten wir einen Strompreis von minus 0,50€/kWh. Also für jede geladene kWh gab es nach Abzug der Netzentgelte noch 0,35€ aufs Konto überwiesen. Ich wüßte nicht welcher Ladesäulenbetreiber mir Geld dafür zahlt, dass ich ihm seinen Strom abnehme. 
Durch den gesetzlich verbrieften Wallboxanspruch für Mieter und Wohnungseigentümer hat sich auch in den Städten einiges getan, auch wenn man da natürlich einen eigenen Stellplatz braucht.
Bis der Netzbetreiber sagt, dass für die zusätzliche Last von 30-50 Garagenstellplätzen ein eigener 10kV Trafo aufgestellt werden muss. "Gesetzlicher Anspruch" bedeutet in der Welt der Netzbetreiber noch lange nicht, dass man es auch bekommt. So haben wir seit Anfang 2025 einen Anspruch auf einen intelligenten Stromzähler, um dynamische Stromtarife nutzen zu können. Nur schafft unser Netzbetreiber den Rollout nicht.