Beiträge von Benni

    Ich hatte vor dem Born insg. drei Audi a3 (Modell 8L, 8PA und 8VA). Alle meine Audis haben ziemlich genau in jeweils 10 Jahren 500.000km geschafft. Entsprechend liegt da auch wieder die Meßlatte für den Born.


    Ich wollte eigentlich wieder einen Audi haben, es sollte aber kein SUV sein sondern ein normal flaches Auto und dazu muss der Wagen jeden Tag 250km Autobahn ohne Tempolimit schaffen.


    Der Born mit dem 77/82kWh-Akku schafft die tägliche Strecke so gerade eben. Aber einen a3 oder a4 e-tron gibt es halt nicht und einen Hybriden will ich nicht, weil der in meinen Augen viel zuviel komplizierte Technik mitschleppt, die nur kaputt gehen kann. So ein Hybridfahrzeug verbindet für mich nicht die positiven sondern die negativen Eigenschaften beider Antriebskonzepte.


    Hab meinen Born Ende April bekommen und kratze inzw. schon an der 30.000km Marke. Letzte Woche war der Wagen in Neapel.


    Fürs Herz habe ich noch eine Moto Guzzi v7 in der Garage stehen.

    —> Moto Guzzi v7

    Und natürlich kann man auch den Anschluss der Wallbox rotieren. Dass natürlich der Elektriker des Netzbetreiber sich dafür noch zuständig fühlt glaube ich weniger.

    Und wenn man so eine Rotation durchführt, sollte man tunlichst auch den heimischen Lastmanager entsprechend umprogrammieren. Dort ist es nämlich wichtig, dass L1, L2 und L3 sauber durchverdrahtet sind, damit im Falle einer drohenden Überlast auf einer Phase der Lastmanager die richtigen Geräte abwirft bzw. abstellt.


    Also ich würde da an meiner Installation gar nichts machen und ggf. extern an einen Schnelllader fahren. „Mal eben“ umklemmen funktioniert nicht. Leider überblicken die wenigsten Elektriker was alles an dann notwendigen Änderungen dahinter hängt.

    Ich hatte eine 22kW Wallbox von „DaheimLaden.de“ und habe auf eine 22kW Wallbox von SMA umgestellt, weil die Box mit dem SMA Lastmanager harmoniert von wegen PV-Überschussladen, mehrere Wallboxen, um nicht nachts bei mehreren E-Autos auf dem Hof umstöpseln zu müssen usw. …

    Ich würde es gut finden, wenn die Ladesäulen-Betreiber ein Portal hätten, wo man entsprechende Fotos hochladen könnte. Dann können die das über den Schadenersatz regeln…


    Also bei einem 300kW Lader werden einfach pro Stunde 300kWh abgerechnet, auch wenn die gar nicht gezogen werden, eben weil die Säule das liefern könnte. Macht dann 150€ pro Stunde „Blockiergebühr“.

    Fahre auf Langstrecke nur Standorte an die mind. 6 Ladeplätze, meist sogar deutlich mehr haben und bislang war immer einer frei oder wurde in dem Moment frei.

    Ich war beim IONITY Lader in Garching, insg. 12 Schnelllader mit 350 bzw. 400kW (extra eben noch einmal nachgesehen) und nur 2 Ladesäulen waren nutzbar. Die anderen 10 Säulen waren zugeparkt von E-Autos.


    Und da zwei E-Autos dort ohne eingesteckten Stecker standen, hat die App die Ladesäulen als „verfügbar“ gemeldet und die PKWs auf Langstrecke standen vor den Säulen Schlange.


    Ich denke mal, dass da abends um 23:30 Uhr die Hotelgäste des nahegelegenen Hotels nicht mehr umparken wollten. In der Preisklasse Audi a6, Porsche Taycan … sind dann auch die Blockiergebühren egal, geht eh auf Firmenkonto.

    Moin,

    wie geht ihr damit um, wenn Schnellladesäulen massenhaft zugeparkt werden und ihr selber nicht laden könnt?


    Ich hatte es jetzt auf der Urlaubsfahrt wiederholt, dass andere E-Autos die Ladesäulen zugeparkt haben und man selber entsprechend nicht laden konnte. Einmal habe ich mich quer vor die anderen Fahrzeuge stellen können und das Schnellladekabel reichte. Aber die anderen Male ging gar nichts.


    Das Blöde dabei: Die anderen Fahrer haben die Säulen absichtlich zugeparkt. Jedenfalls steckte der Stecker der Säule gar nicht im Fahrzeug weswegen die Säule offiziell verfügbar war und mich das Navi dorthin leitete. Ein anderer Fahrer hatte sein AC-Ladekabel ans Auto gesteckt und das andere Ende des Kabels in den Kofferraum geworfen, so das es nur auf den ersten Blick so aussah, als würde er laden.


    Wie geht ihr in solchen Situationen vor? Darf man die Fahrzeuge fotografieren und die Bilder an den Ladesäulen-Betreiber schicken, auf das die Fahrer eine entsprechende Schadenersatzforderung bekommen? Die 300kW Säulen waren ja den ganzen Tag nicht benutzbar und ansonsten voll ausgelastet.

    Mal gucken wie der Born sich so schlägt. Er hängt gerade an der Wallbox, um auf 100% Ladestand zu kommen. Morgen Mittag geht es los. Mal gucken, ob wir es mit zwei Fahrern mehr oder minder non-stop bis Neapel schaffen. Sind ja nur 1.800km und 11 bis 12 Ladestopps bis dorthin.

    Wenn wir wieder zurück kommen, hat der Born in seinen ersten 6 Monaten die 30.000km voll gemacht. :saint:


    Da pressen wir so ein E-Auto genau in die Situation für die es so rein gar nicht konstruiert wurde, nämlich Autobahn-Langstrecke. :rolleyes: