Beiträge von Benni

    Aber ja. 10.000 kWh * 0,25 Cent macht 2.500€ - ohne dass wir die Kosten oder Verluste für den Strom bedacht haben.

    Also ist diese 3.700€ Wallbox da oben teurer als wenn wir den Strom einfach zukaufen würden. Bevor wir das Geld wieder drin haben, macht die Software des Fahrzeugs eh dicht. Normale Wallboxen gibt es immerhin schon für 500€ und welche, die in Verbindung mit der PV-Anlage Überschußladen beherrschen, liegen so bei 800-1.000€.

    Da wurde als Problemlösung dauerhaft die Kapazität und Ladeleistung per Software reduziert. Toll!

    Da gab es dann aber auch eine Sammelklage. Sollte Cupra bei mir die Kapazität reduzieren, ist das Auto für mich nicht mehr nutzbar. Dann sollen sie es bitte komplett zurücknehmen und mich entschädigen.

    Und was passiert wenn du so weiter machst wie bisher? Verpufft das Auto dann? Oder zerfällt es zu Staub?

    Mein Problem ist jetzt, wo ich von der erhöhten Brandgefahr offiziell weiß: Sollte jetzt das Fahrzeug in der Garage beim Laden abbrennen, wovon ich zwar nicht ausgehe, aber das Restrisiko ist >O, wird sich meine Gebäudeversicherung darauf berufen, dass ich grob fahrlässig den Brand herbeigeführt habe und mit der Begründung die Zahlung verweigern.


    Wenn sich VW mit solchen Sätzen wie „nur im Freien laden“ aus der Verantwortung stiehlt, sollen sie den dadurch verursachten Schaden auch übernehmen!

    Allerdings verstehe ich Deinen Verbrauch nicht,

    Ich fahre auf der Autobahn Tempomat 140. Allerdings habe ich eine wirklich freie Autobahn, der Wagen kann das Tempo auf 110km also wirklich halten und hat keine Zeit zum Verschnaufen in einer Baustelle oder hinter einem überholenden LKW, und mein Autobahnanteil ist sehr hoch. Auch mit Sommerreifen komme ich da auch jetzt im April auf 24-25kWh/100km.


    Anbei mal mein Durchschnitt von einem Jahr:


    IMG_7023.jpg


    Und ja, der Wagen macht jede Woche 1.000km!


    Hab eben noch bei meiner freien Werkstatt nachgefragt, bei der ich seit 30 Jahren Kunde bin. Wäre es eine normale Überprüfung, hätte ich morgen (am Samstag) kommen können. Aber da sie das Prüfergebnis nicht an Seat zurückmelden können, es handelt sich ja um einen Rückruf, sind sie raus.


    DANKE VAG Konzern für gar nichts! :thumbdown:

    Hab heute auch Post bekommen, dass mein Born vom Rückruf 93S4 betroffen ist.


    Bis zur Inspektion soll ich den Akku nur noch im Freien und nur noch bis 80% aufladen. Dies hat für mich zur Folge, dass das Fahrzeug praktisch mit dem heutigen Tag für mich nicht mehr nutzbar ist. Zum Einen ist meine Wallbox in einer Garage und eben nicht im Freien und zum Anderen muss ich täglich auf 90% aufladen, um überhaupt den täglichen Umlauf zu schaffen.

    Also muss ich jetzt bis zur Inspektion zweimal täglich an den Schnelllader. Wer zahlt mir den Schaden? Ach ja, Tagesfahrleistung sind bei mir 250km Autobahn mit 24kWh/100km.


    Nachtrag: Ich war gerade beim Händler, Termin ist in einem Monat!


    Wer übernimmt den Schaden bis dahin? Also knapp 5.000km bzw. 1.000kWh aus dem Schnelllader. Macht dann einen Schaden von ca. 600€. Zuhause lade ich aktuell dank 27kWp Solaranlage kostenlos.

    darf ich fragen was du täglich so abspulst an km?

    Hab 120km zur Arbeit (einfache Strecke), davon 108km Autobahn ohne Tempolimit, ohne Stau und ohne Baustellen. Dazu noch ein paar km zum Einkaufen etc., also täglich 250km fast ausschließlich Autobahn.


    Und so groß scheint die Reichweitennot ja auch nicht zu sein, sonst würdest du auf 100% voll laden. Oder gibt es einen speziellen Grund, weshalb du das nicht tusts?

    Ich lade nicht auf 100% voll, weil das dem Akku schadet und die Degeneration beschleunigt. Um eine hohe Zyklenanzahl zu erreichen, wäre ein Ladehub von 70/30 (aufladen bis 70%, nachladen bei 30% SoC) optimal. Der Battery-Care Ladehub von 80/20 ist schon ein Kompromiss. Mein aktueller Ladehub von 90/10 ist also schon eine Belastung vor den Akku. Auf 100% aufzuladen wäre eine noch viel größere Belastung, was die Anzahl der Ladezyklen weiter reduziert. Der Akku ist also zu klein.


    Spannend wird es dann wohl, wenn irgendwann mal der Akku wirklich abbaut und du merklich Kapazität verlierst. Aber bis dahin sollte auch bei deiner Fahrleistung noch ein paar Jahre Zeit sein.

    Ich merke jetzt schon wie der Akku nachläßt. Als der Wagen noch neu war, habe ich für die 240km zur Arbeit und zurück 72% Akku bei trockener Fahrbahn benötigt, also geladen bis 90% und mit 18% war ich wieder daheim. Der Tempomat stand auf 140km/h. Jetzt benötige ich für den gleichen Umlauf schon 80% Akku, also geladen bis auf 90% und ich komme mit nur noch 10% daheim wieder an.


    Willst du dann den Born noch fahren bzw. deinen derzeitigen Job noch machen?

    Ich habe bisher alle meine Autos 10 Jahre bzw. 500.000km gefahren. Bei besagten 500.000km liegt meine persönliche Meßlatte, die der Born schaffen soll. Vor dem Born hatte ich drei Audi a3: Modell 8L mit 1,8L 5-Ventil Sauger und 125PS, Modell 8PA mit 2,0 tdi Pumpe/Düse und 140PS, Modell 8VA mit 2,0 tdi Common Rail und 150PS. Alle diese drei Fahrzeuge haben bei mir jeweils 498.000-531.000km geschafft.

    Und aus persönlichem Interesse: Du bemängelst das Fehlen einer Hängerkupplung. Was ist der Grund, dass du dir nicht die Lösung von Misterdotcom geholt hast?

    Das Problem bei den Nachrüstkupplungen generell ist, dass sie nicht in die Elektronik und nicht in die Mechanik eingebaunden sind.


    Meine Gedanken dazu:

    • Werden im Anhängerbetrieb die hinteren Abstandssensoren automatisch abgestellt, wenn man rückwärts einparkt? Oder fiepen die dauernd rum, weil sie den eigenen Anhänger erkennen?
    • Eigenes Anhänger-Programm bei ABS und ESP. Meine letzten beiden Audis hatten da eigene Programme. Das ESP regelte im Anhängerbetrieb anders sonst, um die Anti-Schlinger-Kupplung zu unterstützen.
    • Bei den Verbrennern bedeutete die AHK ab Werk, dass ein größerer Kühler, ein zweites Kühlgebläse und eine verstärkte Kupplung (zwischen Motor und Getriebe) verbaut wurden. Drum war die AHK ab Werk auch sehr viel teurer als die Nachrüstlösungen. Als ich mal einene Steinschlag im Kühler hatte, hatte die Werkstatt erst das falsche Ersatzteil bestellt, weil sie nicht daran gedacht hatten, dass ich ein Fahrzeug mit einer werksseitigen AHK hatte. Wie sieht es mit entsprechenden Anpassungen beim Born aus? Kühlung des Akkus und der E-Maschine?

    Die MisterDotCom-Lösung hat nichts von dem. Jedenfalls greift deren Lösung nicht in die Steuergeräte ein sondern greift den Strom für die Bremsleuchten etc. einfach mit Stromdieben kurz vor den Birnchen des Borns ab. Es gibt wohl auch noch ein Konkurrenzprodukt, das in die Steuergeräte eingreift, aber bei der Lösung werden die Steuergeräte dann umprogrammiert, so dass nicht sicher ist, ob danach noch Softwareupdates aufgespielt werden können.

    … das heißt wohl du bist soweit zufrieden oder?

    Der Akku ist mit seinen 77/82kWh Kapazität für mein Anforderungsprofil grenzwertig klein. Der Wagen schafft den täglichen Umlauf so gerade eben. Also üblicherweise lade ich jede Nacht auf 90% SoC auf und komme mit 10% wieder zurück. 100-120kWh wären schon schön und dazu die Möglichkeit 22kW AC laden zu können. Außerdem fehlt dem Wagen eine Anhängerkupplung, mit der man auch einen Anhänger ziehen kann.


    Ich habe aber auch im April 2025 das alte Modell (Software 3.x) gekauft. Für 38.000€ paßte das gerade noch in mein Budget. 50.000€ würde ich für das Fahrzeug nicht ausgeben. Ich mußte damals schnell ein Auto haben, weil mein Audi a3 2,0 tdi in der Werkstatt einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten hatte. Nach 10 Jahren und 500.000km war der Wagen fertig. Müßte ich mich heute entscheiden und hätte ich Zeit, ich würde mir wohl den neuen BMW i3 bestellen. 108kWh Akku und der bidirektionale 22kW AC Bord-Lader sind da die eindeutigen Pluspunkte, auch wenn ich das BMW-Lenkrad in dem Wagen abgrundtief häßlich finde.

    Moin,


    genau heute vor einem Jahr habe ich meinen Born mit 7km auf der Uhr übernommen. Der Wagen war allerdings vorher als Tageszulassung im Februar 2025 einen Tag auf das Autohaus zugelassen. Trotzdem zeigt er mir an, dass ich am 22. April 2027 das erste Mal in die Wartung muß.

    km-Stand heute nach einem Jahr: 51.348km


    Wenn das so weitergeht, kommt der Wagen also das erste Mal zur Wartung nach erreichen der 100.000km-Marke. :saint:


    An Schäden habe ich bisher zwei Punkte gehabt:

    • Hab mir in einen der Hinterreifen einen Nagel gefahren. Hab dann gleich beide Reifen auf der Hinterachse ersetzt. Der Conti Eco Contact 6 hat leider deutlich mehr Verschleiß als mein geliebter Michelin Primacy und auch mehr als der Michelin Alpin 7, den ich im Winter fahre.
    • Die Logo-Projektion an den Vordertüren ist auf beiden Seiten hinüber. Ob ich das reparieren lasse weiß ich noch nicht. Hab da die Sorge, dass das alles so fragil ist, dass am Ende durch die Reparatur mehr kaputt ist als vorher, also Plastik-Haltenasen abgebrochen und so.

    Ich füge gleich die Bilder aus dem Handy an.


    IMG_7022.jpg


    IMG_7023.jpg


    IMG_7024.jpg