Hier einmal der technische Hintergrund für die Kabelquerschnitte:
--> https://www.vde-verlag.de/buec…783800762224_PROBE_01.pdf
Interessant sind die Seiten 2 und 3. Dabei geht es neben dem Querschnitt auch um die Verlegeart, also wie gut oder schlecht das Kabel seine Abwärme an die Umgebung loswerden kann. Je mehr Wärme es (z.B. im feuchten Erdreich) abgeben kann, desto besser. Entsprechend ist eine Verlegung in einer wärmegedämmten Hohlwand der Worst-Case für ein Kabel. Außerdem wird auf den folgenden Seiten noch erklärt welche Korrekturfaktoren zu beachten sind, wenn man mehrere Kabel in einen Kabelkanale dicht an dicht zusammenpackt. Da heißen sich belastete Kabel ja gegenseitig auf, was ebenfalls nicht gut ist.
Wichtig:
- Einphasiger Wechselstrom: 2 belastete Adern
- Drehstrom: 3 belastete Adern
Eine 11kW Wallbox zieht durchgehend 16A, eine 22kW Wallbox durchgehend 32A. Diesen Strom muss das Kabel mindestens standhalten. Wobei ich da lieber noch etwas Zugabe geben würde, weil wenn man wirklich an die Grenze geht, wird das Kabel bei der Belastung bis zu 70°C warm, man hat also ordentliche Energieverluste.