Beiträge von Benni

    Endlich mal jemand, der es realistisch sieht.

    Normalerweise behaupten ja immer alle, dass man mit einem TDI nur 5 l braucht, auch wenn man ihn gescheit fordert. Wer diesen Quatsch gehauptet, weiß nicht, wo das Gaspedal ist.

    5 Liter mit dem 2,0 tdi geht nur, wenn man sich auf der Autobahn in den Windschatten eines LKWs hängt. Realistisch geht anders.

    Gleiches gilt aber auch für den Born. Da sehe ich immer zu, dass ich im Durchschnitt nicht mehr als 25kWh/100km verbrauche. Da ist dann je nach Reifen, Wasser vor den Rädern (also Regen), Windrichtung und Temperatur bei 130-140km/h Schluss. Im tiefen Winter werde ich wahrscheinlich noch langsamer fahren müssen, um mit 62kWh (Nutzung des 77kWh Akkus zwischen 10 und 90% SoC, Auto an der Wallbox vorklimatisiert) die tägliche Strecke zu schaffen.


    Bei 50.000km Jahresfahrleistung reden wir also über 3.500 Liter Diesel, aufgrund des doch manchmal eher höheren Tempos eher 4.000 Liter Diesel, bzw. 12.500kWh Strom im Jahr für den Born. Wo man da bei den Treibstoffkosten landet, kann sich jeder denken. Das war dann am Ende auch DAS Argument für den Born, der die Liste der Nachteile ausgestochen hat. Aber ganz klar habe ich die Hoffnung, dass sich da in Zukunft noch etwas tut in der Reichweitenentwicklung bei E-Autos.

    aber eine Rechnung ggü. anderen Autos habe ich noch niemals gelesen. Dabei müsste meines Erachtens der Born mit Abstand das günstigste Auto im Unterhalt sein, dass du je für deine Langstrecken-Pendelei gefahren bist.

    Siehe oben:


    Die 160 waren für mich neben der fehlenden Anhängerkupplung ab Werk auch ganz klar ein Negativpunkt. Ich habe in meiner ganzen Laufbahn, also in den letzten 30 Jahren, zuvor nie ein Fahrzeug besessen, das weniger als 200km/h Endgeschwindigkeit mitgebracht hat. Selbst der Fahrschulwagen hat damals die 200km/h geknackt. Das weiß ich noch so genau, weil ich damals mit 120km/h in der Fahrprüfung auf der Autobahn mit dem Vermerk „zu langsam“ durchgefallen bin und wir danach das Schnellfahren explizit geübt haben. Von den Fahrleistungen ist der Born Lichtjahre weit entfernt. Der einzig wirklich positive Punkt für den Born war der Preis. Zuvor habe ich jedes Jahr mindestens 6.000€ für Diesel an der Tankstelle gelassen. Als der Ukraine-Krieg losging, waren es eher 8-9.000€. Dagegen stehen aktuell 3.500€ Strom bzw. Dank PV-Anlage eher 2.500€.

    Bei vergleichbarer Geschwindigkeit (130-140km/h) hat sich der audi a3 tdi im Sommer 6 und im Winter und bei Regen schnell 7 Liter /100km genommen. Hab ich die 150PS wirklich ausgefahren, waren es dann eher 10-11 Liter Diesel.

    Wenn die Reifen gewechselt werden, muss man das ja dem Auto mitteilen.

    Das hat bei VW aber damit zutun, dass der Wagen die Raddrehzahlen aller vier Räder mittels ABS-Sensoren miteinander vergleicht. Weicht ein Rad längerfristig mit der Drehzahl ab, paßt der Abrollumfang nicht, z.B. weil der Reifen platt ist. Kurzfrisitige Abweichungen ergeben sich bei jeder Kurvenfahrt. Hat man den Luftdruck überprüft und bestätigt dies im System, werden die Drehzahlen aller Räder auf den ersten Metern (km?) ermittelt und die Abweichungen untereinander als Normalwert gespeichert. Die Abweichungen können ja auch dadurch resultieren, dass ein Reifen etwas weiter abgefahren ist als die anderen Reifen.

    Ich habe 120km zur Arbeit (einfache Strecke), davon 110km Autobahn und davon 100km ohne Tempolimit. Morgens zwischen 5-6 Uhr und abends gegen 22 Uhr ist da die Autobahn schon leer. Da konnte man schon die Vmax auch für 20 Minuten wirklich durchgehend halten.

    Hab das aber seltenst gemacht, weil der Treibstoffverbrauch dann exorbitant angestiegen ist. Die Kosten waren also beim Verbrenner DAS Problem.

    Ich glaube auf deutschen Autobahnen sind die 160 Limit am Fahrzeug schon nicht so dolle. Manch einer nimmt deswegen ein anderes Fahrzeug.

    Die 160 waren für mich neben der fehlenden Anhängerkupplung ab Werk auch ganz klar ein Negativpunkt. Ich habe in meiner ganzen Laufbahn, also in den letzten 30 Jahren, zuvor nie ein Fahrzeug besessen, das weniger als 200km/h Endgeschwindigkeit mitgebracht hat. Selbst der Fahrschulwagen hat damals die 200km/h geknackt. Das weiß ich noch so genau, weil ich damals mit 120km/h in der Fahrprüfung auf der Autobahn mit dem Vermerk „zu langsam“ durchgefallen bin und wir danach das Schnellfahren explizit geübt haben. Von den Fahrleistungen ist der Born Lichtjahre weit entfernt. Der einzig wirklich positive Punkt für den Born war der Preis. Zuvor habe ich jedes Jahr mindestens 6.000€ für Diesel an der Tankstelle gelassen. Als der Ukraine-Krieg losging, waren es eher 8-9.000€. Dagegen stehen aktuell 3.500€ Strom bzw. Dank PV-Anlage eher 2.500€.

    Aber man kann sich natürlich auch an so einem völlig unerheblichen 5-km-Endgeschwindigkeit-Quatsch (v.a. bei einem Elektro!) aufhalten und bis zum Gehtnichtmehr totdiskutieren ob, warum und weshalb das manchmal so ist. :rolleyes:

    Na, wenn du vorher 167 fahren konntest und auf einmal "nur" noch 162, denkst halt schon im ersten Moment: "Was ist da jetzt wohl kaputt gegangen?"


    Im Alltag bin ich weit weg von den Geschwindigkeiten. Mehr als 140 (im Sommer) und 130 bzw, manchmal auch nur 120km/h sind bei mir trotz 77kWh Akku nicht drin, weil sonst mein Born es nicht schaffen würde im Alltag abends wieder bis zur heimischen Wallbox zu kommen. Müßte ich dann jeden Tag an den Schnelllader, würde sich der Wagen nicht mehr rechnen und es würde auch länger dauern als das Tempo etwas zu drosseln.

    Würde ich wirklich 170km/h fahren wollen, müßten wir über 120kWh Akku reden unddann auch über 22kW AC Ladefähigkeit an der Wallbox, um den großen Akku auch in vertretbarer Zeit vollzubekommen. Aber dann wären wir im VW-Konzern nicht mehr bei einem Born sondern bei einem Porsche Taycan und auch da wären wir sehr tief in der Aufpreisliste.

    Wie wird die Geschwindikeit der Tachoanzeige eigentlich ermittelt?

    Über GPS

    oder über Motordrehzahl?

    Ich dachte immer über die Motordrehzahl in Kombination mit Getriebeübersetzung.

    Der Wagen muss irgendwo im Antriebsstrang die Drehzahl abgreifen und daraus dann die Geschwindigkeit errechnen. GPS ist irrelevant, weil der Tacho ja auch im Tunnel funktionieren muss. Entsprechend müsste der Tacho unabhängig vom Reifen auch immer die gleiche abgeriegelte Endgeschwindigkeit anzeigen. Daher ja auch meine Verwunderung warum der Wahen auf einmal nur noch 162 läuft, wo er vorher 167 schaffte. Beide Zahlen sind Tacho-Anzeigen, kein GPS.

    Schalt mal ESP auf Off oder Sport, dann werden wieder 167 km/h angezeigt ;)

    Das könnte die Lösung sein. Gefühlt leuchtet nämlich jetzt auch die ESP Leuchte viel häufiger als vorher. Vorher driftete der Wagen beim kräftigen Gasgeben auf Schotter ein wenig, jetzt blinkt nur noch alles. Aber wenn ich das ESP auf "Sport" stelle, behält es diese Einstellung nicht bei. Das muss man wohl vor jeder Fahrt umstellen?

    Er lief aber 30 Sekunden mit den Winterreifen Tacho 167 und hat dann Gas weggenommen, sich bei 162 Tacho gefangen und ist seitdem nicht merh dazu zu überreden mehr als 162 Tacho zu laufen. Mit den Sommerreifen lief er immer Tacho 167.


    • Sommerreifen: 215/45R20: Abrollumfang: 213,3cm
    • Winterreifen: 215/55R18: Abrollumfang: 210,9cm

    Er müßte also eigentlich mit den Winterrädern aufgrund des geringeren Abrollumfangs noch mehr anzeigen bei gleicher GPS-Geschwindigkeit.