Auf Facebook (CUPRA Born D/A/CH) wird das Thema gerade auch wieder intensiv behandelt und scheint recht viele Fahrer zu betreffen. Teils wird berichtet, dass bereits nach nur 500km solche ungleichmäßigen Abnutzungen erkennbar sind (habe bei mir noch nicht kontrolliert, 1100km).
Haltet ihr euch genau an die Werksvorgabe, was den Reifendruck betrifft, oder füllt ihr auch mit den "üblichen" +0.2bar?
Das ist allgemein ein Problem beim ID.3 (ich war betroffen) und beim Born, weil der Sturz hinten standardmäßig -1,5° beträgt, was m.E. recht viel ist.
Ich habs nach dem Reifenschadensbild (nach etwa 30.000 km waren die Hinterreifen innen platt, und hatten außen noch fast 5mm) vermessen lassen: Spur und Sturz waren fast perfekt auf Werksvorgaben.
Wenn man nun mit diesem Sturz mit erhöhtem Reifendruck von +0,2 bar fährt, so wie ich es tat, dann wird insbesondere beim stärkeren Rekuperieren (viele Bergfahrten wie bei mir) die Hinterachse etwas entlastet und die Reifen bremsen fast nur auf den Innenkanten.
Das ist m.E. die Ursache für so ein Veschleißbild. Begünstigt wird das auch noch durch die Niederquerschnittsreifen auf 19"-Felgen mit recht steifer Flanke.
Die betroffenen Leute, die ich kenne, haben alle auch einen erhöhten Reifendruck gefahren.
Abhilfe:
Nicht über den vom Werk empfohlenen Reifendruck (bei mir 2,5 bar) hinausgehen.
Zusätzlich kann man noch Geld ausgeben und den Sturz hinten auf die Untergrenze der Werksvorgaben einstellen, das wären dann -1,0°, dürfte auch etwas helfen.
Das ist aber alles meine Einschätzung, und ist nicht vom Werk bestätigt ... die würde sowas auch nie zugeben, dass sie da mit der Konstruktion und den Sturzvorgaben Mist gebaut haben ...