Beiträge von Erik

    Bis ihr iwann nicht mehr da seid ;)

    Ganz ehrlich, mir erschließt sich der Sinn des ganzen Händlernetzes sowieso nicht.

    Vom Service her ist meine freie Werkstatt besser. Die haben E-Autos gewartet, bevor mein SEAT/Cupra-Händler wusste, was das ist. Die haben am Benziner-Leon zu sinnvollen Preisen eine Motor repariert, der laut SEAT unreparabel war. Die können noch Diagnosen machen und tauschen nicht bloß Teile. Und eine Durchsicht kostet die Hälfte.

    Und Auto angucken und probefahren? Was hilft mir das, wenn ich nach dem Facelift ein anderes Auto bekomme, als ich bestellt habe und probegefahren bin? Wenn ich weder vom Hersteller noch vom Händler vernünftige Informationen zum Lieferstatus bekomme? Und will ich die Glaspaläste überall indirekt mitbezahlen? Ich brauche den Mittelsmann nicht. Ich kann mir das Auto auch an einem von wenigen zentralen Standorten beim Hersteller direkt anschauen und dann direkt vor die Tür stellen lassen. Machen andere Hersteller ja auch...

    Ich war gestern beim Autohändler um mein Schreiben abzugeben mit der Lieferaufforderung und Fristsetzung. Zur Erinnerung: Bestellt Ende Februar, mündliche Ansage war "kurzfristige Verfügbarkeit", Lieferung Ende März, spätestens Anfang April, auf der schriftlichen Bestellbestätigung dann plötzlich unverbindlich Mai. Mann waren die stinkig. Als ich dann mal gefragt habe, was sie denn mit mir tun würden, wenn ich meinen Teil des Vertrages nicht einhalten würde, z.B. das bestellte und bereitstehende Auto nicht abholen und die Rechnung monatelang nicht bezahlen, wurden sie etwas ruhiger.

    So nebenbei wurde mir dann gesagt, dass das Auto wohl gestern Vormittag bei ihnen eingetroffen sei. Als ich dann meinte, dass es dann wohl kein Problem sein sollte, mir das Auto innerhalb der von mir gesetzten Frist von drei Wochen zu übergeben, wollte man mir nichtmal das zusagen.

    Ich habe dann auf der hintersten unbefestigten Ecke des Hofes auch einen Born gefunden, auf den meine Konfiguration zumindest äußerlich passt. Sieht schon schick aus, auch wenn die Schutzfolien noch drauf sind.

    Hierzu gleich noch eine Frage… ist es wirklich so, dass man den LFP Akku ständig auf 100% laden soll?

    Nein, musst du nicht. Aber hin und wieder solltest du das schon tun. Warum?

    Das Batteriemanagement kann deinen Ladezustand nicht direkt messen. Was es messen kann, ist die Spannung auf den Zellen. Je höher die Spannung ist, um so mehr Ladung ist drauf. Blöderweise sind bei LFP-Akkus aber die Spannungsunterschiede zwischen den Ladezuständen geringer als bei NMC-Akkus. D.h. für das Batteriemanagement ist es schwerer, aus den Zellspannungen eine korrekte Angabe über den Ladezustand zu ermitteln. Wenn du den Akku hin und wieder mal komplett voll lädst und auch mal ziemlich leer fährst, weiß das Batteriemangement besser, wie groß der Spannungsbereich zwischen voll und leer ist, kann besser rechnen und macht dir genauere Angaben. Was passiert, wenn es sich verrechnet, siehst du, wenn du mal "Mazda LFP Problem" googelst.

    Ich weiß, das hilft dir nicht bei deiner Frage, aber praktischerweise macht man sowas mit einer Wallbox, die mit am Energiemanagementsystem (EMS) dran hängt, und deren Leistung entsprechend des aktuellen PV-Überschusses geregelt wird. Die gibt es auch mit Phasenumschaltung, d.h. bei kleinen Überschüssen wird dann nur mit einer Phase und entsprechend kleinem Strom geladen.

    Letztendlich auch nur eine weitere App, mit der irgendwer wieder Geld verdienen will (und muss). Das regelt am Ende der Markt, wir haben ja eine Marktwirtschaft, der Beste setzt sich durch, blablabla... :(

    Ich finde es ja interessant, wie viel Energie, Venture Capital und sonstige Ressourcen sich finden, um an den Symptomen rumzudoktern.

    Blöd nur, dass der Markt immer da nicht funktioniert, wo es drauf ankommt. Ursache des ganzen App-Chaos ist ja der intransparente Lademarkt mit den überzogenen Ladepreisen, besonders fürs adhoc-Laden. Eine weitere App wird das nicht beseitigen, hier wird es Zeit für eine regulatorischen Eingriff.

    ....solche Kunden lassen wir extra lange warten.

    Dann gratuliere ich dir herzlich zu deinem Arbeitgeber. Scheint ja ein tolles Betriebsklima zu sein. Ist aber so typisch deutscher Firmenlenker, egal ob kleine Klitsche oder Großkonzern: An der eigenen Minderleistung des Betriebes und dem daraus folgenden wirtschaftlichen Misserfolg sind natürlich niemals nicht die eigene Einstellung oder die eigenen Entscheidungen schuld, sondern:

    • Der Kunde. Was wagt er sich auch, die Erfüllung seines Vertrages zu fordern. Und überhaupt auch eine Frechheit, dass der das Auto nicht schon bei Bestellung bezahlt! Und warum überhaupt werfen die blöden Kunden das Geld nicht einfach über den Zaun, warum wollen die eine Gegenleistung dafür?
    • Die Zulieferer. Als hätte man die sich nicht selber ausgesucht.
    • Die Mitarbeiter. Man kriegt ja kein geeignetes Personal mehr. Und Vorsicht Arbo, auch du wirst von deinem Arbeitgeber geopfert werden, bevor er irgendeinen Fehler bei sich sucht.
    • Die Politik sowieso, gerne natürlich die EU, die Grünen, die Sozen.
    • Gerne genommen auch die Bürokratie, das Finanzamt, das Gewerbeamt oder der Arbeitsschutz.

    Dass es einfach unanständig ist, Versprechen zu machen, die man nicht halten kann, kam dort sicher niemanden jemals in den Sinn.

    Ich habe gerade einen Anruf vom Autohaus bekommen, ich geh denen sowieso jede Woche auf die Nerven. Mein Auto habe heute die Fabrik verlassen und brauche jetzt ein paar Tage in der Logistik bis es bei ihnen wäre. Dann müssten sie noch die Papiere anfordern und ich könnte in etwa drei Wochen mit der Übergabe rechnen. Der unverbindliche Liefertermin auf der Bestellung war Mai, die mündliche Zusage "Ende März, Anfang April". Nun gut, am Montag bekommen sie meine Fristsetzung in den Briefkasten.

    Blöd nur, dass ich nächste Woche in den Urlaub fahre. Das hätte ich schon gerne mit dem Born gemacht. Dann auf nach Schweden mit dem Corsa electric...

    Sofern es zu einer HV-Abschaltung kommt (Batterie-Schütze offen), hat der Inverter eigentlich AKS (aktiver Klemmenkurzschluss)? Denn passiert einem das bei hoher Geschwindigkeit weit im Feldschwächebereich, dann wird der Inverter gegrillt (hohe Induktionsspannung der PM-Maschine).

    Aktiver Kurzschluss, siehe Wikipedia. Aber beachte auch den letzten Satz im Wikipedia-Artikel: "Bei ungeeigneten Umrichter/Maschinenkonzepten führt dieser Betriebszustand zu beinahe unmittelbaren thermischen Schäden."

    Also nur weil der Strom weg ist blockiert kein Elektromotor. Der dreht einfach weiter und wirkt (je nach Typ) als Generator. Um den zum Blockieren zu bringen, muss man schon noch was extra machen, also z.B. die Anschlüsse kurzschließen, dann hättest du jetzt aber irgendwo einen Klumpen geschmolzenes Metall oder abgerauchte Halbleiter in deiner Motorsteuerung und der Motor wäre nur noch Kleineisen. Irgendwo muss die kinetische Energie hin...

    Ich würde denken, da hat ein Notbremsassistent ausgelöst, warum auch immer, berechtigt oder als Fehlfunktion. Ja, das drückt dich in die Gurte, vor allem, wenn du nicht damit rechnest. Und die Bremsen sind immer stärker ausgelegt als der Motor.

    Aktuell € 25 Ladeguthaben für Neukunden bei Fastnet. Bezahlung des Ladevorgangs muss über Fastnet App erfolgen und Guthaben gilt wohl nur für einen Ladevorgang, ansonsten keine Bindung an ein Abo oder so


    https://www.fastnedcharging.co…lectric/erste-ladung-frei

    Danke für die Info. Eine Ladung geschenkt, dafür deine Daten einer weiteren Datenkrake in den Hals geworfen. Muss jeder selber wissen. Die Fastnedpreise für den Wenignutzer ohne Abogebühr sind jetzt nicht so attraktiv: 0,62€/kWh bei Verwendung der App und Zahlung mit Kredit-/Debitkarte. Den Preis kriege ich auch, wenn ich dort meine EWE Go App verwende. Und 0,49€/kWh mit Abo ist das, was ich bei JET oder TEAG ad hoc bezahle. Ich werde jedenfalls dort kein Vertragskunde.