Beiträge von Erik

    **Mein erschrockenes Fazit zum Schluss:**

    Würdest du uns denn verraten, welches Autohaus das war? Kann ja dann jeder selber entscheiden, ob er mit einem solchen Autohaus eine Geschäftsbeziehung eingehen möchte...

    Wäre ich betroffen, würde ich diese Geschichte auch bei den diversen Bewertungsportalen hinterlassen oder auf den Social-Media-Auftritten dieses Unternehmens. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen.

    Viel Macht hat man ja als Konsument nicht...

    Ich wollte jetzt keinen Unmut provozieren, jeder hat seine Bedürfnisse und das verstehe ich auch. Aber wir können nix ändern am Doing des VW-Konzerns.

    Doch, können wir. Bei dem Sauhaufen nichts mehr kaufen! Wenn ich nicht an einen Vertrag gebunden wäre, wäre ich nicht mehr hier im Born-Wartesaal, sondern würde schon längst ein anderes Auto fahren von einem Unternehmen, wo die fristgerechte Lieferung nicht nur versprochen, sondern auch geliefert wird. Und wenns beim Chinesen gewesen wäre.

    Hier gibt es ja mehrere, denen es so geht: Born bestellt wegen der Zusage kurzfristiger Verfügbarkeit, eben weil man schnell ein Auto braucht. Und dann kam alles, nur kein Auto. Und ja, ich habe vor Trumps Irankrieg bestellt und auch vor dem Facelift.

    Mir braucht keiner der Herren Konzernlenker und Lobbyisten mehr kommen mit der armen deutschen und europäischen Autoindustrie, der es ja so schlecht geht. Erst baut man völlig am Bedarf vorbei, dann Stellen ab in Zwickau und anderswo, dann korrigiert man seine schlimmsten Fehler und ist völlig überrascht, wenn plötzlich die Leute kaufen und man nicht mehr liefern kann.

    Und dann kriegt man es nichtmal hin, den Mangel zu verwalten: Einerseits werden Autos produziert und an die Händler geliefert, die erst in Monaten gebraucht werden werden, andererseits werden die Produktionsslots von Autos, auf die dringend gewartet wird, immer weiter nach hinten verschoben.

    Ich habs so dicke.

    Das ist keine Ansicht, frag mal einen Jäger. Ich habe jahrelang selbst auf einen umgbauten Bauerhof gewohnt wo es immer Marder gab. Die haben sich Nachts lautstark mit den Katzen gefetzt. Aber ich hatte nie Probleme damit am Auto, obwohl es direkt in der Scheune stand. Wird dir auch jeder Schrauber auf dem Land so sagen.

    Genau so ist es. Dein Auto wird halt Teil des Lebensraums des Marders. Im Motorraum des Verbrenners ist es abends schön warm, also angenehm für den Marder. Du findest mal einen toten Vogel drin, oder so. Deswegen machen die aber nichts kaputt.

    Spannend wurde es, als ich meine jetzige Frau kennen lernte, und sie öfters zwischen ihrer und meiner Wohnung und damit zwischen zwei Marderrevieren pendelte. Die beiden Revieroberhäupter haben ihren Polo regelrecht zerlegt. Als sie dann bei mir eingezogen ist, und das Auto nachts immer an er selben Stelle stand, war das vorbei.

    Für Custom Roms braucht man ja ein gerootetes Handy, oder?

    Nicht unbedingt. Du brauchst erstmal einen offenen Bootloader, damit du überhaupt das Betriebssystem ersetzen kannst. Im laufenden Android musst du nicht root sein.

    Davon abgesehen: Wenn man weiß, was man tut, kann man mit einem Custom ROM viel machen. Man kann eine andere Hardware simulieren, d.h. du kannst dein Handy als ein anderes erscheinen lassen, man kann denn root-Status verstecken, schlicht den Apps alles vorspielen, was sie sehen sollen. Aber das ist ja das Perverse: Du musst das System komplett aushebeln und damit unsicher machen, damit die Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen dann laufen.

    Das Handy ist schlicht eine Sicherheitslücke, und es ist völlig richtig von Cupra den Support von Systemen einzustellen die selbst vom eigenen Herstellern seit Jahren fallen gelassen wurden.

    Statt sich darüber aufzuregen sollte man beim nächsten Handykauf auf einen Hersteller setzen der Sicherheit und Updates ernst nimmt - und die gibt es zum Glück auch im Google-Kosmos.

    Aua, das tut weh!

    Dich möchte ich mal sehen, wenn dir jemand nach 4 oder 6 Jahren sagt: "Du musst dein Auto jetzt stehen lassen, dass ist jetzt wertloser Schrott. Den Motor reparieren wir nicht mehr." (Was erst passiert, wenn die ganze Software mal altert, will ich mir gar nicht vorstellen.) "Hättest du mal ein anderes Auto gekauft!" Und dann findet sich eine freie Werkstatt mit Teilen eines unabhängigen Herstellers und repariert die Kiste trotzdem. Aber dann kommt wieder einer und sagt: "Das geht jetzt aber gar nicht, damit kannst du nicht fahren, ist ja nicht die offizielle Reparatur vom Hersteller!" Bei den Handys halten unabhängige ROMs wie Lineage-, Graphen- oder CalyxOS alte Geräte durchaus weiter am Leben und aktuell, und zwar mitunter sicherer als das Original. Aber auch das wird von App-Herstellern geblockt.

    Leute, verwendet eure Energie nicht darauf, die Nutzer zurechtzuweisen. Schimpft auf die Hersteller, die mit mangelndem Support und geplanter Obsoleszenz technisch einwandfreie und leistungsfähige Geräte zu Elektroschrott machen! Und wirkt auf die Politik ein, die das zulässt! Und geht als App-Entwickler bitte auch den schwierigeren Weg, nicht nur den Scheinsicherheits-Antworten der APIs von Google oder Apple zu vertrauen, sondern macht euch selber die Mühe, das Gerät zu prüfen.

    Zudem anscheinend jeder auch noch zum Anwalt rennt - auch der muss von einer Versicherung gezahlt werden.

    Auch ich kann aus eigener Erfahrung meinen Vorrednern nur zustimmen. Die Versicherungen wollen es doch so. Ich könnte ja von der gegnerischen Versicherung auch gleich eine Handreichung bekommen, z.B. dass der Verursacher anerkannt wird, was meine Rechte und Pflichten sind, worauf ich als Geschädigter Anspruch habe, was ich selber organisieren muss, wobei mir die Versicherung helfen kann oder will, usw. Stattdessen hat man von Anfang an das Gefühl, dass man nur über den Tisch gezogen werden soll.

    Und mal ernsthaft: Wenn am Auto was kaputt ist, gibt man es in die Werkstatt. Wenn man krank ist, geht man zum Arzt. Die Steuererklärung macht der Steuerberater. Warum soll ich bei rechtlichen Problemen nicht auch den Fachmann zu Hilfe nehmen?

    Nun habe ich nach Aussage von Mandy für KW46 mit dem Zusatz ich solle beim Händler nachfragen, ob eine Priorisierung möglich ist.

    Weiß einer was es damit auf sich hat? Ist das Standardtext für alle oder nur für einzelne Händler.

    Naja, ich hatte geplante Produktion im Januar 2027, dann hat mein Händler wohl ein wenig eskaliert, jetzt ist es KW26. Immer noch doof bei Bestellung schon im Februar...

    Auf jeden Fall einen Anwalt nehmen und sich gründlich beraten lassen. Mir hat im Februar ein Traktor meinen Leon zerfahren (weshalb ich jetzt den Born bestellt habe). Die gegnerische Versicherung wollte uns nur verarschen. Ohne Anwalt wäre ich wohl auf dem Schaden sitzen geblieben. Und ja, sie musste alles zahlen, auch den Anwalt.

    Hallo EschBorn, nix für ungut, aber meinst du nicht, andere könnten nicht auch die KI befragen? Zumal das Ergebnis halt auch wieder typisch KI ist: Viel Gelaber, nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig, und trotzdem am Thema vorbei. Ich fühle mich bei der Antwort unten besser aufgehoben, obwohl in dem Text auch wieder Unwahrheiten waren, wo die KI was anderes behauptet, als in den von ihr selber angegebenen Quellen steht:


    Der Grund liegt in einer historischen Besonderheit des deutschen Prüfwesens.

    Die Hauptuntersuchung (HU) ist rechtlich eine hoheitliche Aufgabe. In einigen Bundesländern wird sie an sogenannten Technischen Prüfstellen (TP) durchgeführt, deren Gebühren staatlich reguliert sind und nicht frei kalkuliert werden können. In diesen Fällen liegt die reine HU-Gebühr für Pkw tatsächlich bei rund 63,30 €.

    In den meisten Bundesländern erfolgt die HU dagegen über Überwachungsorganisationen bzw. andere Organisationsformen, die für dieselbe Prüfung etwa 100–110 € berechnen. Daher findet man in den Preislisten von TÜV Süd je nach Bundesland sowohl 63,30 € als auch rund 101,90–108,50 € für denselben Pkw.

    ....

    Interessant ist dabei: Obwohl die reine HU in Baden-Württemberg und Hessen viel günstiger ist, kostet das Gesamtpaket HU+AU am Ende fast genauso viel wie anderswo. Der Grund ist, dass die AU bzw. die zusätzlichen Leistungen dort entsprechend höher bepreist werden.

    ...

    Kurz gesagt: Die niedrigen 63,30 € sind kein Sonderrabatt des TÜV Süd, sondern das Ergebnis unterschiedlicher rechtlicher Strukturen der amtlichen Fahrzeugüberwachung in den Bundesländern. Die Gesamtkosten für HU+AU nähern sich dadurch bundesweit wieder stark an.


    Der TÜV Süd gibt in der weiter oben verlinkten Preisliste für Bayern ja auch die 63,30€ an. Interessant scheint also zu sein, ob der TÜV-Standort als amtliche "Technische Prüfstelle" gilt, oder nicht.

    Cool, muss ich mir ja fast überlegen, über die Grenze nach Bayern zu fahren.
    Ich habe auch meine Aussage weiter oben gestrichen, sorry dafür.


    Gibt es einen logischen Grund dafür, dass die HU in Bayern und BaWü beim TÜV ~40€ billiger ist, als in anderen Bundesländern? Die Kombination aus AU und HU dann aber doch wieder etwa gleichviel kostet wie woanders? So einen Art versteckte E-Auto-Förderung oder so?