Ich weiß, das hilft dir nicht bei deiner Frage, aber praktischerweise macht man sowas mit einer Wallbox, die mit am Energiemanagementsystem (EMS) dran hängt, und deren Leistung entsprechend des aktuellen PV-Überschusses geregelt wird. Die gibt es auch mit Phasenumschaltung, d.h. bei kleinen Überschüssen wird dann nur mit einer Phase und entsprechend kleinem Strom geladen.
Beiträge von Erik
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Letztendlich auch nur eine weitere App, mit der irgendwer wieder Geld verdienen will (und muss). Das regelt am Ende der Markt, wir haben ja eine Marktwirtschaft, der Beste setzt sich durch, blablabla...

Ich finde es ja interessant, wie viel Energie, Venture Capital und sonstige Ressourcen sich finden, um an den Symptomen rumzudoktern.
Blöd nur, dass der Markt immer da nicht funktioniert, wo es drauf ankommt. Ursache des ganzen App-Chaos ist ja der intransparente Lademarkt mit den überzogenen Ladepreisen, besonders fürs adhoc-Laden. Eine weitere App wird das nicht beseitigen, hier wird es Zeit für eine regulatorischen Eingriff.
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....solche Kunden lassen wir extra lange warten.
Dann gratuliere ich dir herzlich zu deinem Arbeitgeber. Scheint ja ein tolles Betriebsklima zu sein. Ist aber so typisch deutscher Firmenlenker, egal ob kleine Klitsche oder Großkonzern: An der eigenen Minderleistung des Betriebes und dem daraus folgenden wirtschaftlichen Misserfolg sind natürlich niemals nicht die eigene Einstellung oder die eigenen Entscheidungen schuld, sondern:
- Der Kunde. Was wagt er sich auch, die Erfüllung seines Vertrages zu fordern. Und überhaupt auch eine Frechheit, dass der das Auto nicht schon bei Bestellung bezahlt! Und warum überhaupt werfen die blöden Kunden das Geld nicht einfach über den Zaun, warum wollen die eine Gegenleistung dafür?
- Die Zulieferer. Als hätte man die sich nicht selber ausgesucht.
- Die Mitarbeiter. Man kriegt ja kein geeignetes Personal mehr. Und Vorsicht Arbo, auch du wirst von deinem Arbeitgeber geopfert werden, bevor er irgendeinen Fehler bei sich sucht.
- Die Politik sowieso, gerne natürlich die EU, die Grünen, die Sozen.
- Gerne genommen auch die Bürokratie, das Finanzamt, das Gewerbeamt oder der Arbeitsschutz.
Dass es einfach unanständig ist, Versprechen zu machen, die man nicht halten kann, kam dort sicher niemanden jemals in den Sinn.
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Ich habe gerade einen Anruf vom Autohaus bekommen, ich geh denen sowieso jede Woche auf die Nerven. Mein Auto habe heute die Fabrik verlassen und brauche jetzt ein paar Tage in der Logistik bis es bei ihnen wäre. Dann müssten sie noch die Papiere anfordern und ich könnte in etwa drei Wochen mit der Übergabe rechnen. Der unverbindliche Liefertermin auf der Bestellung war Mai, die mündliche Zusage "Ende März, Anfang April". Nun gut, am Montag bekommen sie meine Fristsetzung in den Briefkasten.
Blöd nur, dass ich nächste Woche in den Urlaub fahre. Das hätte ich schon gerne mit dem Born gemacht. Dann auf nach Schweden mit dem Corsa electric...
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Sofern es zu einer HV-Abschaltung kommt (Batterie-Schütze offen), hat der Inverter eigentlich AKS (aktiver Klemmenkurzschluss)? Denn passiert einem das bei hoher Geschwindigkeit weit im Feldschwächebereich, dann wird der Inverter gegrillt (hohe Induktionsspannung der PM-Maschine).
Aktiver Kurzschluss, siehe Wikipedia. Aber beachte auch den letzten Satz im Wikipedia-Artikel: "Bei ungeeigneten Umrichter/Maschinenkonzepten führt dieser Betriebszustand zu beinahe unmittelbaren thermischen Schäden."
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Also nur weil der Strom weg ist blockiert kein Elektromotor. Der dreht einfach weiter und wirkt (je nach Typ) als Generator. Um den zum Blockieren zu bringen, muss man schon noch was extra machen, also z.B. die Anschlüsse kurzschließen, dann hättest du jetzt aber irgendwo einen Klumpen geschmolzenes Metall oder abgerauchte Halbleiter in deiner Motorsteuerung und der Motor wäre nur noch Kleineisen. Irgendwo muss die kinetische Energie hin...
Ich würde denken, da hat ein Notbremsassistent ausgelöst, warum auch immer, berechtigt oder als Fehlfunktion. Ja, das drückt dich in die Gurte, vor allem, wenn du nicht damit rechnest. Und die Bremsen sind immer stärker ausgelegt als der Motor.
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Aktuell € 25 Ladeguthaben für Neukunden bei Fastnet. Bezahlung des Ladevorgangs muss über Fastnet App erfolgen und Guthaben gilt wohl nur für einen Ladevorgang, ansonsten keine Bindung an ein Abo oder so
Danke für die Info. Eine Ladung geschenkt, dafür deine Daten einer weiteren Datenkrake in den Hals geworfen. Muss jeder selber wissen. Die Fastnedpreise für den Wenignutzer ohne Abogebühr sind jetzt nicht so attraktiv: 0,62€/kWh bei Verwendung der App und Zahlung mit Kredit-/Debitkarte. Den Preis kriege ich auch, wenn ich dort meine EWE Go App verwende. Und 0,49€/kWh mit Abo ist das, was ich bei JET oder TEAG ad hoc bezahle. Ich werde jedenfalls dort kein Vertragskunde.
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Hinzu kommt, dass eine Dachbox aus welchen Gründen vielleicht einfach nicht zugelassen ist. Du kannst es drehen wie du willst und auch wenn es nervt, auch wenn es technisch machbar wäre, ist eine Dachbox für den Born nicht vorgesehen.
Das wird genau das gleiche sein wie bei der Anhängelast. VW (ist ja beim ID.3 das gleiche) & Cupra haben aus irgendwelchen Gründen beschlossen, das nicht anzubieten. Sei es weil dann der Verbrauch in die Höhe geht oder wegen was auch immer. Also wird es auch nicht mit homologiert und ist in der Typzulassung nicht mit drin.
Bei der Anhängerkupplung und Anhängelast hat sich dann Misterdotcom die Mühe gemacht, mal genauer hinzugucken. Und siehe da, konstruktiv ist eine Anhängelast durchaus vorgesehen. Also haben sie eine passende Kupplung konstruiert, die nötigen Tests gemacht und ein Mustergutachten erstellen lassen. Jetzt musst du dir die Anhängelast halt einzeln eintragen lassen.
Ich glaube, für eine Dachlast wäre der gleiche Weg gangbar. Für den Privatnutzer ist das aber natürlich so gut wie unmöglich, wenn sich nicht eine Firma findet, die da mal ein Mustergutachten machen lässt.
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Hallo EschBorn, dass du mir indirekt Steuerhinterziehung unterstellst, finde ich nicht nett.
Ich gebe die Messwerte eines ungeeichten Messgerätes an. Ich gebe keine falschen Werte an. Dass das Finanzamt da drüber noch einen Plausabilitätscheck macht oder machen sollte, ist mir schon klar. Ob da aber 25km oder 26km stehen, juckt de facto keinen. Ich gebe sogar eine kürzere Route an, als die "verkehrgünstigste", die die gängigen Routenplaner vorschlagen, einfach weil die mir besser taugt und ich die wirklich fahre.Zum zweiten Teil deines Beitrags: "... wenn er sich nicht einem Compliance Risiko mit dem Finanzamt aussetzen will." Genau das ist der Grund, weshalb wir in Deutschland nichts auf die Reihe bekommen. Wenn es irgendwo eine unklare Situation gibt, wird der Weg des geringsten Risikos gewählt und alles tausendfach abgesichert, statt einfach mal zu machen. Dein Arbeitgeber lagert das Risiko aus zu einem externen Dienstleister und bezahlt bestimmt ein Schweinegeld dafür. Wenn der externe Dienstleister was verbockt, ist gegenüber dem Finanzamt trotzdem dein Arbeitgeber fällig. Aber schön für dich, du hast von deinem Arbeitgeber eine Wallbox spendiert bekommen.
Bei meinem Arbeitgeber werden die horrenden Preise eines Ladekartenanbieters bezahlt, obwohl die Nutzung der privaten Wallboxen ein Drittel kosten und keiner was dran verdienen würde. Es könnte wegen der ungeeichten Wallbox ja jemand 10Cent zu viel erstattet bekommen. Und der Ladekartenanbieter schickt schöne offizielle Rechnungen, die die Buchhaltung erfreuen.
Selbst wenn alles konform ist, wenn wer bescheißen will, kann er das an der geeichten Box auch: Ich muss ja nur die Zugangskarte des Dienstautos zur Freischaltung hernehmen, wenn mein privates Auto dran hängt...
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Danke Wolle-e für das Dokument und uns allen ein herzliches Willkommen in Deutschland!
Für mich klingt das aber sehr stark nach Mimimi des Eichamts: "...ergibt sich aus Sicht der Eichbehörden...". Also aus Bürokratisch ins Deutsche übersetzt: "Heul, heul, das BMF hat irgendwas gemacht und dabei nicht meine Meinung/ Rechtsauffassung beachtet".
Das BMF setzt die Anforderungen an die Messtechnik und die Nachweise bewusst niedrig, weil sie wissen, dass das anders gar nicht praktikabel ist. Das Eichamt sagt, das geht so aber nicht, weil steuerlich relevant, das muss alles geeicht sein. Die stellen ja sogar den MID-Zähler in Frage, und deine Wallbox zu Hause de facto kommerziellen Ladeboxen gleich und dich als Privatperson kommerziellen Ladestellenbetreibern.
Mal als Vergleich: Der Kilometerzähler in meinem Privatauto ist auch nicht geeicht. Trotzdem nutze ich und Millionen andere genau diese Angaben, um meine Reisekosten abzurechen oder den Weg zur Arbeit steuerlich geltend zu machen. Verrate das bitte bloß keiner dem Eichamt!
Im Endeffekt sehe ich einen Streit zwischen verschiedenen Behörden. Der wird sich auch nur beheben lassen, wenn sich die diversen Behörden auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, oder das mal ein Gericht entscheidet. Bis dahin wird die Steuer aber immer noch durchs Finanzamt erhoben, das in der Zuständigkeit des BMF liegt. Also gilt für den normalen Betrieb oder Arbeitnehmer die Rechtsaufassung des BMF. Ich erwarte jetzt nicht, dass morgen früh das Eichamt bei mir auf dem Hof steht und mir die Wallbox versiegelt, weil ich damit auch mal einen Dienstwagen laden könnte und dann die Kosten mit dem Arbeitgeber abrechnen würde.