Ganz einfach: Ich muss seit März recht lange pendeln (ca. 60km einfache Strecke). Da ist das E-Auto die billigste Variante.
Für diesen Anwendungsfall auch ok und ausreichend (auch wenn ich im Winter nur 2x hin und her komme, aber ich kann zu Hause laden.
Aber ich erwarte von einem Wagen von über 42.000 € eben schon ein bisschen mehr als nur diese Kurz- bis Mittelstreckentauglichkeit.
Die ganzen nicht-funktionierenden Dinge bzw. schlechte Auslegung sind natürlich nicht BEV spezifisch, aber definitiv der Zufriedenheit abträglich.
Kurz gesagt: Ich fahre BEV nur wegen der Kosten, nicht weil ich es toll finde (gut die ansatzlose Beschleunigung ist schon nett, aber die meisten Festures hat jedes moderne Fahrzeug und bei 130 höre ich primär Reifengeräusche - wie in meinem Benziner, den ich für Urlaub und längere Strecken noch behalte). Und es sind eben keine Diesel-Dieter Diskussionen… Warum werden so wenig BEVs von selbst verkauft (also ohne Zwang wie Verbrennerverbot und höhere Kosten durch CO2-Steuet)? Weil für die meisten diese Fahrzeuge im Vergleich eben KEIN Use-Case sind. Wer würde etwa in einem Verbrenner akzeptieren, dass die Reichweite um 25-30% bei Kälte sinkt. In Norwegen (gerne immer als Gegenbeispiel genannt) und China ist halt der Strom super billig, da lohnt es sich halt…