Wieso nachzahlen? Wenn Du pfleglich mit Autos umgehst eigentlich kein Thema. Und wenn die Kilometer reichen
Ich bin jetzt bei Leasing Nr. 4 in Folge. 3x Audi, jetzt Cupra. Die gesetzten Definitionen bezüglich Gebrauchsspuren finde ich ok bis jetzt und hatte nie Probleme. Allerdings gebe ich jetzt den Audi zurück, ohne bei denen auch wieder einen Audi neu zu leasen. Ob man da anders oder "pingeliger" behandelt wird, werde ich im von meiner bisherigen Erfahrung abweichenden Fall berichten. Ach so, ich habe die Autos bisher auch nie aufbereiten lassen.
Hier mein versprochenen Update zum Thema Leasing und Kulanz nach Rückgabe meines Audi A3 TFSIE Ende letzter Woche. 4 Jahre Laufzeit, über 6000 echte Minderkilometer nach Abzug der 2500 km Toleranz.
Das Auto stand top da. Für meine Wahrnehmung nur minimale altersübliche Gebrauchsspuren.
ABER: Erstmalig nach 3 Fahrzeugen eben keine Neubestellung bei dem Händler. Wegen Wegzug von über 600km und dann jetzt Wechsel zum Born. Und ich denke, dass man die jetzige Erfahrung problemlos auch auf Cupra übertragen kann. Sie sind ohne Folgegeschäft definitiv merklich "pingeliger".
Das TÜV-Rückgabe Gutachten dürfte und sollte ja immer unabhängig je nach Prüfer-Tagesform gleich ausfallen. Aber was dann an Mini-Dellen und Kleinst-Lack-Abplatzern und Micro-Steinschlägen berechnet wird, könnte man hier und da dann schon als kleinlich bezeichnen.
Es wird dann ein Minderwert-Katalog genutzt, der festgelegte Preise für Kleinstschäden auflistet, die ihrer Meinung nach nicht unter übliche Gebrauchsspuren fallen. Ich liege in Summe bei unter 500 €, wobei da noch über 200 € Rückerstattung der Minderkilometer verrechnet werden. Also alles nicht die Welt, aber eben erstmalig.
Auch gut für mich zu wissen, war ich doch bisher eben immer treuer Kunde ein und desselben Händlers, der bei vorigen Rückgaben am Tag der Abholung des nächsten Neuwagens nie auch nur ansatzweise irgendwas an Nachzahlung aufgerufen hat. Heißt, Kulanz steht und fällt eben mit der Kundenbindung. Genau wie man es immer liest.
Irgendeine Form der professionellen Aufbereitung wäre übrigens in Summe teurer gewesen.
Insofern ist das noch ok. Einzig die Tatsache, dass man mir ein abgelaufenes Reifendichtmittel in Rechnung stellt, könnte man jetzt wirklich als grenzwertig bezeichnen. Zumal man zum Schluss noch einen warmen Händedruck bekommt und einem für 10 Jahre Kundentreue gedankt wird ![]()
Also lieber "Auch-Leaser" oder solche, die es planen.
Ich finde Leasing nach wie vor gut und für mich aus vormals genannten Gründen praktikabel.
Diese noch ausstehende Erfahrung wollte ich der Vollständigkeit halber noch einbringen.