Dennoch verstehe ich nicht, weil man wegen 22kw dauernd den Untergang jeder Elektroinstallation an die Wand malen muss.
Will ich gar nicht. Ich habe nur leider im Bekanntenkreis gemerkt, dass es bei einigen sehr schnell sehr teuer wurde, für eine Funktionalität, die sie gar nicht brauchten. Was genau nötig ist, kann dir nur sowieso nur ein Fachmann sagen, der genau in die Anlage guckt. Bestenfalls sollte man dem auch vertrauen können. Ideal ist es, wenn man selber ein bisschen was weiß.
Leider funktioniert das nicht immer. Hier gibt es so einen Elektriker, der hat dann immer gleich die Dollarzeichen in den Augen. Komischerweise ist das auch der einzige, der immer kurzfristig Termine frei hat... Es macht auf jeden Fall Sinn, sich vorher genau bestätigen zu lassen, was für Arbeiten geplant und nötig sind, und was die kosten werden.
Mal so als Rechenbeispiel: 22kW Wallbox heißt 32A. Dann hast du einen Küchenherd, der an jeder Phase auch mit 16A angeschlossen ist. Deine Waschmaschine hat auch einen 16A-Anschluss (auch wenn die meistens nur 10A ziehen). Jedenfalls bist du da schon bei 64A. Das ist das, worauf die meisten Hausinstallationen von Eigenheimen ausgelegt sind. Oft musst du dafür schon Panzersicherung und SH-Schalter wechseln, weil die nur auf 35 oder 50A dimensioniert waren. Und selbst danach: Wenn du jetzt morgens dazu noch deine Kaffeemaschine und den Toaster einschaltest, und die noch mit auf der gleichen Phase hängen, wird es dunkel.
Bei 2*22kW ohne Lastmanagement hast du mit 2*32A einen solchen Hausanschluss gleich komplett ausgelastet.