Welche Wallbox habt oder werdet ihr installieren?

  • Wolle-e

    Meine Lösung sieht derweil so aus: Ich lege mir einen großen Akku (60kWh oder mehr) samt 30kVa Batteriewechselrichter in den Keller, der im Winter immer zu mindestens 50% gefüllt ist. Ggf. wird aus dem Netz nachgeladen. Wenn der Netzbetreiber gemäß §14a dann drosselt, läuft der ganze Laden dann für die 2 Stunden mit voller Leistung auf Batteriestrom weiter.

  • Wolle-e

    Meine Lösung sieht derweil so aus: Ich lege mir einen großen Akku (60kWh oder mehr) samt 30kVa Batteriewechselrichter in den Keller, der im Winter immer zu mindestens 50% gefüllt ist. Ggf. wird aus dem Netz nachgeladen. Wenn der Netzbetreiber gemäß §14a dann drosselt, läuft der ganze Laden dann für die 2 Stunden mit voller Leistung auf Batteriestrom weiter.

    Ich weiß ja nicht was du da treibst?

    60kWh in den Keller, um dann mit ca. 50% Ladezustand die 2h maximale Offtime zu überbrücken? Dh du gehst von 15kW elektrische Leistung für die Wärmepumpe aus? Krass!


    Nur so nebenbei, die maximal 2h offtime am Tag kann der Netzbetreiber nutzen, muss aber nicht.

    Bei meiner ca. 14 Jahre alten Wärmepumpe wurde noch nie vom Netzbetreiber gedrosselt. Man sollte eine WP auch drauf nicht unbedingt auslegen.

    Ich denke du solltest bei diesem Heizbedarf mit deinem Netzbetreiber besprechen und mal abfragen wie oft in den letzten Jahren im Mittel wie lang pro Tag gedrosselt wurde.


    Außerdem würde ich den Heizungbauer wechseln, wenn er dir so ein Zeug einredet, ich meine verkaufen will.

    Aktuell Zweitwagen ID3. Nachfolger in 06/2026 der Born Edition Dynamic (siehe Bestellliste).

    11/25: Welcome to the Tribe, Bestellbestätigung mit Kommissionsnummer

    02/26: Dein Cupra wird jetzt gebaut :S

    Erstwagen: EV6 :)

  • Ich weiß ja nicht was du da treibst?

    Zwei Wärmepumpen mit zusammen 6kW (Brauchwasser und Heizung getrennt) und dazu zwei (evtl. bald drei) Wallboxen. Dazu werkelt hier noch eine 27kWp Solaranlage auf dem Dach.


    Im Winter erreichen wir in dem Zweifamilienhaus durch die E-Auto Laderei an manchen Tagen durchaus Tagesverbräuche von 200kWh. Selbst im Sommer sind an manchen Tagen 150kWh angesagt. Unser jährlicher Stromverbrauch liegt bei 35MWh. Dafür sind aber auch die 6.000€ Dieselrechnung, die 5.000€ Gasrechnung und die 5.000€ Benzinrechnung weggefallen.


    Mein Klempner hat mich auf die Idee mit dem großen Akku gebracht, weil man den viel flexibler nutzen kann als einen Warmwasser-Pufferspeicher, eben um auch im Sommer den Eigenverbrauch nach oben zu schrauben und im Winter mit dynamischen Stromtarifen dann aus dem Netz laden zu können, wenn es dank Windstrom günstig ist.

  • Zwei Wärmepumpen mit zusammen 6kW (Brauchwasser und Heizung getrennt) und dazu zwei (evtl. bald drei) Wallboxen. Dazu werkelt hier noch eine 27kWp Solaranlage auf dem Dach.


    Im Winter erreichen wir in dem Zweifamilienhaus durch die E-Auto Laderei an manchen Tagen durchaus Tagesverbräuche von 200kWh. Selbst im Sommer sind an manchen Tagen 150kWh angesagt. Unser jährlicher Stromverbrauch liegt bei 35MWh. Dafür sind aber auch die 6.000€ Dieselrechnung, die 5.000€ Gasrechnung und die 5.000€ Benzinrechnung weggefallen.


    Mein Klempner hat mich auf die Idee mit dem großen Akku gebracht, weil man den viel flexibler nutzen kann als einen Warmwasser-Pufferspeicher, eben um auch im Sommer den Eigenverbrauch nach oben zu schrauben und im Winter mit dynamischen Stromtarifen dann aus dem Netz laden zu können, wenn es dank Windstrom günstig ist.

    Das ist ja ne Nummer!


    Dann wirst du ja auch wissen was so 60kWh Akku und das drumherum kostet.


    Wie auch immer, die theoretischen zwei h offtime würde ich im Leben nicht versuchen zu überbrücken. Wenn tatsächlich mal abgeschaltet werden sollte, dann hat das Warmwasser ja nen Speicher und die Heizung ist vielleicht ne Fußbodenheizung, die interessiert sich für die zwei Stunden eh nicht wirklich, ist zu träge.


    Bzgl. Akku fürs Autoladen mit PV Strom.

    Das ist natürlich einfach ne Rechenaufgabe. Wenn du es schaffst den Akku sehr oft zu entleeren, dann könnte sich das schon rechnen.

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  • Ab 3,7KW muss die WB vom Netzbetreiber zusätzlich gem. Paragraph 14a EnWG noch steuerbar sein.

    Damit man sie auf 4,2 kW hochdimmen kann?



    Somit ist die Steuerleitung für die Drosslung ein Problem

    Kann der Netzbetreiber auf eine altertümliche Steuerleitung bestehen? Denn es gibt ja durchaus WBs mit EEBus-Schnittstelle, die bei vorhandener LAN-Anbindung die Steuerleitung nicht brauchen.

    Richtiges Auto:
    Skoda Superb 2.0 TDI, 130 kW, 60 l (reicht locker für 1.200 km im BEV-Schleichmodus), MJ 2015


    E-Schleicher:
    CUPRA Born, 150 kW, 58 kWh, MJ 2023
    Wallbox: openWB series 2, 22 kW

  • Dann wirst du ja auch wissen was so 60kWh Akku und das drumherum kostet.

    Ich habe hier ein Angebot für einen 200kWh Akku liegen, allerdings ohne Wechselrichter. Da steht unten 19.990€ unterm Strich. Mit dem entsprechenden 30kVa Wechselrichter werden das dann wohl 28.000€.

    Weniger als 60kWh geht bei einem so großen Wechselrichter eh nicht, weil da der Ladestrom schon 0,5C beträgt und der Akku langfristig gegrillt wird. Bei 200kWh wäre der Ladestrom bei 0,13C, es ist also sehr viel schonender für den Akku, was die erwartbare Anzahl an Ladezyklen angeht. Drum gehen in den Hybrid-Autos ja auch die Akkus so schnell kaputt. Die Alkus sind einfach zu klein für die Entladeleistung, die ihnen abverlangt wird.


    Allein die beiden E-Autos, die schon da sind, nehmen sich 20MWh im Jahr. Gerade bin ich nach Hause gekommen mit Akkustand 12% bei meinem 77/82kWh Born und morgen um 5.45 Uhr, das ist in 7.15 Stunden muss er auf 90% SOC sein und das Auto vorgeheizt haben. 90%, damit er wieder den täglichen Umlauf schafft und nicht zwischendrin an die Schnellladesäule muß.


    Da müssen jetzt also in 7 Stunden 60kWh rein. Da ist das 11kW AC Laden schon knapp. 😥

    Die Wallbox kann 22kW, es ist auch alles beim Netzbetreiber zugelassen, nur gibt es keine bezahlbaren Fahrzeuge, die 22kW AC können.

  • Da müssen jetzt also in 7 Stunden 60kWh rein. Da ist das 11kW AC Laden schon knapp. 😥

    Die Wallbox kann 22kW, es ist auch alles beim Netzbetreiber zugelassen, nur gibt es keine bezahlbaren Fahrzeuge, die 22kW AC können.

    Unter diesen Umständen solltest du über eine DC Wallbox nachdenken. 22kW AC ist nicht mehr im Fokus der Hersteller und deswegen auch nicht mehr für die AC Ladesäulen. Da werden nicht mehr viele Fahrzeuge kommen die das anbieten.

    Aktuell Zweitwagen ID3. Nachfolger in 06/2026 der Born Edition Dynamic (siehe Bestellliste).

    11/25: Welcome to the Tribe, Bestellbestätigung mit Kommissionsnummer

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    Erstwagen: EV6 :)

  • Damit man sie auf 4,2 kW hochdimmen kann?

    Damit der Netzbetreiber kontrollieren kann, ob Du eine 1-phasige oder eine 3-phasige Wallbox betreibst. Da geht es weniger ums Dimmen als viel mehr darum, dass die Schieflasten im Drehstromnetz nicht zu groß werden. Bei der Anmeldung der Geräte, wird bei uns immer gefragt, ob es Drehstromgeräte sind, die die Außenleiter L1, L2 und L3 gleichmäßig belasten oder ob es Wechselstromgeräte sind, die nur einen Außenleiter belasten. Da wird dann auch gefragt, ob sie an L1, L2 oder L3 angeschlossen sind.


    Bei meinen Drehstrom-Wallboxen ist es ähnlich. Da diese Geräte auch auf 1-phasigen Betrieb umschalten können, sind sie folgendermaßen angeschlossen:

    • Wallbox 1: L1, L2, L3
    • Wallbox 2: L2, L3, L1
    • Wallbox 3: L3, L1, L2

    Schalten die Wallboxen dank Lastmanagement auf 1-phasigen Betrieb, wird so L1, L2 und L3 belastet.

  • Damit der Netzbetreiber kontrollieren kann, ob Du eine 1-phasige oder eine 3-phasige Wallbox betreibst. Da geht es weniger ums Dimmen als viel mehr darum, dass die Schieflasten im Drehstromnetz nicht zu groß werden. Bei der Anmeldung der Geräte, wird bei uns immer gefragt, ob es Drehstromgeräte sind, die die Außenleiter L1, L2 und L3 gleichmäßig belasten oder ob es Wechselstromgeräte sind, die nur einen Außenleiter belasten. Da wird dann auch gefragt, ob sie an L1, L2 oder L3 angeschlossen sind.


    Bei meinen Drehstrom-Wallboxen ist es ähnlich. Da diese Geräte auch auf 1-phasigen Betrieb umschalten können, sind sie folgendermaßen angeschlossen:

    • Wallbox 1: L1, L2, L3
    • Wallbox 2: L2, L3, L1
    • Wallbox 3: L3, L1, L2

    Schalten die Wallboxen dank Lastmanagement auf 1-phasigen Betrieb, wird so L1, L2 und L3 belastet.

    Danke für die Hinweise, ist ein echt komplexes Thema, so viele Parameter und Varianten die es da gibt...