Das mag stimmen. Ab Werk ist mir aber noch nie untergekommen, dass ein Rad noch großzügig Klebereste vom Reifenaufziehen auf der Felge hat (ich meine damit nicht die oberflächlichen "Striemen" am Felgenrand) und zudem mit einer Beschädigung (hier im Bereich der polierten Fläche) ausgeliefert wurde.
Es wäre Aufgabe des Händlers gewesen das Auto vor Übergabe auf solche Verschmutzungen und auch auf Beschädigungen (beim Transport) hin zu überprüfen und diese VOR Übergabe zu beseitigen. Dafür zahlt man schließlich einen absurd hohen Betrag für Überführung und Bereitstellung.
Laut Definition sollen die Überführungskosten die „Übergabefertigmachung“ des Neuwagens vom Werk bis zum Kunden (bzw. zum Autohaus) abgedeckt werden. Sie beinhalten u.a.:
* Transport vom Werk zum Händler (Spedition, Lkw, ggf. Bahn).
* Transportversicherung für Schäden auf dem Weg.
* Aufbereitung: Reinigung innen/außen nach dem Transport.
* Technische Fertigstellung: Flüssigkeiten prüfen/auffüllen, Reifendruck, Funktionskontrolle, ggf. erste kleine Inspektion.
In deinem Fall ist bei der Beschädigung an der Felge von einem Transportschaden auszugehen, welcher versichert ist, d.h. der Händler oder Cupra hätten die Reparatur nicht mal selbst zahlen müssen, sondern die Transportversicherung.
Bei meinen letzten 6 Fahrzeugübergaben ist der Verkäufer mit mir um das Auto herum gegangen um das Auto final nochmal in meinem Beisein auf Fehler bzw. Beschädigungen zu überprüfen. Spätestens da hätte sowas auffallen müssen.
Wenn Händler es allerdings inzwischen nicht mal mehr auf die Kette bekommen vor Übergabe Transportsicherungen aus den Stoßdämpfern zu entfernen dann wundert mich gar nichts mehr. Das Argument Kostendruck ist nicht akzeptabel, denn man zahlt für den ganzen Übergabekram. Da darf man wohl erwarten dass sie ihren Job machen. Sonst kann ich mir mein Auto auch bei Amazon bestellen.