Zum Thema Steuer:
Beispiel: Ein Gewerbetreibender lädt sein Fahrzeug mit Strom, welcher von der Steuer abgesetzt wurde. Zuhäuse nutzt er den Strom Privat... Um solche Themen gings da...
Zum Thema Netzstabilität:
Da gehts ja nicht um die Menge am Strom. Es geht um Dinge wie Spannungsschwankungen, die Herzzahlen die wir einhalten müssen, unsymetrische Lastschwingungen usw. Das kann vielleicht bei einem Fahrzeug relativ unproblematisch sein. Aber bei vielen Fahrzeugen sieht das anders aus. Für Wechselrichter gibt es daher ja verschiedene VDE und EN Normen die eingehalten werden müssen. Beim bidirektionalen Laden ist das meines Wissens eben noch nicht geregelt.
Ja die Steuerfrage ist noch völlig ungeklärt. In der Firma gratis laden - zuhause einspeisen, daher weniger Strom kaufen, daher weniger Steuer zahlen = Sachbezug.
In der Firma gratis laden - zuhause voll einspeisen, damit noch für den Überschuss Geld kassieren = steuertechnisch der Übergau (sinnvollerweise machst du das nicht in der Nacht weil da wird dir keiner glauben es ist PV Überschuss)
Elektrotechnisch ist das Thema durch. Die DC Wallbox kann bidiretktional 11kW laden und entladen. Die Wallbox von Moon habe ich getestet. V2L und V2H hat sich erledigt. Eingespeist wird in das Netz (V2G). Technisch ist die Wallbox ja nur ein 11kW Hybridwechselrichter ohne Eingang für PV und ohne MPPT Tracker. Dafür sind die Preise mit ca. 2.500€ noch ganz schön teuer. Wieviel du vom Auto einspeist entscheidest du selbst. Die Normen halten alle Anbieter ein. Das Limit bei VW mit 10.000kWh ist vollkommen willkürlich und wird wohl fallen (müssen).
VW gibt mir Akkugarantie (70% Restkapazität) bei max. 160.000km oder 8 Jahre. Daraus ergibt sich eine rechnerische Jahresfahrleistung von 20.000km. Für 20.000 km benötige ich (bei 20kWh/100km) ca. 4.000kWh/Jahr * 8 Jahre = 32.000kWh Akkunutzung.
Ob ich den Akku für den Fahrbetrieb nutze oder als stehenden Energiespeicher ist wohl meine Entscheidung. Zusätzlich kann ich den Akku maximal mit 10kW entladen, also sehr schonend für die Zellenchemie im Vergleich zum Fahrbetrieb oder Schnellader.
Ob ich den Akku für den Fahrbetrieb nutze oder als stehenden Energiespeicher ist wohl meine Entscheidung (theoretisch).
(Mein PV Speicherhersteller garantiert bei 6.000 Ladezyklen 80% Restkapazität - also bei 30kWh PV Speicher = 180.000kWh Akkunutzung allerdings
muss ich schon berücksichtigen ich kann nur mit max.12kW laden oder entladen - also viel viel weniger als ein E-Auto)
DC mit 11kW laden wird interessant. Die Verluste in der Wallbox sind sicher kleiner als die Ladeverluste im Auto. Technisch noch nicht geklärt ist eine eventuelle Fernbegrenzung/Abschaltung durch den Netzbetreiber. Wenn zu viel eingespeist wird, ist es ja dann völlig unklar ob es die PV ist oder das Auto (oder mehrere Autos).