Viel schlimmer als das plötzliche Runterbremsen empfinde ich das in Baustellen auch beschleunigt wird, weil er anhand der Kartendaten sich einbildet da stünde ein 120 kmh Schild obwohl er eigentlich anhand der gelben Linien und der Tatsache dass er vor wenigen Meter ein 80 km/h Schild in Realität erkannt hat, doch eigentlich wissen müsste dass er gerade durch eine Baustelle fährt und die Kartendaten wohl nachrangig zu beurteilen wären.
Auf eine meiner regelmäßigen Strecken da ist das schon seit Monaten so, sogar so lange, dass er die Schilder zum Anfang der Baustelle wo erst auf 100 dann auf 80 reduziert wird schon in den Kartendaten übernommen wurden - er also darauf schon vorausschauend heruntergebremst hatte. Trotzdem ist da beim Kartenanbieter der Algorithmus oder der Mensch der das übernimmt nicht so schlau, dass es sinnvoll ist das frühere und tatsächlich abgebaute 120km/h Schild direkt auf Streckenhöhe der Verschwenkung auf die Gegenbahn dann auch aus den Kartendaten herauszunehmen.
Jetzt auf meiner Adventstour einmal quer und längs durch Deutschland hatte ich mindestens 5 Baustellen wo das genauso war.
Ich weiß gar nicht mehr warum VW/Cupra diesen Connected Travel Assist so toll bewirbt, dass da sogar Daten "zurückgespielt" würden, mein Auto also aus den Daten anderer Autos lernen sollte. Ganz offensichtlich passiert das ja eben nicht. In Zeiten zu denen Google-Maps innerhalb von Minuten erkennt, wo ein Stau anfängt und aufhört, sollte es doch für VW/Cupra, die dafür ja noch extra Aufpreis nehmen, innerhalb von Monaten möglich sein, zu erkennen dass ihre Daten zu den Geschwindigkeitsbegrenzungen schlicht falsch sind.