Zu geringe Endgeschwindigkeit und mangelhafte Rekuperation

  • Hier in der REgion parken die E-Fahrer vermehrt die Ladesäulen zu ohne überhaupt anzustecken. Einmal habe ich mir schon den Spaß erlaubt und 6 Fahrer im Supermarkt ausrufen lassen, weil sie auf diese Art und Weise fast alle der vorhandenen 8 Ladeplätze zugeparkt hatten. Aber das ist auf Dauer ja auch keine Lösung.

    Warum errichten die Ladestrom-Anbieter kein Webportal, auf dem man Fotos der Blockierer hochladen kann, auf dass diese dann Schadenersatz zahlen müssen? Schließlich konnte der Stromanbieter in der Zeit ja keinen Strom verkaufen. Das absolut asoziale dabei ist: Da sie nicht angesteckt haben, werden die Säulen als frei bzw. verfügbar im Navi angezeigt und alle E-Autos werden gezielt zum Laden dorthin geschickt. Als Bayern München daheim ein Fußballspiel hatte, waren von 24 Ionity-Ladesäulen auf diese Art und Weise 22 zugeparkt. :cursing:

    Ja, das ist sogar doppelt schlimm!


    Mir ist jetzt schon extrem negativ der Ionity Ladepark am Brenner Outlet aufgefallen. Schon in der App sieht man praktisch alle Säulen belegt, 3/4 der Autos bei 100%!


    Die sind alle im Outletcenter und kommen da nicht mehr raus. Haben ja nen netten Parkplatz mit Lademöglichkeit. Draußen an den Säulen totales Chaos weil sich 10 Autos um 1 freie Säule streiten….


    Helfen würden da zumindest krasse Standgebühren ab 100% Ladestand.


    Ich für meinen Teil werde versuchen das Outlet Center nur noch außerhalb der Öffnungszeiten anzusteuern….

    Ab 06/2026 der Born Edition Dynamic, 170kW, 60kWh (siehe Bestellliste).

    03/26: Dein Cupra Born ist aufm Weg zum Händler, er meldet sich :S

    Erstwagen: schnellerer Lader :)

  • Helfen würden da zumindest krasse Standgebühren ab 100% Ladestand.

    Ich wäre dafür, dass die Ladesäulenbetreiber von den Leuten Schadenersatz für nicht verkauften Strom einfordern. Wenn da eine 400kW Ladesäule steht, könnte die theoretisch 400kWh/Stunde verkaufen. 400kWh*0,7€=280€. Also für jede Stunde, die die Säule blockiert wird, 280€ Schadenersatz bzw. 4,67€/Minute. Damit die Betreiber das auch durchsetzen können gerne ein Web-Portal, auf dem Jedermann entsprechende Fotos von blickerten Ladesäulen hochladen kann. Überwachungskameras, die gezielt die Kennzeichen erfassen, wären auch gut.

    Mir ist jetzt schon extrem negativ der Ionity Ladepark am Brenner Outlet aufgefallen.

    Dort habe ich auf meiner Fahrt nach Neapel gottseidank gegen Mitternacht geladen. Da war alles frei, es war nur gottverlassen und richtig kalt dort oben.

  • Tatsächlich schlägt die bessere Ladezeit die höhere Reichweite!

    Das hängt natürlich auch etwas vom persönlichen Fahrprofil ab.

    Bzgl. Ladezeit kann ich den Kia schon empfehlen.

    Die 15 bis 20min um auf 80% zu kommen fallen bei einem Boxenstopp mit Toilettengang kaum ins Gewicht.

    Problem, sobald man sich etwas zu essen gönnt ist die Kiste voll (100%), noch bevor man Platz genommen hat. Als echter E-Fahrer geht man dann spätestens raus und macht die Säule frei. 😎

    Diese zeitlichen Probleme, die mit einem KIA beschreibst, die hätte ich gerne - seufz…😉

  • ich habe gestern mal meinen Born etwas fliegen lassen… konkret Endgeschwindigkeit 167km/h abgeriegelt, als auf einmal der Schub nachgelassen hat. Seitdem ist bei 162km/h abgeriegelt Schluss.

    Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:


    Hab am Freitag wieder die Sommerräder (215/45R20) montiert und seit heute läuft der Wagen wieder Tacho 167km/h.

    Rückblickend war die Spitzengeschwindigkeit damals auf 162km/h zurückgegangen zwei Tage nachdem ich die Winterräder (215/55R18) montiert hatte.


    Der Wagen scheint sich irgendwie an die Räder anzupassen. Nach 50km Autobahn wurde die Kiste auf einmal wieder schneller. :/


    Ob das am Rollwiderstand oder der Haftung liegt?

  • Kalibriert die Kiste den Tacho auf GPS-Basis?

    Richtiges Auto:
    Skoda Superb 2.0 TDI, 130 kW, 60 l (reicht locker für 1.200 km im BEV-Schleichmodus), MJ 2015


    E-Schleicher:
    CUPRA Born, 150 kW, 58 kWh, MJ 2023
    Wallbox: openWB series 2, 22 kW

  • Muss eigentlich, da mein Tacho immer 3 km/h im Vergleich zu GPS zu viel anzeigt. Egal bei welcher Geschwindigkeit.

    Über die Raddrehzahl sollte sich die Tachoabweichung proportional zur Geschwindigkeit verhalten.


    Die Beobachtung von Benni könnte ich mir so erkären, dass die Höchstgeschwindigkeit über die max. Motordrehzahl definiert ist.

    Sommer- und Winterräder haben laut Online-Rechner bei ihm 1,1% Umfangsdifferenz (213,3 cm Sommer, 210,9 cm Winter).

    Wird die max. Motordrehzahl normalerweise bei Tacho 167 km/h (laut GPS dann wohl 164 km/h) erreicht, wären es mit den Winterrädern Tacho 165 km/h (162 km/h laut GPS).


    Dagegen spricht, dass es bei ihm fast 3% Abweichung sind.

    CUPRA Born 77 kWh - MJ2022, FIN: 154**, SW: 3.8.1 (16.07.25 OTA-Update OUM4), 3.5.3 (27.02.25 OTA-Update OUM1), 3.5.2 (07.02.25 OTA-Update OUL9), 3.2.1 (20.07.23 "Over-the-Autohaus"), 3.0 (28.06.22 Auslieferung)

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  • Über die Raddrehzahl sollte sich die Tachoabweichung proportional zur Geschwindigkeit verhalten.

    Jein. Das Geschwindigkeitssignal, das dem Auto vorliegt stimmt ja fast aufs km/h genau. Die Frage ist, welche Tachoanzeige sich aus dem Geschwindigkeitssignal ergibt. Beim Born sind es 3 km/h über die gesamte Skala. Bei meinem richtigen Auto sind es z.B. 4 %.


    Die Frage ist nun, ob es irgendeine Kalibrierung des Geschwindigkeitssignals auf Basis von GPS gibt. Drehzahlreserve nach oben ist ja zumindest bei 150 kW Kisten da.

    Richtiges Auto:
    Skoda Superb 2.0 TDI, 130 kW, 60 l (reicht locker für 1.200 km im BEV-Schleichmodus), MJ 2015


    E-Schleicher:
    CUPRA Born, 150 kW, 58 kWh, MJ 2023
    Wallbox: openWB series 2, 22 kW