Die Kurzstrecken (max 1500m) im Winter möchte ich keinem Verbrenner antun.
Für mein Fahrprofil ist das E-Auto die beste Lösung.
Solche Kurzstrecken kann man zu Fuß gehen, da brauchts nicht mal ei E-Auto. ![]()
Die Kurzstrecken (max 1500m) im Winter möchte ich keinem Verbrenner antun.
Für mein Fahrprofil ist das E-Auto die beste Lösung.
Solche Kurzstrecken kann man zu Fuß gehen, da brauchts nicht mal ei E-Auto. ![]()
Da würde ich widersprechen. Wenn wie aktuell bei deutlichen Minustemperaturen der Verrbauch auf Kurzstrecken um 30% und auf Langstrecken um 15% steigt, dann fällt die Reichweite schon deutlich zusammen.
Mit dem VZ wrüde ich im Sommer die 600km mit einem Stopp schaffen, im Winter niemals. Es sei denn, man fährt tatsächlich bei Minustemperaturen ohne Heizung, dafür mit Mantel, Mütze und Handschuhen. Es gibt tatsächlich Leute, die fahren so, um zu sparen.
Dir ist wohl entgangen, dass ich hier nur den Vergleich Winter-Strecke mit Vorheizen aus der Wallbox gegen Winter-Strecke mit Vorheizen aus dem Akku verglichen habe. Da dachte ich sogar die 4kwh die dann beim Start fehlen eher sogar großzügig geschätzt. Und NUR DIESE 4kwh machen bei zwei Stopps gar nix aus. Ich ertappe mich regelmäßig, dass ich mir beim Essen viel zu viel Zeit lasse und das Auto einfach zu schnell lädt. Bei zwei Stopps bin ich jedenfalls so lange unterwegs, dass ich einmal eine Mahlzeit zu mir nehme und dazu mein Fahrzeug verlasse.
Na ja der kleine Akku kommt dann schon seine Grenzen. 4kwh sind knapp 7%, gerade wenn man oben rum nochmal 7% SoC drauf packen will dauert das schon ein wenig länger als ne Minute
Da ist dann die Aufteilung auf zwei Stopps evtl doch die schnellere Alternative.
Also eine meiner letzten Langstrecken Stuttgart-Dresden sah die Ladeplanung so aus.
Screenshot 2026-01-07 215642.png
Und ABRP ist hierbei schon auf "lange Stopps" eingestellt. Hier jetzt statt auf 68% jetzt auf 75% zu laden, ist doch kein Drama. Abgesehen davon ich wäre ja mit 7% weniger angekommen. Aber so viel war es gar nicht - ich bin aus Akku vorgeheizt mit 98% los gefahren. Also wäre die Ladung eher statt 7->68% 5->68% gewesen. Ganz ehrlich - so knapp war es gar nicht - diese "fehlende" Energie zur ABRP Vorplanung wird wohl schon alleine aufgrund der konservativen Planung des ABPR real eingefahren. Real hatte ich bei beiden Stopps "zuviel" geladen - beim ersten Stopp weil zwei Erlkönige von BMW angeschaut werden mussten, beim zweiten Stopp weil der Hunger gestillt werden wollte. Statt den von ABRP geplanten 130 km/h bin ich sogar viel Strecke 150 km/h gefahren. Angekommen in Dresden bin ich dann sogar mit über 50% SOC statt den geplanten 30% (ich wollte am Ziel nicht nochmals laden).
Ich weiß nicht - warum so viele Angst haben und meinen jeden km Reichweite durch Tricks rausholen zu müssen. Sei es durch Vorheizen an der Wallbox, schleichen oder Fahren mit Mütze und Handschuhen. Ich sehe in der Praxis keinerlei Einschränkung in meinem Fahrverhalten und komme trotzdem bequem ans Ziel - selbst mit dem "kleinen" Akku von nur 60kwh.
Nach einem guten Jahr sehen bei mir die realen Verbräuche so aus (gemessen wurde die geladene Energie, also inkl. Ladeverlusten und inkl. Auto Vorklimatisierung):
Schöne Darstellung ![]()
Passt hier gut hin und am 13.01.2026 ist das erste komplette Jahr um.
Anbei mal realistische Verbrauchswerte, nicht die vom BC, sondern über SoC berechnet und die Wallboxwerte dazu.
Auch sehr gut dargestellt ![]()
OBD kWh/100km
18,73
SoC kWh/100 km
18,75
Welchen Wert ziehst Du für den OBD-Verbrauch heran?
Beim SoC-Verbrauch schätze ich mal, dass Du den "HV Battery energy content" verwendest, oder?
Welchen Wert ziehst Du für den OBD-Verbrauch heran?
Ich nutze einen Veepeak OBDCheck BLE+ Dongle und die Car Scanner App.
Es gibt sowohl vor dem Laden und nachdem Laden ein Bildschirmfoto aus der App:
Den SoC Verbrauch fotografiere ich einfach im Born vor und nachdem Laden.
Erstaunlicherweise stimmt der im Born abgelesene Wert nicht mit dem Wert "Ladezustand Anzeige" aus dem OBD Scan überein.
Die Abweichung ist nicht riesig und nur 1% - max. 2%.
Für den OBD Verbrauch nehme ich die "Gesamte kumulierte Ladung" und dadurch das ich vor und nachdem Laden auslese bekomme ich auch die Rekuperationswerte heraus.
Obwohl diese Werte 2 Kommastellen haben ist die Abweichung zum abgelesenen Ladewert ohne Kommastellen in Summe nach fast einem Jahr so gut wie identisch.
Wie schon geschrieben, warte bitte nochmal ab, bis das erste Jahr Born bei mir rum ist, dann werde ich hier einen eigenen Thread für den "echten" Verbrauch und technisch Interessierte starten.
Ich mag halt die BC Werte schon seit Verbrennerzeiten nicht, da war Spritmonitor für echte Werte eine gute Hilfe.
Das klappt aber beim BEV nicht, da man nicht immer bis zur gleichen % Zahl lädt und dann die Verbräuche pro 100 km für den jeweiligen Fahrtzeitraum von Ladung zu Ladung nicht stimmen.
In meiner Excelliste kann ich das korrigieren.
Darum werte ich nicht mehr jede Fahrt, sondern den Monat aus.
Der Verbrauch pro Fahrt ist mir auch egal, das habe ich fast 40 Jahre beim Verbrenner gemacht.
Für mich zählen die Kosten, also inkl. Ladeverluste, ich will wissen wo mein Geld bleibt und da reicht pro Monat und das ganze Jahr.
Obwohl ich der volle Statisikfan bin, beim Vorgänger habe ich auch noch den SoH mitgetrackt und habe jetzt tausend Screenshots vom Carscanner letztens erst vom Handy gelöscht und nicht gesichert.
Wenn das Wetter so ist wie zur Zeit fahre ich meinen Diesel die 120 km Arbeitsstrecke. 5,5 L Diesel 100 km.
Den Born genieße ich dann später und die Kilometer werden am leasing ende nicht knapp.
Ich mag halt die BC Werte schon seit Verbrennerzeiten nicht, da war Spritmonitor für echte Werte eine gute Hilfe.
Das klappt aber beim BEV nicht, da man nicht immer bis zur gleichen % Zahl lädt und dann die Verbräuche pro 100 km für den jeweiligen Fahrtzeitraum von Ladung zu Ladung nicht stimmen.
Nunja - man kann im Spritmonitor ja jedesmal angeben, ob es ein "Vollladen" oder "Teilladen" ist und nur beim Vollladen wird der Verbrauch aller Teilladungen bis dahin berechnet. Man muss sich nur einen immer gleichen SOC Wert aussuchen, bei dem man eben "Vollladung" angibt, dann stimmt das schon. Bei mir habe ich 80% SOC als Vollladen für mich festgelegt, alles andere egal ob weniger geladen oder auch mal bis 100% geladen sind Teilladungen. 80% ist für mich meine Standardeinstellung, deswegen kommt das schon oft genug vor - den Cupra Care Mode der im Winter bis 90% lädt nutze ich nicht.
Sich die Mühe jedes Mal anhand des SOC den Verbrauch gleich zu rechnen lohnt nicht. Meiner Erfahrung nach stimmt die SOC Anzeige gar nicht so genau, dass da dann für tlw. sehr kurze Strecken, bei denen man nur mal g'schwind irgendwo zwischendurch geladen hat sinnvolle Werte rauskommen. Wenn man dann mal nur 10kwh oder weniger lädt, hatte ich schon manchmal an sommerlichen Temperaturen einen Tag "nur" 15kwh/km und danach nach nur 12km gefahren errechnete ich 26kwh/100km - beides war sicher falsch. Ich hatte schon so Fälle, da stellst du nach langer Fahrt das Auto mit warmen Akku und 12% SOC ab. Am nächsten Tag fahr ich dann das Auto erst zur Ladesäule (300 Meter) und da zeigt das Auto dann bei über Nacht durchgekühltem Akku 7% an. Welchen Wert würdest du denn da für deine Rechnung heranziehen? Hätte ich am Abend davor geladen, würde dann ja plötzlich eine ganz andere Rechnung aufgestellt. Habe ich da wirklich 5% des Akku also 2,85kwh verbraucht - das wären ja 950kwh/100km.
Am Ende entsteht übers Jahr so eine umgekehrte Glockenkurve:
Screenshot 2026-01-02 011509.png
Bei meinem E-Up bei dem die Daten über 4 Jahre gingen, wurde die Kurve dann mit immer mehr Daten mehr geglättet - dort natürlich auf niedrigerem Niveau, nicht nur weil dieser sparsamer wäre, sondern sicher weil damit war man ja auch langsamer unterwegs und der Autobahnanteil sicher geringer war:
Aber ich bin gespannt was du so an Realverbräuchen nach einem vollen Jahr ausrechnest.