Ich geb Dir da schon Recht. Das ganze Drumherum war früher viel aufwändiger. Korrekt.
Ich beziehe mich mit dem Statement einzig auf das für manchen Oldie eher neue Fahrerlebnis mit all den Assistenten, Display und Plin Pling. Ich habe 1984 den Autoführerschein gemacht und die Konzentration auf Straße und Verkehrssituation war vielleicht damals weniger ablenkungsintensiv
Du kannst ja ältere Menschen heute nicht einfach in so ein Auto wie den Born setzen ohne Komplettschulung
Und ich sag ja auch eindeutig, dass die Vorteile natürlich überwiegen, wenn man sich einmal drauf eingelassen hat und offen dafür ist.
Aber selbst jemand wie meine Wenigkeit, technikaffin, beruflich mit Technik vertraut, Troubleshooter in Technikfragen usw. macht eben diesen Gewöhnungsprozess durch. Und das dürfte für viele gelten, die jetzt in meinem Alter und älter den Schritt zum E-Auto wagen. Jede Fahrt wird entspannter und sorgloser...
Pling, "Gefahrenstelle voraus", "Das habe ich nicht verstanden..." "Achtung Notbremsung", "Ein neues Softwareupdate steht zum Download bereit"..."Bitte auf den Verkehr achten", Pling Pling...
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Alles richtig, da bin ich durchaus bei dir. 👍🏼
Nur, man muss den ganzen Assistentenkram ja nicht unbedingt bis zum letzten Ausreizen. Ich kann auch einsteigen und einfach losfahren.
Ich sage aber im Umkehrschluss auch, wenn du heute einen jungen Fahranfänger nimmst und setzt den in einen VW Käfer oder auch nen Golf mit Schaltgetriebe, tut er sich wesentlich schwerer, als wenn ich ihm ein aktuelles Elektroauto vorsetze. ![]()
Die Gewöhnung ist für alte Hasen sicher nicht ganz einfach, man muss sich selbstverständlich darauf einlassen wollen. Aber wenn man alles gegenüberstellt bleibt die These „früher war Autofahren einfacher“ meiner Ansicht nach nicht haltbar.